Studien zur Gesualdo-Rezeption durch Komponisten des 20. Jahrhunderts Robert Abels, Josef Strutz, Petra Kindhäuser
- Format:
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- Author/Creator:
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- Contributor:
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- Series:
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- Language:
- German
- Subjects (All):
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- Local Subjects:
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- Physical Description:
- 1 online resource.
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Paderborn Brill | Fink 2018
- Summary:
- Kein Komponist vor J. S. Bach hat in den letzten Jahrzehnten eine so konstante und vielfältige Rezeption durch zeitgenössische Komponisten erfahren wie Carlo Gesualdo, der Fürst von Venosa (1566–1613). Die intensive Darstellung von Liebesqualen, Schmerz und Schuld in seinen späten Madrigalen und geistlichen Werken befremdet und fasziniert uns auch heute noch aufgrund des Dissonanzenreichtums und der harmonischen Kühnheiten dieser Musik, auch wenn der »Gesualdo-Mythos«, der all dieses auf die Ermordung seiner ersten Ehefrau zurückgeführt hat, durch eine mehrfache Kontextualisierung des Spätwerks leicht zu entkräften ist. Die Vielfalt möglicher Rezeptionsweisen dieser Musik (Edition, Aufführung, wissenschaftlicher Text etc.) wird am Beispiel Wilhelm Weismanns, Paul Hindemiths und Igor Strawinskys dargestellt, bevor dann am Beispiel Jürg Baurs und Klaus Hubers zwei möglichst gegensätzliche kompositorische Auseinandersetzungen aus intertextueller Perspektive untersucht werden.
- Contents:
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- Preliminary Material
- Vorwort
- Einleitung
- Annäherungen an Gesualdo
- Vielfalt der Rezeptionsweisen
- Bekenntnismusik und Zitatkomposition – Jürg Baurs Meditazione sopra Gesualdo (1977) und Sinfonische Metamorphosen über Gesualdo (1981)
- Das „Unabgegoltene im Vergangenen“ aufsuchen: Klaus Hubers Lamentationes sacrae et profanae ad Responsoria Iesualdi (1993, 1996/97)
- Ausblick
- Beschreibung des autographen Materials
- Abbildungen
- Literaturverzeichnis.
- Notes:
- Includes bibliographical references and index.
- ISBN:
- 3-8467-6221-0
- OCLC:
- 992994256
- Publisher Number:
- 10.30965/9783846762219 DOI
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