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Vergabe an Die Öffentliche Hand : Rekommunalisierung Im Vergaberecht Zwischen Daseinsvorsorge, Wettbewerb und Dem Grundsatz der Ausschreibungsfreiheit der Eigenerledigung.

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Format:
Book
Author/Creator:
Eisentraut, Nikolas.
Series:
Beiträge zum Vergaberecht
Beiträge zum Vergaberecht.
Language:
German
Subjects (All):
Public contracts.
Government purchasing.
Physical Description:
1 online resource (463 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, 2021.
Summary:
This book, authored by Nikolas Eisentraut, explores the intricacies of procurement law as it pertains to public entities, focusing on the balance between competitive practices and foundational legal principles. It offers a detailed examination of fiscal procurement law, its extension, and the primary legal frameworks governing public procurement. The work delves into the legal boundaries and obligations of public procurement, analyzing both domestic and international contexts, including EU regulations and German law. Intended for legal scholars, practitioners, and policymakers, the book aims to illuminate the complexities of public procurement, providing insights into legal conflicts and procedural fairness. Generated by AI.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
A. Problemstellung
B. Begriffliche Näherung und notwendige Abgrenzungen
I. Der der Arbeit zugrunde liegende Begriff der Vergabe
1. Abgrenzung bloßer Verteilung
a) Nicht: Verteilung von Erlaubnissen
b) Nicht: Verteilung von Fördermitteln
c) Nicht: Verteilung als Regulierung privater Wirtschaftstätigkeit
2. Keine Ausdehnung über den Bereich staatlicher Beschaffung hinaus
3. Reduktion auf den Bereich primäraufgabenrelevanter Beschaffung
II. Der Begriff der Öffentlichen Hand als Auftrag- und Konzessionsnehmer
1. Der Begriff der Öffentlichen Hand
a) Grundstrukturen der Verwaltungsorganisation
b) Wirtschaftliche Tätigkeit mittels öffentlicher Unternehmen
2. Begriffliche Konkretisierung im Vergaberechtsverhältnis
a) Selbstvergaben
b) Kooperationsvergaben
c) Fremdvergaben an die Öffentliche Hand
C. Referenzbereiche
I. Energieversorgung
II. Öffentlicher Personennahverkehr
III. Abfallbeseitigung
IV. Wasserver- und Abwasserentsorgung
D. Methodik
E. Gang der Untersuchung
1. Teil: Die Entwicklung des Vergaberechts vom Recht fiskalischer Hilfsgeschäfte zum Liberalisierungsinstrument in der Daseinsvorsorge
1. Kapitel
Das Vergaberecht als Rechtsrahmen fiskalischer Hilfsgeschäfte
A. Fiskalische Hilfsgeschäfte in der Staatsaufgabendogmatik
B. Verrechtlichung fiskalischer Hilfsgeschäfte im Haushaltsvergaberecht
C. Überlagerung durch das Kartellvergaberecht
D. Lückenschließung mittels des Primär- und Verfassungsvergaberechts
I. Primärvergaberecht
1. Grundfreiheiten
2. Beihilfenrecht
3. Europäisches Kartellrecht (einschließlich des Kartellrechts des GWB)
4. Europäische Grundrechte
II. Verfassungsvergaberecht
1. Art. 3 Abs. 1 GG
2. Art. 12 Abs. 1 GG
3. Rechtsschutzgarantien.
E. Völkervergaberecht
F. Ergebnisse
2. Kapitel
Die Ausdehnung des Vergaberechts in den Bereich der Primäraufgabenerfüllung in der Daseinsvorsorge
A. Der Begriff der Daseinsvorsorge
I. Ausgangspunkt des Begriffs der Daseinsvorsorge
II. Modernes Verständnis
1. Daseinsvorsorge zwischen Leistungs- und Gewährleistungsverwaltung
2. Daseinsvorsorge und kommunale Selbstverwaltung
III. Referenzbereiche
1. Abfallentsorgung
a) Abfallentsorgung zwischen Verursacherprinzip und Staatsaufgabe
b) Hochzonung der Aufgabe auf die Kreise und kreisfreien Städte
c) Erbringungsmodalitäten
aa) Eigenerfüllung
bb) Einbindung Dritter
cc) Kooperationsmodelle und Delegation
2. Öffentlicher Personennahverkehr
a) Straßen- und schienengebundener ÖPNV
b) ÖPNV zwischen Eigen- und Gemeinwirtschaftlichkeit
cc) Kooperationsmodelle
3. Energieversorgung (Strom, Gas und Fernwärme)
a) Energieversorgung zwischen kommunaler Aufgabe und Liberalisierung
b) Erfüllungsmodalitäten
aa) Energieerzeugung und Vertrieb
bb) Energieversorgungsnetze
4. Öffentliche Wasserversorgung
a) Wasserversorgung und kommunale Selbstverwaltung
b) Erbringungsmodalitäten
5. Abwasserbeseitigung
a) Gemeinden als Aufgabenträger/Abwasserbeseitigungspflichtige
b) Weitere Aufgabenträger
c) 56 S. 2 WHG
d) Erbringungsmodalitäten
bb) Einbindung Dritter ( 56 S. 3 WHG)
