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Neue Ansätze der chinesischen Philosophie : Perspektiven der philosophischen Forschung von 1949 bis 2009 / Guo Qiyong [and four others].
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Guo, Qiyong, 1947- author.
- Series:
- Chinesisches Recht ; Volume 2.
- Chinesische Perspektiven Philosophie ; Volume 2
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Philosophy, Chinese--20th century.
- Philosophy, Chinese.
- Philosophy, Chinese--21st century.
- Physical Description:
- 1 online resource (619 pages)
- Edition:
- First edition.
- Place of Publication:
- Stuttgart, Germany : ibidem -Verlag / ibidem Press, [2022]
- Summary:
- Die Herausgeber, Guo Qiyong und Wen Yongning, und gleichermaßen die 15 Autoren des hier vorliegenden Bandes aus der Reihe Chinesische Perspektiven: Philosophie haben sich für den Weg des Fleißes, der Umsicht und der kreativen Grundlagenarbeit entschieden. Sie bilden chronologisch und thematisch die Strukturen des geistigen Raumes nach, in dem chinesische Philosophen zwischen 1949 und 2009 ihre Position reflektiert haben und als Wissenschaftler gereift sind. Das Buch entfaltet seine organische Matrix aus beschreibenden, methodologischen und explorativen Ansätzen, durch die Einzelthemen in größere Zusammenhänge eingeordnet und zugänglich gemacht werden. Dazu zählen auch die Selbstreflexion und Vergewisserung der eigenen Perspektiven chinesischer Philosophie. Dabei erschließt sich die material- und detailreich unterlegte Entwicklung in ihrer inneren Vielfalt und ihrem jeweiligen Einheitsanspruch.Die Herausgeber und Autoren bieten den Versuch einer orientierenden, philosophiegeschichtlichen Standard-Übersicht an. In dieser Meta-Studie verbinden sie systematische, chronologische, soziologische und hermeneutische Herangehensweisen zu einem abgestimmten Ganzen. Dieses interdisziplinäre Vorgehen erlaubt den Anschluss sowohl philosophischer Diskussionen als auch sozial- oder kulturwissenschaftlicher und empirischer Forschung. Als Gang durch sechs Jahrzehnte chinesischer Selbstreflexion legt das Werk zugleich Zeugnis für die Kraft und besondere Interessenlage der Philosophie ab.
- Contents:
- Intro
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Ein Rückblick und eine Reflexion auf die letzten 60 Jahre Forschung zur chinesischen Philosophie
- 1. Zwei große und fünf kleine Zeitabschnitte
- 2. Die acht großen Gebiete, die in den letzten 30 Jahren einen Auf- und Niedergang erlebten
- A) Die traditionelle und die moderne Philosophie Chinas
- B) Die konfuzianischen Klassiker und die Forschung zum Studium der konfuzianischen Klassiker
- C) Die Buddhismusforschung
- D) Die Forschung zum philosophischen und zum religiösen Daoismus
- E) Die Forschung zum Song-Ming-Neokonfuzianismus
- F) Forschung zum modernen „neuen" Konfuzianismus
- G) Die Forschung zu philosophischen Inhalten in Bambus- und Seidenwerkausgrabungen
- H) Die chinesische Philosophie aus der Sicht der Forschung zur politischen Philosophie
- 3. Die Veränderung des Forschungsparadigmas
- 4. Probleme und Perspektiven
- 1. Kapitel: Die Verschmelzung von Ost und West und die Etablierung der Chinesischen Philosophie als Forschungsdisziplin im frühen 20. Jahrhundert
- 1.1 Wang Guowei (王国维), Liang Qichao (梁启 ) und die Forschungsdisziplin der Chinesischen Philosophiegeschichte
- 1.2 Der von der angloamerikanischen Philosophie beeinflusste Hu Shi ( ) - Feng Youlans (冯友兰) Paradigma
- 1.3 Unter dem Einfluss des Marxismus: Das Paradigma Guo Moruo ( 沫 ) - Hou Wailu (侯外庐)
- 2. Kapitel: Erste Ergebnisse in der Forschung zur chinesischen Philosophie (1949-1978)
- 2.1 Die Forschung zur chinesischen Philosophie und deren Methodologie unter der marxistischen Ideologie
- A) Das neue Umfeld der Forschung zur chinesischen Philosophiegeschichte und ihr großer Wandel
- 1) Forschungen und Diskussionen, die sich mit dem Marxismus befassten
- 3) Veränderungen der Forschungsgebiete, -objekte, und -methoden der Chinesischen Philosophie.
