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Die rechtliche Verfassung von Religionsgemeinschaften : Eine Untersuchung am Beispiel der Bahai.

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Format:
Book
Author/Creator:
Towfigh, Emanuel Vahid, 1978-
Series:
JusEccl.
Language:
German
Subjects (All):
Law.
Physical Description:
1 online resource (290 pages)
Edition:
Second edition.
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2021.
Summary:
Religionsgemeinschaften wirken unter zwei Rechtsordnungen: dem staatlichen Recht einerseits, der religiösen Ordnung andererseits. Emanuel V. Towfigh untersucht im Hinblick hierauf das deutsche Religionsverfassungsrecht und – in dieser Tiefe erstmalig – das religiöse Organisationsrecht der Bahai, sowie das Zusammenwirken der beiden Rechtsordnungen.
Contents:
Cover
Titel
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur zweiten Auflage
Vorwort zur ersten Auflage
Einleitung
1 Forschungsfrage
2 Gang der Untersuchung
1. Kapitel: Religionsverfassungsrechtliche Grundlagen
3 Historie
I. Ein Staat - Eine Kirche: Anfänge
II. Viele Staaten - Viele Kirchen: Reformation und Aufklärung
III. Religionsfreiheit und Enteignung der Kirche: Säkularisation
IV. Freiheit der Kirche: Liberalisierung - Kulturkampf - und zurück
V. Selbständigkeit von Kirche und Staat: »Kulturkompromiss«
VI. Pluralität, Multikulturalität und Multipolarität: Gegenwart
4 Dogmatik
I. Religionsfreiheit
1. Gewährleistungen individueller Religionsfreiheit
2. Gewährleistungen kollektiver Religionsfreiheit
3. Gewährleistungen mit Doppelnatur
II. Strukturelle und institutionelle Absicherung der Religionsfreiheit
1. Diskriminierungsverbot
2. Trennungsprinzip
3. Neutralitätsgebot
a) Neutralität durch Nichtidentifizierung
b) Neutralität durch Parität und Äquidistanz
c) Neutralität durch Inkompetenz
III. Öffentlichkeit des Religiösen
5 Würdigung und Ausblick
2. Kapitel: Die Bahai-Gemeinde in Deutschland
6 Geschichte, Glaube und Lehre
I. Historische Entwicklung der Gemeinschaft und ihrer Ordnung
1. Bahaullah
2. Abdul-Baha
3. Das Hütertum: Shoghi Effendi
4. Das »Interregnum« und die erste Wahl des Universalen Hauses der Gerechtigkeit
II. Glaube und Lehre
1. Die »Religion der Einheit«
a) Einheit Gottes und Einheit der Religionen
b) Einheit der Menschheit
2. Das Menschenbild im Bahaitum
3. Der Bund
4. Die Gemeinde als Rechtsgemeinde
5. Die universelle Ausrichtung
6. Die Bahai-Gemeinde als Modell
7 Das Recht der Gemeinschaft der Bahai
I. Überblick über grundlegende Strukturen des Bahai-Rechts.
1. Quellen sakralen Rechts
a) Offenbarungsschrifttum Bahaullahs
b) Autoritative Auslegung des Offenbarungsschrifttums durch Abdul-Baha und das Hütertum
c) Gesetzgebung des Universalen Hauses der Gerechtigkeit
d) Rechtssetzung durch Abdul-Baha und Shoghi Effendi
e) Rechtssetzung durch die nachgeordneten nationalen und örtlichen Leitungsorgane der Gemeinschaft
f) Mündliche Überlieferungen, Rechtstradition, Naturrecht, staatliche Rechtssätze
2. Die zeitliche Geltung des sakralen Bahai-Rechts
3. Inhaltliche Qualifizierung der Normen
a) Individuums-zentrierte Normen
b) Gesellschafts-zentrierte Normen
c) Gemeinschafts-zentrierte Normen
d) Überschneidungen
II. Die Gemeindeordnung
1. Grundlagen
a) Rechtliche Qualität der Gemeindeordnung
b) Zweizügigkeit der Gemeindeordnung
aa) Aufgabe und Kompetenz: Jurisdiktionsgewalt und Lehre
(1) Die »Herrschenden«: Jurisdiktionsgewalt
(2) Die »Gelehrten«: Lehramt, Schutz und Verkündigung
bb) Mitgliedschaft: Demokratie und Elite
cc) Handlungsmodalitäten: Kollegialprinzip und Monokratie
c) Unfehlbarkeit der Gemeindeführung
d) Hierarchische Anlage der Gemeindeordnung durch den Bund
e) Anpassungen in der Folge der Vakanz des Hütertums
aa) Das Hütertum
(1) Aufgabe und Kompetenz
(2) Verhältnis von Hütertum und Universalem Haus der Gerechtigkeit
(3) Ende des Hütertums
bb) Die Hände der Sache Gottes
cc) Heutige Struktur
2. Die »Herrschenden«: Leitungsorgane der Bahai-Gemeinschaft
a) Allgemeine Prinzipien
aa) Ungeteilte Jurisdiktionsgewalt
bb) Mitgliedschaft in einem Leitungsorgan
(1) Wahlmodus
(2) Aktives und passives Wahlrecht
(a) Grundsatz
(b) Ausnahmen
(3) Ämterinkompatibilität
(4) Amtsperiode und Wahltag
(5) Ausscheiden
(6) Nachwahl
cc) Beratung und Beschlussfassung.
