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Geschichte digital schreiben Hypertext als non-lineare Wissensrepräsentation in der Digital History Christian Wachter

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Wachter, Christian Georg-August-Universität Göttingen, Deutschland, Author.
Series:
Geschichtstheorie
Geschichtstheorie 2
Language:
German
Subjects (All):
Hypertext; Historiografie; Theorie; Elektronisches Publizieren; E-Publishing; Digitale Geschichtswissenschaft; Kulturgeschichte; Sprache; Wissenschaft; Geschichtstheorie; Digital Humanities; Digitale Medien; Geschichtswissenschaft; Historiography; Theory; Electronic Publishing; Digital Historiography; Cultural History; Language; Science; Theory of History; Digital Media; History;.
Local Subjects:
Hypertext; Historiografie; Theorie; Elektronisches Publizieren; E-Publishing; Digitale Geschichtswissenschaft; Kulturgeschichte; Sprache; Wissenschaft; Geschichtstheorie; Digital Humanities; Digitale Medien; Geschichtswissenschaft; Historiography; Theory; Electronic Publishing; Digital Historiography; Cultural History; Language; Science; Theory of History; Digital Media; History;.
Physical Description:
1 online resource (349 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2021
Bielefeld transcript Verlag, [2021]
Language Note:
In German.
Biography/History:
Christian Wachter, geb. 1987, ist Postdoc in der Geschichtswissenschaft. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Theorie und Methoden, Digital History sowie Antisemitismus- und Nationalismusforschung (Neuere und Neueste Geschichte).
Summary:
Geschichte als nicht-linearen Verlauf aufzufassen heißt, historische Zusammenhänge in all ihrer Komplexität auszudrücken. Dabei stoßen wir mit gedruckten Texten an Grenzen. Christian Wachter zeigt: Digitaler Hypertext hingegen erweist sich als konstruktive Erweiterung für die Erkenntnisvermittlung - non-linear gedachte Zusammenhänge werden mit einem non-linearen Medium explizit repräsentiert. Entgegen einem netzwerkartigen Schreiben drängen sich multilinear angelegte und visualisierte Erzählpfade auf, die den narrativen und argumentativen Aufbau der Wissensangebote abbilden. Sie vermitteln dadurch epistemisch Wesentliches.
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort
Vorbemerkungen zu formalen Angaben
0 Einleitung
0.1 Hinführung. Historiker*innen gestalten und vermitteln Geschichte stets mit Sinn beeinflussenden Medien
0.2 Problem und Fragestellung. Adäquater Mediengebrauch in der Historiografie geht über linear angelegte Geschichte(n) hinaus
0.3 Interdisziplinäres Reflexionsfeld. Den »Blinden Fleck« historiografischen Mediengebrauchs sichtbar machen
0.4 Argumentationsgang. Hypertext als adäquates Ausdrucksmediumjenseits linear gedachter Geschichte(n)
1 Epistemologische Grundlegung
1.1 Erkenntnistheoretisches Grundproblem.Historiker*innen haben keinen direkten Zugriff auf Vergangenes
1.2 Operationales Wissen als Ausweg. In der Praxis konstruieren Historiker*innen Sinnzusammenhänge, unabhängig von einer etwaigen ontologischen Fundierung
1.3 Theory Turn. Theorie als notwendige Reflexionspraxis geschichtswissenschaftlicher Konstruktionsbedingungen
1.4 Historiografie nach der Abkehr von den Meisternarrativen. Kontingente Geschichte(n) als sinnvolle Vieldeutigkeit vermitteln
2 Medientheoretische Grundlegung
2.1 Analytischer und terminologischer Rahmen. Was ist eigentlich ein Medium? Was ist Medialität historischen Wissens?
2.2 Formalästhetik. Wissen wird durch die Form des Medienproduktes geprägt
2.3 Medienkultur. Wissen wird durch gelernten Mediengebrauch geprägt
2.4 Multimodalität für die Historiografie. Typografische Ausdrucksmöglichkeiten werden durch Bild‑Texte erweitert
3 Warum nun Hypertext?
3.1 Historisierung der Hypertext-Idee 1. Vannevar Bush wendet sich gegen die Limitierungen von Drucktext beim Erschließen und Teilen von Wissen
