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Die unvollendete Bankenunion / Gerald Lederer.

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Format:
Book
Author/Creator:
Lederer, Gerald, author.
Series:
Juristische Schriftenreihe ; Volume 296.
Juristische Schriftenreihe ; Volume 296
Language:
German
Subjects (All):
Banking law.
Physical Description:
1 online resource (0 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Wien, Österreich : Verlag Österreich GmbH, [2023]
Summary:
Übersichtlicher Einblick in das europäische Regulierungssystem Dieses Buch untersucht die verschiedenen Rechts- und Soft-Law Instrumente, mithilfe derer auf Ebene der EU versucht wird, einheitliche Regulierungsbedingungen im Bereich der Bankenunion sicherzustellen. Dabei spannt der Autor einen äußerst breiten Bogen, in dem unterschiedlichste Handlungsformen aus genuin verwaltungsrechtlicher Perspektive auf dem Boden des österreichischen und des Unionsverfassungsrechts untersucht werden. Im Ergebnis wird so ein umfassendes und übersichtliches Bild der vorliegenden Rechtsakte in einem der dynamischsten Rechtsbereiche des öffentlichen Rechts gegeben. Die Abhandlung würdigt die Stärken des europäischen Regulierungssystems, insbesondere dessen hohes Maß an Vereinheitlichung im Binnenmarkt, und durchleuchtet daraus resultierende legitimatorische Probleme.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
I. Erster Teil: Die unvollendete Bankenunion und das einheitliche Regelwerk
I.1. Einführung und Zielsetzung der Dissertation
I.2. Theoretische Grundlagen
I.2.1. Regulierung und Aufsicht im modernen Staatswesen
I.2.2. Ökonomische Grundlagen der Finanzmarktregulierung und -aufsicht
I.2.3. Abgeleitete Zielsetzungen der Finanzmarktregulierung und -aufsicht
I.2.4. Bankenregulierung und -aufsicht
I.2.5. Sonderfälle: Bankenabwicklung und Einlagensicherung
I.2.6. Zwischenfazit
I.3. Historische Entwicklung
I.3.1. Ausgangslage: Nationale Fragmentierung und die Schaffung eines Binnenmarktes
I.3.1.1. Erste Harmonisierungsschritte der Europäischen Union
I.3.1.2. Die Entwicklung in Österreich vor dem EU-Beitritt
I.3.2. Weiterer Integrationsdruck aufgrund der Wirtschafts- und Währungsunion
I.3.2.1. Der Financial Services Action Plan (FSAP) und seine Folgen
I.3.2.2. Lamfalussy-Report bzw Lamfalussy-Verfahren
I.3.2.3. Nationale Ebene
I.3.3. Entwicklungen durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise
I.3.3.1. Der De-Larosière-Bericht und seine Folgen
I.3.3.2. Die Bankenunion
I.3.3.3. Nationale Entwicklungen seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise
I.3.4. Fazit - Entwicklungslinien für die vorliegende Untersuchung
I.4. Das „einheitliche Regelwerk" als Regulierungsrahmen der Bankenunion
I.4.1. Allgemeiner primärrechtlicher Rahmen der Bankenunion
I.4.2. Funktional-teleologische Defi nition und Regelungsverbund
I.4.3. Rechtliche Grundlagen des einheitlichen Regelwerks in der Praxis
I.4.4. Die konkreten Bestandteile des einheitlichen Regelwerks
I.4.5. Institutionelle Rechtsakte
I.4.6. Angrenzende Instrumente.
