My Account Log in

2 options

Organhaftung und Beweislast.

DOAB Directory of Open Access Books Available online

View online

OAPEN Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Danninger, Nadja, 1988-
Series:
Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht ; v.446
Language:
German
Subjects (All):
Law.
Physical Description:
1 online resource (257 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
Manager können gegenüber ihrer Gesellschaft für Pflichtverletzungen haften. Doch welche Seite trifft im Streitfall die Beweislast? Nadja Danninger zeigt anhand eines mehrdimensionalen Forschungsansatzes auf, wie der beweisrechtliche Balanceakt in Theorie und Praxis gelingen kann.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
A. Forschungsgegenstand
B. Forschungsfrage und Forschungsansatz
Kapitel 1 - Rechtsrahmen am Fallbeispiel
A. Beweisbedürftigkeit
I. Unterscheidung von Tatsachen und Rechtsfragen
II. Insbesondere: Für die Pflichtverletzung relevante Tatsachen
1. Pflichtenprogramm
2. Verhalten als solches
3. Umstände des Verhaltens
B. Beweislast
I. Abstrakte Beweislast
1. Objektive und subjektive Beweislast
2. Verteilung der abstrakten Beweislast
a) Stillschweigende gesetzliche Grundregel
b) Beweislastumkehr durch 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
II. Konkrete Beweislast
C. Behauptungslast
I. Abstrakte Behauptungslast
II. Konkrete Behauptungslast
D. Gesamtschau
Kapitel 2 - Rechtsgeschichte
A. Vom Vormundschaftsrecht zum Organhaftungsrecht
I. Oberappellationsgericht Lübeck
II. Reichsoberhandelsgericht
III. Reichsgericht
IV. Zwischenbefund
B. Vom Richterrecht zum Gesetzesrecht
I. Kodifikationsversuche bis 1937
II. Kodifikation mit dem AktG 1937
III. Gesetzgebung seit 1937
C. Folgerungen für Rechtsanwendung und Rechtsetzung
I. Historische Interpretation des 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
II. Historische Legitimation des 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
Kapitel 3 - Rechtsdogmatik
A. Systematik
I. 93 Abs. 2 Satz 2 AktG als Abweichung von der Grundregel
II. Rechenschaftspflicht als Rechtfertigung?
III. Weitere systematische Erwägungen
1. Keine aktienrechtlichen Parallelen
2. Keine sonstigen Parallelen
B. Telos
I. Indizkraft des Schadens
II. Beweisnähe des Organmitglieds
1. Entwicklung zum vorherrschenden Sachargument
2. Einzelelemente der Beweisnähe
3. Nähe zur Beweissicherung.
4. Nähe zu den gesicherten Beweismitteln
III. Weitere teleologische Erwägungen
1. Spektrum beweisrechtlicher Sachgründe
2. Prävention und Kompensation
C. Gesamtschau
Kapitel 4 - Rechtspraxis
A. "Möglicherweise" pflichtwidriges Verhalten
I. Begriffliche Irrungen und Wirrungen
1. Zweideutige Aussagen des Reichsgerichts
2. Fortsetzung in den Formulierungen des Bundesgerichtshofs
3. Gefestigte, aber unklare Rechtsprechungsformel seit BGHZ 152, 280
II. Dogmatische Funktion
1. Keine Bedeutungslosigkeit
2. Erleichterung des Pflichterfüllungsbeweises
a) Beweisnähe vs. Ablehnung einer Erfolgshaftung
b) Abhilfe auf Ebene der konkreten Darlegungslast
c) Anforderungen im Einzelfall
3. Keine Erschwerung des Kausalitätsbeweises
III. Rechtspolitische Würdigung
B. "Doppelrelevante Tatsachen"
I. Rechtliches Phänomen
II. Bisherige Lösungsansätze
III. Entfaltung der Einzelelemente der jeweiligen Beweislast
1. Beweislast für einen Vermögensabfluss
2. Beweislast für einen Vermögenszufluss
a) Grundsätzliche Abgrenzung von Schadensentstehung und Vorteilsausgleichung
b) Organhaftungsrechtliche Spruchpraxis
c) Dogmatische Bewertung
