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Flexible Normalität Über die fragile Zugehörigkeit von cis Frauen und LSBTI-Personen zur extremen Rechten Katrin Degen

Format:
Book
Author/Creator:
Degen, Katrin <p>Katrin Degen, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Deutschland</p>, Author.
Series:
Gender Studies
Language:
German
Subjects (All):
Right-wing Extremism.
Rechtsextremismus.
Queer.
Diskurs.
Discourse.
Normalität.
Normality.
Sexuality.
Politische Politische Rechte.
Sexualität.
Diversity.
Vielfalt.
Heteronormativity.
Heteronormativität.
Gender.
Politics.
Geschlecht.
Politik.
Gender Studies.
Queer Theory.
Social Work.
Sozialarbeit.
Local Subjects:
Right-wing Extremism.
Rechtsextremismus.
Queer.
Diskurs.
Discourse.
Normalität.
Normality.
Sexuality.
Politische Politische Rechte.
Sexualität.
Diversity.
Vielfalt.
Heteronormativity.
Heteronormativität.
Gender.
Politics.
Geschlecht.
Politik.
Gender Studies.
Queer Theory.
Social Work.
Sozialarbeit.
Physical Description:
1 online resource (369 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Degen, Flexible Normalität Über die fragile Zugehörigkeit von cis Frauen und LSBTI-Personen zur extremen Rechten
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2024
Biography/History:
. Katrin Degen. (M.A.) arbeitet und forscht zu gender- und sexualitätssensiblen Aspekten in Zusammenhang mit der (extremen) Rechten. Die Sozialarbeiterin ist Mitglied des Wissensnetzwerkes femPI und promovierte an der Technischen Hochschule Nürnberg in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Summary:
Wer definiert, was »normal« ist? Die (extreme) Rechte und ihr Verhältnis zur Normalität sind komplex: Auf den ersten Blick erscheint Normalität als inhärente Eigenschaft, die für ein »gutes Leben« oder eine »gesunde Nation« unverzichtbar ist. Was aber, wenn das »Abnormale« Teil des rechten Kollektivs ist? Katrin Degen rekonstruiert einen solchen diskursiven Aushandlungsprozess anhand nicht-heteronormativer Akteur*innen im rechten Kontext und zeigt, dass diese ihre politische Aktivität nicht als Widerspruch beschreiben. Stattdessen passt sich die (extreme) Rechte auf ihre eigene Weise aktuellen Begebenheiten an – was bei der Entwicklung von Interventionen berücksichtigt werden sollte.
Besprochen in: www.instagram.com/timurs.time, 30.03.2024 Femin Politica, 1 (2025), Juliane Lang
Contents:
Cover
Inhalt
Danksagung
I. Einführung
Fragestellung
Aufbau der Arbeit
II. Erkenntnistheoretische Vorannahmen - ein konstruktivistischer Blick auf Geschlecht und Sexualität
1. Poststrukturalistische Theorien - Differenzen denken
2. Die diskursive Konstruktion von Geschlecht und Sexualität
2.1 Grundlagen der poststrukturalistischen Diskursanalyse
2.2 Sexualitätsdispositiv - Repression oder Freiheit?
2.3 Das Geschlechterdispositiv - Gattungswesen, Subjekt oder Subjektivierung?
2.4 Geschlecht und Sexualität im Neoliberalismus zusammendenken
III. Aktueller Diskussions‐ und Forschungsstand
1. Eine konstruktivistische Annäherung an das Phänomen Rechtsextremismus
2. Die Definition von Rechtsextremismus
Extremismus
Rechtsextremismus/(extrem) Rechts
Rechtspopulismus
3. Gendersensible Rechtsextremismusforschung
3.1 Der lange Weg zur Geschlechterperspektive
3.2 Die vier Phasen der Forschung
Erste Phase: Frauen* sichtbar machen und nach Motiven fragen
Zweite Phase: Differenzierungen aufgrund erweiterter empirischer Erkenntnisse
Dritte Phase: Transfers
Vierte Phase: Aufzeigen von Anschlussfähigkeiten
Schlussbemerkungen
4. Geschlechterreflektierte Soziale Arbeit im Themenfeld Rechtsextremismus
Soziale Arbeit im Kontext Rechtsextremismus
Politische Bildung als Rechtsextremismusprävention
Weitere Überschneidungen zwischen Sozialer Arbeit, Geschlecht und Rechtsextremismus