3.2 Historisierung der Hypertext-Idee 2. Douglas C. Engelbart realisiert das erste digitale Hypertextsystem.
3.3 Historisierung der Hypertext-Idee 3. Theodor H. Nelson prägt den Hypertext als ultimatives Medium zur Wiedergabe von Zusammenhängen
4 In medias res - ein analytischer Blick auf Hypertext und Typografie
4.1 Grade der Sequenzierung. Zwischen linearer und netzwerkartiger Darstellung von Wissen
4.2 Multimodaler Hypertext. Text-Bildlichkeit, mit der Wissenselemente wie auch das »große Ganze« einer Geschichte sichtbar werden
4.3 Kohärenz. Historische Sinnzusammenhänge müssen adäquat vermittelt werden
4.3.1 Kohärenzplanung und ‑bildung: Typografisches Spinnen eines »Roten Fadens« versus »topografisches Design« mit Hypertext
4.3.2 Kontingente Sinnzusammenhänge kommunizieren: Wandelbarkeit und Interaktivität des Hypertextes für eine pluralistische Kohärenz
4.3.3 Story und Plot: Sinnzusammenhänge werden als narrative Ordnungen ausgedrückt
4.4 Herausforderungen für die historiografische Medienpraxis. Kenntlichmachung des Forscher*innensubjektes, Offenheit und Geschlossenheit der Publikation, kollaboratives Gestalten
4.5 Exkurs: ,Hypermedia'? Multimodale historiografische Hypertexte bleiben Hypertexte
5 Konsequenzen aus den Medienanalysen
5.1 Hypertext avant und après la lettre. Motivationen für hypertextartige Darstellungen von Geschichte sind längst da
5.2 Wie pluralistische Historiografie hypertextuell umsetzen? Visualisierte Multilinearität anstatt netzwerkartiger Hypertexte
5.2.1 Krameritschs Plädoyer für Hypertexte in den Geschichtswissenschaften:Postmoderne historische Wissensproduktion, die netzwerkartig eingefangen werden soll
5.2.2 Historiografie erfordert strukturiertere Hypertexte:Repräsentation individuellen Knowledge Designs anstatt einer postmodernen Wissenslandschaft
6 Sprachlogische Fundierung.
6.1 Die Sprachlogik hinter der multimodalen Darstellung. Historische Zusammenhänge nicht nur aussagen, sondern auch abbilden
6.2 Wissen zu konstruieren heißt immer auch, zu selektieren. Historische Sinnzusammenhänge als Auswahl aus dem (hypertextuellen) Netz des Denk- und Sagbaren
7 Belege und Inspiration aus der Praxis
7.1 Allgemeine Bestandsaufnahme. Hypertexte historischen Inhaltes werden zumeist als Online-Sammlungen und Ausstellungen erstellt
7.1.1 The Victorian Web. Literature, History, &amp
Culture in the Age of Victoria
7.1.2 The Valley of the Shadow. Two Communities in the American Civil War
7.1.3 Pastperfect.at. 66 Jahre einer Zeitenwende und HYPERTEXTCREATOR
7.1.4 Omeka-Projekte
7.2 Multilineare Historiografie. Historiker*innen gestalten Geschichte(n) mit multiplen Plots
7.2.1 The Differences Slavery Made. A Close Analysis of Two American Communities
7.2.2 Scalar: Eine Software für multilineares und multimodales Publizieren
7.2.2.1 Scalar-Projekt 1: "We Are All Children of Algeria". Visuality and Countervisuality 1954-2011
7.2.2.2 Scalar-Projekt 2: Growing Apart. A Political History of American Inequality
7.2.2.3 Eine weitere Scalar-Visualisierung: Sinnzusammenhänge als Graph explizit visualisiert
8 Fazit
9 Ausblick
9.1 Veränderung geschichtswissenschaftlicher Medienpraxis. Plädoyer für die Ausbildung von mehr hypertextueller Medienkreativität und ‑kompetenz
9.2 Jenseits der Wissenschaft. Plädoyer für hypertextuelle Vermittlung von Geschichte in breiteren Bildungskontexten
10 Literatur‑ und Website-Verzeichnis
11 Abbildungsverzeichnis.
Notes:
Doctoral Thesis Georg-August-Universität Göttingen 2020
This eBook is made available Open Access under a Creative Commons Attribution (CC BY) license: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed December 19 2025)
ISBN:
3-8394-5801-3
OCLC:
1272995927
Publisher Number:
9783839458013

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