- B) Das Aufkommen der kritischen Bewegung gegen Hu Shis und Liang Shumings Idealismus
- C) Der historische Materialismus als Grundlage der philosophischen Forschung Chinas
- 1) Die Methode der Bestimmung des gesellschaftlichen Bewusstseins durch die Existenz der Gesellschaft
- 2) Die Methode der Klassenanalyse
- 3) Das Aufkommen des Materialismus in der Philosophie des Alten Chinas
- 2.2 Das Paradigma der „Zwei Antithesen" in der chinesischen Philosophie und die damit verbundene Debatte
- A) Die Reflexion des Paradigmas der „Zwei Antithesen"
- B) Die hitzige Auseinandersetzung auf der Konferenz zur chinesischen Philosophiegeschichte an der Universität Peking im Jahr 1957
- 1) Die Debatte über den Kampf zwischen Materialismus und Idealismus
- 2) Die Frage danach, ob das philosophische Erbe Chinas weitergetragen werden sollte
- 2.3 Erste Forschungsergebnisse in der Forschung zur chinesischen Philosophie
- A) Für die Forschung zur chinesischen Philosophie repräsentative akademische Werke
- 1) Neue methodologische Erkenntnisse in Hou Wailus Zhongguo Sixiang Tongshi und weiteren Werken
- 2) Der Einfluss von Ren Yijus Zhongguo Zhexue Shi
- 3) Die Besonderheit von Feng Youlans Zhongguo Zhexue Shi Xin Bian
- B) Die Entfaltung der Forschung zu Konfuzius, Laozi, Zhuangzi, Wang Fu und der Buddhismusforschung Anfang der 1960er-Jahre
- 1) Die Forschung zu den Gedanken Konfuzius'
- 2) Die Forschung zu den Gedanken Laozis
- 3) Die Forschung zur Philosophie Zhuangzis
- 4) Die Forschung zur Philosophie Wang Fuzhis
- 5) Ren Jiyus Forschung zur buddhistischen Philosophie der Han- undTang-Dynastien
- 3. Kapitel: Die Veränderung der Forschung zur chinesischen Philosophie (1978-2009)
- 3.1 Die „Gedankenbefreiung" und die Veränderung des Forschungsparadigmas
- 3.2 Die historische und die kategorische Forschung zur chinesischen Philosophie.
- 3.3 Die Vorrangstellung der Chinesischen Philosophie und die Rekonstruktion ihres Forschungsparadigmas
- A) Die Legitimität und die Vorrangstellung der chinesischen Philosophie
- B) Die Neuschreibung der chinesischen Philosophiegeschichte und die Rekonstruktion des Forschungsparadigmas
- 4. Kapitel: Die Forschung zur chinesischen Philosophie vor der Qin-Dynastie
- 4.1 Die Forschung zum Konfuzianismus
- A) Der lange und steinige Weg der Forschung zu Konfuzius und Mengzi
- 1) Die Veränderung des Forschungsparadigmas (1949-1966)
- 2) Die Verzerrung und Entwertung Konfuzius' und des Konfuzianismus (1966-1976)
- 3) Die Rückkehr zur Wissenschaft und der Eintritt in ein neues Goldenes Zeitalter (1977 bis heute)
- B) Die Forschung zu den Konfuzianischen Klassikern und die Kompilation weiterer antiker Werke des Konfuzianismus
- C) Die Diversifizierung der modernen Konfuzianismusforschung
- 4.2 Die Forschung zum Daoismus
- A) Die Forschung zum Laozi
- 1) Die Debatte zu Laozis Dao und dessen philosophischer Natur
- 2) Der Aufschwung der Forschung zur Mawangdui-Seidentextversion des Daodejing
- 3) Die Guodian-Bambustäfelchenversion des Laozi und die Beziehung zwischen dem Konfuzianismus und Daoismus
- B) Die Forschung zu Zhuangzi
- 1) Die historisch-linguistische Forschung zum Zhuangzi
- 2) Die Forschung zu den philosophischen Gedanken im Zhuangzi
- C) Neue Tendenzen in der Daoismus-Forschung
- 4.3 Die Forschung zum Mohismus
- A) Die Forschung zur Philosophie des Mozi
- B) Die Forschung zur späteren mohistischen Logik
- 1) Die Erforschung des mohistischen Kanons
- 2) Die mohistische Lehre der logischen Argumentation
- C) Die moderne Forschung zum Mohismus
- 4.4 Die Forschung zur Schule der Logik, zum Legalismus und zur Schule des Militärs
- A) Die Forschung zur Schule der Logik.