I.5. Nationale Aspekte des einheitlichen Regelwerks : Mitwirkung an der Unionsgesetzgebung, Umsetzungspfl ichten, Wahlrechte und Ermessensspielräume
I.5.1. Exkurs zum Zusammenwirken von Unionsrecht und nationalem Recht
I.5.1.1. Strukturmerkmale und Wirkungen
I.5.1.2. Umsetzungspfl ichten und -spielräume
I.5.1.3. Administrative Durchführung des Unionsrechts auf nationaler Ebene
I.5.2. Mitwirkung an der Unionsgesetzgebung und Abschluss völkerrechtlicher Verträge
I.5.3. Legislative Durchführung des einheitlichen Regelwerks: Umsetzung von Richtlinien und legislativer Umgang mit Wahlrechten und Ermessensspielräumen
I.5.3.1. Verfassungsrechtliche Aspekte der legislativen Durchführung
I.5.3.2 Im Detail: Umsetzungsakte, Wahlrechte und Ermessensspielräume
I.5.4. Administrative Umsetzung, Behördenwahlrechte und -ermessensspielräume
I.6. Zwischenfazit zum ersten Teil
II. Zweiter Teil: Institutionelle Arrangements zur Herstellung einheitlicher Regulierungs- und Vollzugsstandards in der Bankenunion
II.1. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) als Regulierungsagentur
II.1.1. Primärrechtliche Grundlagen
II.1.2. Judikatur
II.1.3. Sekundärrechtliche Ausgestaltung
II.1.3.1. Ziele, Aufgaben und sachlicher Zuständigkeitsbereich der EBA
II.1.3.2. Befugnisse
II.1.3.3. Räumlicher, persönlicher und sachlicher Anwendungsbereich der EBA-VO
II.1.4. Fazit
II.2. Der einheitliche Aufsichtsmechanismus (SSM)
II.2.1. Primärrechtliche Grundlage: Art 127 Abs 6 AEUV
II.2.2. Judikatur
II.2.3. Spezifi zierung der EZB-Kompetenz im Sekundärrecht
II.2.4. Ziele, Aufgaben und sachliche Zuständigkeit des SSM
II.2.5. Räumlicher und persönlicher Anwendungsbereich
II.2.6. Befugnisse der EZB
II.2.7. Kompetenzabgrenzung im SSM: EZB und nationale Aufsichtsbehörden
II.2.8. Kompetenzabgrenzung von EZB und EBA.
II.2.9. Beurteilung
II.3. Der einheitliche Abwicklungsmechanismus (SRM)
II.3.1. Primärrechtliche Grundlagen
II.3.1.1. Problemkreis Binnenmarktharmonisierung und Agenturbefugnisse
II.3.1.2. Problemkreis der steuerrechtlichen Harmonisierungsschranken
II.3.1.3. Problemkreis Haushalts- und Völkerrecht
II.3.2. Ziele, Aufgaben und sachlicher Zuständigkeitsbereich des SRB
II.3.3. Räumlicher und persönlicher Anwendungsbereich
II.3.4. Befugnisse des SRB
II.3.5. Kompetenzabgrenzung des SRB von nationalen Abwicklungsbehörden
II.3.6. Kompetenzabgrenzung des SRB von der EBA
II.3.7. Kompetenzabgrenzung von SRB und SSM
II.3.8. Ausblick: Auf dem Weg zur einheitlichen Einlagensicherung beim SRB?
II.3.9. Fazit
II.4. Die Rolle der FMA in der Bankenunion
II.4.1. Verfassungsrechtliche Grundlagen
II.4.1.1. Die FMA als ausgegliederte Anstalt öffentlichen Rechts
II.4.1.2. Die FMA als weisungsfreie Verwaltungsbehörde
II.4.2. Die FMA im ESFS
II.4.3. Die FMA im SSM
II.4.4. Die FMA im SRM
II.5. Fazit: EBA, SSM und SRM als institutionelle Mechanismen zur Schaffung von Einheitlichkeit im Regulierungs- und Vollzugsrahmen
III. Dritter Teil: Handlungsformen zur Herstellung einheitlicher Regulierungs- und Vollzugsstandards
III.1. Allgemeine Erwägungen zu den rechtlichen Handlungsformen
III.1.1. Zur Systembildung in der Handlungsformenlehre
III.1.2. Zu den Ordnungskategorien der Rechtswissenschaft
III.1.3. Die Handlungsformen im Lichte des Primärrechts
III.1.3.1. Ausgangslage - Art 288 AEUV
III.1.3.2. Wahl der Handlungsform
III.1.3.3. Gesetzgebungsakte
III.1.3.4. Rechtsakte ohne Gesetzescharakter
III.1.4. Zwischenfazit
III.2. Instrumente der EBA
III.2.1. Rechtsverbindliche Instrumente: Delegierte und Durchführungsrechtsakte bzw technische Regulierungs- und Durchführungsstandards.