dd) Funktionen innerhalb der Leitungsorgane
ee) Beziehung der Leitungsorgane zur Gemeinde
b) Das Universale Haus der Gerechtigkeit
c) Die Sekundären Häuser der Gerechtigkeit: nationale und regionale Geistige Räte
d) Die regionalen Bahai-Räte (Regional Bahai Councils)
e) Die örtlichen Häuser der Gerechtigkeit: lokale Geistige Räte
3. Die »Gelehrten«: Schutz und Verkündigung
aa) Schutz und Verkündigung ohne Jurisdiktionsgewalt
bb) Mitgliedschaft durch Ernennung
cc) Aufgabenerfüllung nach persönlichem Ermessen
b) Das Berateramt
aa) Das Internationale Lehrzentrum
bb) Das Kontinentale Berateramt
c) Die Hilfsämter
d) Die Assistenten der Hilfsamtsmitglieder
4. Die Gemeindebasis
a) Das »Volk Bahas«
b) Das Neunzehntagefest
c) Der Gläubige
aa) Rechte und Pflichten des Gläubigen
(1) Subjektive Rechte in der Gemeindeordnung der Bahai
(2) Verfahrensrechte und Rechtsschutz
bb) Mitgliedschaftsstatus
(1) Die »Erklärung« als Bahai
(2) Das »Alter der Reife« und die Volljährigkeit
(3) Die ruhende Mitgliedschaft
(4) Der Austritt aus der Gemeinschaft
(5) Der Entzug der »administrativen Rechte«
(6) Der Ausschluss wegen »Bundesbruchs«
5. Die Finanzierung der Gemeinschaft
8 Die Bahai-Gemeinschaft in Deutschland
I. Verfassung der Leitungsorgane als eingetragene Vereine
II. Verfassung der Gemeinden in Form nicht-rechtsfähiger Vereine
3. Kapitel: Organisationsformen für Religionsgemeinschaften im deutschen Recht
9 Religionsgemeinschaften
I. Rechtliche Anforderungen
1. Religion
2. Gemeinschaft
a) Zusammenschluss von Personen
b) Mitgliedschaft natürlicher Personen
c) Mitgliedschaftliche Prägung
d) Der Gesamtverband als Träger der Gemeinschaft
e) Eindeutige Zuordnung der Mitglieder zur Gemeinschaft.
f) Religionsgemeinschaft im Verfassungsund im einfachen Recht
3. Religionsbezogenheit der Gemeinschaft
4. Zusammenfassung
II. Rechtsfolgen
1. Rechtsformen
2. Von der Rechtsform unabhängige Rechtsfolgen
3. Insolvenzfähigkeit von Religionsgemeinschaften
III. Die Gemeinschaft der Bahai als Religionsgemeinschaft
10 Rechtsformen für Religionsgemeinschaften
I. Dogmatischer Hintergrund
1. Die Körperschaft öffentlichen Rechts
2. Der eingetragene Verein
a) Das Vereinsrecht als Umgehung obrigkeitlicher Kontrolle
b) Garantie religiöser Vereinigungsfreiheit in der WRV und im GG
3. Sonstige Rechtsformen
a) Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung
b) Die Stiftung privaten Rechts
II. Gründungsvoraussetzungen und Gründungsaufwand
a) Antrag
b) Religionsgemeinschaft
c) Gewähr der Dauer
aa) Rechtliche Anforderungen
(1) Verfassung
(2) Zahl der Mitglieder
bb) Erfüllung durch die Religionsgemeinschaft der Bahai
(3) Ergebnis
d) Rechts- und Verfassungstreue
(1) Legitimität staatlicher Herrschaft
(2) Politikverständnis der Bahai
(3) Eschatologische Verheißung
(4) Grundzüge einer zukünftigen Gesellschaftsordnung
(5) Das Beispiel der Bahai-Gemeinde
(6) Absage an theokratische und weltherrschaftliche Bestrebungen
e) Zwischenergebnis
a) Errichtung der Satzung
(1) Mindestinhalt der Satzung
(2) Ausgestaltung der Satzung und Vereinsautonomie
(a) Selbstbeschränkung als Ausdruck von Autonomie
(b) Selbstbeschränkung über die Grenzen der Autonomie hinaus
(c) Grenzen der Selbstbeschränkung
(3) Form der Satzung.
bb) Erfüllung durch die Religionsgemeinschaft der Bahai
cc) Inkongruenzen zwischen staatlichem und religiösem Recht
(1) Organisation in rechtsfähigen Leitungsorganen
(2) Organisation in einem Gesamtverein
b) Bestellung des Vorstandes
c) Anmeldung und Eintragung ins Vereinsregister
bb) Fehlende Eignung der GmbH für Religionsgemeinschaften
4. Vergleich und Bewertung der Rechtsformen
III. Laufender Aufwand
a) Gewährleistungen
aa) Besteuerungsrecht
bb) Rechtsetzungsautonomie
cc) Dienstherrenfähigkeit, Disziplinargewalt und Vereidigungsrecht
dd) Parochialrecht
ee) Organisationsgewalt
ff) Insolvenzunfähigkeit
gg) Kirchliche öffentliche Sachen
hh) »Privilegienbündel«
b) Bindungen, Beschränkungen und Verpflichtungen
aa) Rechtsschutzgarantie des Art. 19 Abs. 4 GG
bb) Grundrechtsbindung und verfassungsrechtliche Schutzgebote
cc) Einschränkung der Grundrechtsgeltung
dd) Unfallversicherungsrechtliche Verpflichtung
a) Organisation in rechtsfähigen Leitungsorganen
b) Organisation in einem Gesamtverein
IV. Wahrnehmung in der Öffentlichkeit
V. Zusammenfassung
Schluss
11 Ergebnis der Untersuchung
Zusammenfassung in Leitsätzen
Literaturverzeichnis
Sachregister.
Notes:
CC BY
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Other Format:
Print version: Towfigh, Emanuel V. Die rechtliche Verfassung von Religionsgemeinschaften
ISBN:
9783161609619
OCLC:
1312163417

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