- 1) Die Textforschung zu Gongsun Long und dem Gongsun Longzi 公孙 子
- 2) Die Forschung zu den Meistern der „Schule der Namen" und ihrer Bedeutung
- B) Die Forschung zum Legalismus und zur Schule des Militärs
- 1) Die Forschung zum Legalismus
- 2) Die Forschung zur Schule der Militärstrategen
- 5. Kapitel: Die Forschung zur chinesischen Philosophie in der Qin-, Han-, Sui- und Tang-Dynastie
- 5.1 Das philosophische Denken in der Qin- und Han-Dynastie
- A) Die Forschung zur chinesischen Philosophie in den 17 Jahren nach der Gründung der Volksrepublik China (1949-1966)
- B) Die konfuzianisch-legalistische Debatte in der chinesischen Kulturrevolution (1966-1976)
- C) Die introspektive Philosophie im China des 20. Jahrhunderts: Von den späten 1970er-Jahren bis Mitte und Ende der 1980er-Jahre
- 1) Ren Jiyus Theorie zum Konfuzianismus und dem philosophischen Denken in der Han-Dynastie
- 2) Li Zehous und Jin Chunfengs Forschung zum philosophischen Denken in der Qin- und Han-Dynastie
- (1) Einige systematische Theorien und Li Zehous Forschung zum philosophischen Denken der Qin- und Han-Dynastie
- (2) Die Vorrangstellung der chinesischen Philosophie und Jin Chunfengs Handai Sixiang Shi
- D) Die vielfältige Forschung ab den 1990er-Jahren bis heute
- 1) Das Divinations- und Orakelwesen des Alten Chinas
- 2) Die Gongyang-Schule und der institutionalisierte Konfuzianismus
- 3) Wie die Ausgrabung von Bambus- und Seidentexten aus der Qin- und Han-Dynastie die Forschung zum philosophischen Denken dieser Zeit weiter voranbrachte
- 5.2 Der Zeitgeist des Neodaoismus in der Wei- und Jin-Dynastie
- A) Die Forschung zum Neodaoismus in den 17 Jahren nach der Gründung der Volksrepublik China
- B) Die Forschung zu den philosophischen Kategorien des Neodaoismus in den 1980er-Jahren
- 1) Die Forschung zu den philosophischen Kategorien des Neodaoismus.
- 2) Die Forschung zu den Wechselbeziehungen zwischen der neodaoistischen, konfuzianischen, buddhistischen und daoistischen Philosophie
- C) Die Erweiterung und Spezialisierung der Neodaoismusforschung zu Beginn der 1990er-Jahre
- 5.3. Die Zusammentragung klassischer buddhistischer Texte und die Geschichte des chinesischen Buddhismus
- A) Die Zusammentragung buddhistischer Texte
- 1) Das chinesische Tripitaka Sinica
- 2) Die Dunhuang-Manuskripte
- (1) Die Dunhuang-Manuskripte
- (2) Die Zusammentragung der chan-buddhistischen Schriften in den Dunhuang-Manuskripten
- (3) Die Zusammentragung, Bearbeitung und Kommentierung buddhistischer Schriften
- B) Die Forschung zur Geschichte des chinesischen Buddhismus in den 1950er- und 1960er-Jahren
- 1) Lü Cheng 吕澂 (1896-1989) und die Forschung zur Geschichte des chinesischen Buddhismus im Zeitraum der 1950er- bis 1960er-Jahre
- 2) Ren Jiyus Forschung zur Geschichte des buddhistischen Denkens
- C) Die Buddhismusforschung in den 1980er-Jahren
- 1) Ren Jiyu und das Schreiben der Geschichte des chinesischen Buddhismus
- 2) Guo Pengs Forschung zur Geschichte des chinesischen Buddhismus
- 3) Fang Litians Forschung zur Geschichte des Buddhismus in der Wei- und Jin-Dynastie sowie in den Nördlichen und Südlichen Dynastien
- 4) Yan Beimings Zhongguo Fojiao Zhexue Jianshi 中国佛教哲学简史 („Eine kurze Geschichte des chinesischen Buddhismus")
- 5.4 Die chinesische Buddhismusforschung ab den 1990er-Jahren bis heute
- 5.5 Die Forschung zu den großen Schulen des chinesischen Buddhismus
- A) Überblick über die Forschung zu den buddhistischen Schulen Chinas in den 1960er-Jahren
- B) Die Forschung zur Chan-Schule
- C) Die Forschung zur Tiantai-Schule
- D) Die Forschung zur Yogācāra-Schule und weiteren buddhistischen Schulen
- 1) Die Forschung zum Yogācāra-Buddhismus.
- 2) Die Forschung zur Huayan-Schule, zur Sanlun-Schule, zum tantrischen Buddhismus, zur Reines-Land-, Vinaya- und zur Gelug-Schule.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Description based on print version record.
- ISBN:
- 3-8382-6831-8
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