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Poetische Gerechtigkeit als kognitives Prinzip der Rezeption Verrat und Strafe bei Arthur Schnitzler Márta Horváth

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Format:
Book
Author/Creator:
Horváth, Márta, Author.
Series:
Poetogenesis - Studien Zur Empirischen Anthropologie der Literatur Series
Poetogenesis - Studien zur empirischen Anthropologie der Literatur 14
Language:
German
Subjects (All):
Rechtsgefühl.
Kausalität.
Textverstehensprozess.
Jahrhundertwende.
um 1900.
Ärger.
Schuld.
Scham.
Narrativ.
Betrug.
Psychoanalyse.
Sense of justice.
causality.
around 1900.
anger.
guilt.
shame.
narrative.
deception.
psychoanalysis.
Local Subjects:
Rechtsgefühl.
Kausalität.
Textverstehensprozess.
Jahrhundertwende.
um 1900.
Ärger.
Schuld.
Scham.
Narrativ.
Betrug.
Psychoanalyse.
Sense of justice.
causality.
around 1900.
anger.
guilt.
shame.
narrative.
deception.
psychoanalysis.
Physical Description:
1 online resource (169 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Paderborn Brill | mentis 2024
Biography/History:
Márta Horváth ist Oberassistentin am Lehrstuhl für Österreichische Literatur und Kultur der Universität Szeged (Ungarn). Sie ist Leiterin der Forschungsgruppe für Kognitive Poetik. Bei Brill | mentis erschien zuletzt von ihr: Márta Horváth - Gábor Simon (Hg.), Negative Emotions in the Reception of Fictional Narratives.
Summary:
Poetische Gerechtigkeit ist ein seit der Antike bekanntes und in der Aufklärung zum normativen Prinzip erhobenes Konzept, das in der Gegenwart weitgehend als obsolet abgetan wird und heute meist nur noch in populärliterarischen Werken präsent ist. Interpretationen, welche die poetische Gerechtigkeit verwerfen, operieren jedoch mit einem traditionellen, textorientierten Begriff und behandeln sie als Strukturelement des Plots. Im vorliegenden Buch wird das Konzept im kognitionstheoretischen Rahmen neu interpretiert und nicht mehr als Bestandteil der Handlung, sondern als Interpretation des Lesers verstanden, motiviert von verschiedenen kognitiven Dispositionen, wie z.B. dem ‚Rechtsgefühl‘, dem ‚Glauben an eine gerechte Welt‘ oder der ‚altruistischen Bestrafung‘. Diese Neuinterpretation wird anhand von Arthur Schnitzlers Verräter-Narrativen erprobt, in denen eine für die Zeit um 1900 typische psychologisierende Version von poetischer Gerechtigkeit rekonstruiert wird.
Contents:
Inhalt
Dank
Kapitel 1 Verrat und Gerechtigkeit
1.1 Verräter und ihre Bestrafung in der Literatur
1.2 Poetische Gerechtigkeit als Strukturelement des Plots
1.3 Poetische Gerechtigkeit als Interpretation des Lesers
1.4 Narratives Verstehen und Kausalzuschreibung. Zur Methode der Arbeit
1.5 Zum Aufbau der Arbeit
Kapitel 2 Die kognitive Grundlage von Gerechtigkeitserwartungen
2.1 Gerechte-Welt-Glaube und Rechtsgefühl
2.2 Vertrauen, Verrat und altruistische Bestrafung
2.3 Verrat, altruistische Bestrafung und fiktionales Erzählen
Kapitel 3 Gerechtigkeitserwartung und Leserattribuierung
3.1 Kausalattribuierung und Intentionszuschreibung
3.2 Teleologisches Denken
3.3 Gerechtigkeit und Symmetrieerwartung
Kapitel 4 Kohärenzbildung und emotionale Wirkung
4.1 Moralisches Urteil beim Lesen fiktionaler Erzähltexte
4.2 Moralische Emotionen beim Lesen
4.2.1 Gefühlte Emotionen
4.2.2 Ärger als gefühlte Emotion des Lesers
4.2.3 Wahrgenommene Emotionen
4.2.4 Scham und Schuld als wahrgenommene Figurenemotionen
4.3 Empathische Resistenz als Widerstand gegen Ungerechtigkeiten
Kapitel 5 Formen der poetischen Gerechtigkeit bei Arthur Schnitzler
5.1 Erlebte Rede bei der Darstellung von Verrat
5.2 Poetische Gerechtigkeit als Handlungselement
5.2.1 Poetische Gerechtigkeit durch Schicksalswende. Der Mörder
5.2.2 Gerechtigkeit durch Rache. Spiel im Morgengrauen
5.3 Das moralische Urteil des Lesers. Gerechtigkeit durch dargestelltes Scham- und Schuldgefühl Generated by AI.
Notes:
Attribution 4.0 International CC BY-NC-ND 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode.de cc
Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
ISBN:
9783969752999
396975299X
OCLC:
1427663999
Publisher Number:
9783969752999

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