5. Der Onlineaktivismus der (extremen) Rechten
IV. Zum empirischen Rahmen dieser Erhebung
1. Die leitende Forschungsfrage und ihre Einpassung in die Diskurstheorie
2. Die Wahl des Forschungsprogramms
3. Die Wissenssoziologische Diskursanalyse (WDA)
3.1 Exkurs: Eine kurze Einführung in die Wissenssoziologie
3.2 Die Aussage hinter einer Äußerung - zentrale Begriffe der WDA.
3.3 Inhaltliche Strukturierung von Diskursen
4. Die Untersuchung binnenöffentlicher (extrem) rechter Diskurse im digitalen Raum
4.1 Möglichkeiten und Grenzen der Erhebung natürlicher Daten im Forschungsfeld
4.2 Die (extreme) Rechte als Diskursuniversum begreifen - ein ideologiegefärbter Blick auf die Welt
4.3 Webbasierte Kommunikation als Diskurse im digitalen Raum
5. Methodologische Überlegungen zur Durchführung einer WDA im digitalen Raum
6. Forschungsethische und forschungsrelevante rechtliche Aspekte
V. Die forschungspraktische Umsetzung
1. Vorbereitende Maßnahmen
2. Die Zusammenstellung des Datenkorpus durch das Verfahren des Theoretical Sampling
Erster Schritt: Sondierende Beobachtungen mit weitem Datenbegriff
Zweiter Schritt: Verdichtung und Verknüpfung
Dritter Schritt: Schließen von Lücken und Überprüfung
3. Archivierungsstrategie
4. Auswertungsmethoden
Offenes Kodieren
Axiales Kodieren
Selektives Kodieren
5. Hinweise zur Ergebnisdarstellung
VI. Ergebnisse
1. Eine kurze Geschichte der Normalität und warum die (extreme) Rechte sie verteidigen muss
1.1 Problemdefinition: Die Disruption der intelligiblen Volksnormalität
1.2 Ursachen: Von Degenerierung bis Umvolkung
Innere Ursachen: Dekadenz, Degenerierung und Geburtenrückgang
Beispiel 1: Der Feminismus und sein Anteil am unvollkommenen Wechsel der Geschlechterrollen
Beispiel 2: Wie »Genderideologie« und queere Lebensweisen zur Verunsicherung und Auflösung der intelligiblen Geschlechter beitragen
Äußere Ursachen: Der große (Normalitäts‑)Austausch
1.3 Folgen: ein geschwächtes und sterbendes »Volk«
1.4 Die Täter*innen: von den unmittelbaren Beweggründen Einzelner bis hin zu den verborgenen Zielen der Weltelite
1. Ebene: Individuelle Beweggründe konkreter Akteur*innen.
2. Ebene: Übergeordnete Ziele der personifizierten Täter*innengruppen
3. Ebene: Gründe und Ziele der Einheitspolitik eines feministischen Staates
4. Ebene: Die umfassenden Ziele einer geheimen Weltelite
1.5 Die Leidtragenden: Frauen*, Kinder und weiße* Männer* ‒ ein schlafendes »Volk«
1.6 Selbstverständnis: Aufklärung und (Wieder‑)Herstellung
2. Drei unterschiedliche Wissensvorräte über Normalität
2.1 Biologistisch‐naturalistisches Verständnis
2.2 Fundamental‐christliches und kulturchristliches Verständnis
2.3 Neoliberal‐pragmatisches Verständnis
3. »Wichtige Verbündete im Kampf«
3.1 Vorstellung der Beispielakteur*innen
Lukreta
Lisa H./Lisa Licentia
Philosophia Perennis: David Berger und das Trans‐team
Alice Weidel
Sybill Constance De Boer
3.2 Ich bin normal(isierbar)! - die Darstellung als leichte Form der Abweichung
Normalisierung von Inter*- und Trans*geschlechtlichkeit
Normalisierung von Homosexualität (und Bisexualität)
Normalisierung der politischen Aktivität von Frauen*
3.3 »Warum bin ich rechts?« - die Einpassung in die Storyline
Benennung der eigenen besonderen Gefährdung durch äußere Anderen
Abgrenzung von den inneren ganz Anderen
4. Wenn Legitimierungsversuche misslingen
4.1 Verweigerung von Normalisierungsangeboten
4.2 Entzug von Normalisierungsangeboten
5. Schlussfolgerungen
VII. Fazit
Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
Ausblick - Normalität ist relativ
Anhang
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis.
Other Format:
Print version: Degen, Katrin Flexible Normalität
ISBN:
9783839470794
383947079X
OCLC:
1419062459

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