IV. Rechtspolitische Würdigung
C. Ausgeschiedene Organmitglieder und Rechtsnachfolger
I. Beweismittelverlust als Folge des Amtsverlusts
1. Herausgabeanspruch der Gesellschaft
a) Anspruchsgrundlage
b) Anspruchsinhalt
2. Dolo agit-Einrede des Organmitglieds?
II. Teleologische Reduktion der Beweislastumkehr?
III. Extensive Interpretation des Einsichtsrechts
1. Rechtliche Grundlage
a) Regelungsgeflecht
b) Eingrenzung auf 242 BGB
2. Inhaltlicher Umfang
a) Bei Ausscheiden verfügbare Unterlagen
b) Zur Verteidigung erforderliche Unterlagen
aa) Erforderlichkeit im Hinblick auf die Beweislast.
bb) Einschätzungsprärogative
cc) Einsichtsverlangen
3. Äußerer Rahmen
a) Beginn des Einsichtsrechts
b) Art und Weise der Einsichtnahme
c) Kosten der Einsichtsgewährung
4. Prozessualer Schutz
a) Innerprozessuale Vorlageanordnung
b) Beweisrechtliche Sanktion
c) Schadensersatzrechtliche Sanktion?
IV. Sonderstellung des Gesamtrechtsnachfolgers eines Organmitglieds
V. Rechtspolitische Würdigung
1. Rechtspolitischer Handlungsbedarf
2. Kleine Lösung: Kodifikation des Einsichtsrechts
3. Große Lösung: Derogation der Beweislastumkehr
D. Inzidente Prüfungskonstellationen
I. Organhaftung als Vorfrage
1. Gesamtschuldnerausgleich
2. Abgetretener D&amp
O-Freistellungsanspruch
II. Bisheriger Erkenntnisstand
a) Meinungsstand im Organhaftungsrecht
b) Parallelen im allgemeinen Zivilrecht
aa) Ausgleichsanspruch nach 426 Abs. 1 Satz 1 BGB
bb) Legalzession nach 426 Abs. 2 Satz 1 BGB
III. Einheit von Haftungs- und Beweislastregelung als Ausgangspunkt
1. Freilegung des Problemkerns
2. Dogmatische Grundentscheidung
IV. Teleologische Reduktion als Anschlussfrage
1. Regelungslücke
2. Normzweck
a) Teilweise Erfüllung des Normzwecks beim Gesamtschuldnerausgleich
b) Verfehlung des Normzwecks bei Abtretung des D&amp
O-Freistellungsanspruchs
V. Seitenblick auf die Rechtsfolgenseite des Gesamtschuldnerausgleichs
1. Rechtsfrage und dogmatische Verortung
2. Unabhängigkeit der Haftungsquote vom Eingreifen der Beweislastumkehr
a) Rechtslage im direkten Anwendungsbereich des 254 BGB
b) Übertragung auf den Gesamtschuldnerausgleich
VI. Rechtspolitische Würdigung
E. Gesamtschau
Kapitel 5 - Rechtsvergleichung
A. Beweislast des Organmitglieds
I. Österreich
II. Portugal.
III. Zwischenbefund
B. Beweislast der Gesellschaft
I. Polen
II. Spanien
III. Schweden
IV. Schweiz
V. Russland
VI. European Model Company Act
VII. Zwischenbefund
C. Beweislast der Gesellschaft mit abgesenktem Beweismaß
I. England
II. USA
III. Zwischenbefund
D. Beweislastverteilung nach Billigkeitsgesichtspunkten im Einzelfall
I. Niederlande
II. Tschechien
E. Beweislastverteilung je nach Art der angeblich verletzten Pflicht
I. Frankreich
II. Belgien
III. Italien
F. Gesamtschau
Kapitel 6 - Rechtspolitik
A. Spielräume de lege lata
B. Vorschläge de lege ferenda
I. Minimal- und Maximallösung
1. Unveränderte Beibehaltung der Beweislastumkehr
2. Ersatzlose Streichung der Beweislastumkehr
II. Vermittelnde Vorschläge
1. Privilegierung ausgeschiedener Organmitglieder
2. Privilegierung unternehmerischer Entscheidungen
III. Alternative Ansätze
1. Absenkung des Beweismaßes
2. Öffnung für Billigkeitsausnahmen
C. Gesamtschau und eigene Empfehlung
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Rechtsprechungsverzeichnis
Sachverzeichnis.
Notes:
CC BY-SA
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783161594687
3161594681
OCLC:
1164497072

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Library Catalog Using Articles+ Library Account