III.2.1.1. Verhältnis von EBA und EK
III.2.1.2. Verhältnis zu Rat und EP
III.2.1.3. Inhaltlicher Rahmen von RTS und ITS
III.2.1.4. Verwaltungspraxis
III.2.1.5. Zwischenfazit und zusammenführende Erwägungen
III.2.2. Rechtlich unverbindliche Instrumente: Leitlinien und Empfehlungen
III.2.2.1. Allgemeines
III.2.2.2 Verwaltungspraxis
III.2.2.3. Rechtsgrundlagen, Initiativrecht und Regelungszusammenhang
III.2.2.4. Zur Frage nach der Bindungswirkung der Leitlinie
III.2.2.5. Zur Bindungswirkung im Rahmen der Umsetzungspraxis
III.2.2.6. Zwischenfazit
III.2.3. Rechtlich unverbindliche Instrumente: Fragen und Antworten (Q &amp
A)
III.2.4. Rechtlich unverbindliche Instrumente - Stellungnahmen der EBA
III.2.4.1. Gesetzesbegleitende, typische Stellungnahmen
III.2.4.2. Entscheidungsvorbereitende, atypische Stellungnahmen
III.2.4.3. Gesetzesändernde bzw - aussetzende Stellungnahmen?
III.2.4.4. Weitere Formen der Stellungnahmen
III.2.5. Fazit: Steuerungseffektivität zwischen Primärrechtswidrigkeit und Wertungswidersprüchen?
III.3. Instrumente der EZB im Rahmen des SSM
III.3.1. Allgemeines
III.3.2. Rechtsverbindliche Instrumente: Die Verordnung
III.3.2.1. Verordnungskompetenz nach Maßgabe der SSM-VO
III.3.3. Rechtsverbindliche Instrumente: Der Beschluss
III.3.3.1. Beschlusskompetenz der EZB
III.3.3.2. Verwaltungspraxis
III.3.3.3. Bewertung
III.3.4. Empfehlungen
III.3.4.1. Zur Empfehlungskompetenz der EZB
III.3.4.2. Vollzugspraxis im SSM
III.3.4.3. Bewertung
III.3.5. Stellungnahmen
III.3.6. Leitlinien
III.3.6.1. Leitlinienkompetenz der EZB
III.3.6.2. Verwaltungspraxis
III.3.6.3. Generelle Weisungen
III.3.6.4. Bewertung
III.3.7. Rechtlich unverbindliche Akte „sui generis"
III.3.7.1. Allgemeines
III.3.7.2. Verwaltungspraxis.
III.3.7.3. Zwischenfazit zu den atypischen Akten
III.3.8. Fazit zu den Handlungsformen der EZB
III.4. Instrumente des SRB im Rahmen des SRM
III.4.1. Allgemeines
III.4.2. Beschlüsse
III.4.3. Leitlinien und allgemeine Weisungen
III.4.4. Empfehlungen
III.4.5. Atypische Akte
III.4.6. Fazit zu den Handlungsformen des SRB
III.5. Rechtschutz
III.5.1. Einleitende Erwägungen zum Rechtschutz
III.5.2. Allgemeine Aspekte
III.5.3. Rechtschutzkonstellationen im Bereich der Bankenunion
III.5.4. Institutioneller Rechtschutz: Das Vertragsverletzungs verfahren
III.5.4.1. Das Vertragsverletzungsverfahren nach Art 258 AEUV
III.5.4.2. Das Vertragsverletzungsverfahren gemäß Art 17 EBA-VO
III.5.4.3. Das Vertragsverletzungsverfahren als Effektuierungs- und Harmonisierungsinstrument
III.5.5. Nichtigkeitsklage
III.5.5.1. Allgemeines: Klagebefugnis, Klagegenstand und Urheber der anfechtbaren Akte
III.5.5.2. Prozessvoraussetzungen für natürliche und juristische Personen
III.5.5.3. Administrative Überprüfung in der Bankenunion als Prozessvoraussetzung?
III.5.5.4. Rechtschutz und Handlungsformen
III.5.5.5. Anfechtbare Handlungen im Bereich der Bankenunion
III.5.6. Vorabentscheidungsverfahren
III.5.6.1. Allgemeines
III.5.6.2. Anfechtbare Handlungen
III.5.6.3. Rechtschutz- oder Harmonisierungsinstrument?
III.5.6.4. Judikatur im Bereich der Bankenunion
III.5.7. Fazit
IV. Vierter Teil: Gesamtbetrachtung: Erreichter Grad und Preis der Einheitlichkeit
IV.1. Einleitende Erwägungen zu einer wertenden Gesamtbetrachtung
IV.2. Erreichter Grad der Einheitlichkeit und verbleibende Schwächen
IV.2.1. Stand der materiellen Harmonisierung
IV.2.2. Horizontale Divergenzen
IV.2.3. Vertikale Divergenzen
IV.2.4. Rechtszersplitterung als Folge der Harmonisierung.
IV.3. Der Preis der Einheitlichkeit.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
ISBN:
9783704692788
3704692786
OCLC:
1410599844

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