B. Liberalisierung der Daseinsvorsorge mittels des Vergaberechts
I. Abfallentsorgung
II. Energieversorgung
III. ÖPNV
C. Bedeutung des Vergaberechts für die Privatisierung der Daseinsvorsorge.
I. Privatisierung und Daseinsvorsorge
II. Vergaberecht als Privatisierungsfolgenrecht
1. Formelle Privatisierung
2. Funktionale Privatisierung
a) Fiskalische Hilfsgeschäfte/Outsourcing
b) Verwaltungshilfe, Öffentlich-private Partnerschaft und contracting out
3. Materielle Privatisierung
4. Vermögensprivatisierung
D. Bedeutung des Vergaberechts für die Rekommunalisierung der Daseinsvorsorge
I. Rekommunalisierung und Daseinsvorsorge
1. Historische Wurzeln
2. Aktuelle Situation
3. Gründe für Rekommunalisierung
II. Begriffliche Konkretisierung
1. Rekommunalisierung vs. Publizisierung
2. Rekommunalisierungsarten
a) Formelle Rekommunalisierung
b) Materielle Rekommunalisierung
c) Funktionale Rekommunalisierung
d) Vermögensrekommunalisierung
III. Handlungsalternativen bei der Rekommunalisierung
1. Rekommunalisierung bei formeller Privatisierung
a) Vermögensübertragung ( 1 Abs. 1 Nr. 3 UmwG)
b) Formwechsel ( 1 Abs. 1 Nr. 4 UmwG)
c) Verschmelzung ( 1 Abs. 1 Nr. 1 UmwG) und Spaltung ( 1 Abs. 1 Nr. 2 UmwG)
d) Einzelrechtsnachfolge
2. Rekommunalisierung bei funktionaler Privatisierung
a) Beendigung der Privatisierung und Fortführung durch die Öffentliche Hand
b) Eintritt in den laufenden Vertrag
c) Umwandlungsrechtliche Besonderheiten bei gemischt-wirtschaftlichen Unternehmen
3. Rekommunalisierung bei materieller Privatisierung
IV. Der Rechtsrahmen von Rekommunalisierung
1. Die primär- und verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Rekommunalisierung
a) Trägerneutralität des primären Unionsrechts
b) Verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Rekommunalisierung
aa) Öffentlicher Zweck als Grenze
bb) Verfassungsrechtlich ableitbare Subsidiarität öffentlicher Wirtschaftstätigkeit?
cc) Bereichsspezifische Grenzen von Rekommunalisierung.
(1) Post und Telekommunikation
(2) Eisenbahn
(3) Energieversorgung
2. Pflicht zur Rekommunalisierung
3. Primär- und verfassungsrechtliche Maßstäbe für Rekommunalisierung
a) Primäres Unionsrecht als Maßstab für Rekommunalisierung
b) Grundgesetzliche Anforderungen an Rekommunalisierung
aa) Art. 12 Abs. 1 GG
bb) Art. 14 und 15 GG
cc) Art. 3 Abs. 1 GG
dd) Wirtschaftlichkeitsgrundsatz
ee) Rechtsstaatsprinzip und Demokratieprinzip
ff) Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG
4. Einfach-rechtliche Maßstäbe für Rekommunalisierung
a) Fachrechtliche Regelungen
b) Haushaltsrecht
c) Rekommunalisierungsschranken aus dem kommunalen Wirtschaftsrecht
aa) Wirtschaftliche Tätigkeit
bb) Öffentlicher Zweck
cc) Relationsklausel: Angemessenes Verhältnis zur Leistungsfähigkeit und zum voraussichtlichen Bedarf
dd) Subsidiaritätsklausel
5. Vergaberechtliche Strukturierung von Rekommunalisierung
E. Ergebnisse
2. Teil: Primär-‍, Verfassungs- und Völkervergaberecht als Rahmen von Vergaben an die Öffentliche Hand
3. Kapitel
Der primär- und verfassungsrechtliche Rahmen von Vergaben an die Öffentliche Hand
A. Strukturierung des öffentlichen Aufgabenzugriffs auf Leistungen der Daseinsvorsorge durch das Primär- und Verfassungsvergaberecht
a) Persönlicher Anwendungsbereich
b) Sachlicher Anwendungsbereich
c) Ausnahmen
aa) Art. 51 AEUV (i.V.m. Art. 62 AEUV)
bb) Europarechtlich zulässige Monopole
cc) Verkehrsdienstleistungen
dd) Der Grundsatz der Ausschreibungsfreiheit der Eigenerledigung und die Grundfreiheiten
(1) Der Einfluss des Sekundärrechts auf die Auslegung des Primärrechts
(2) Primärrechtliche Wurzeln
(a) Relevanz der Grundfreiheiten im Falle von Eigenerledigung
(b) Bedeutung des Art. 106 Abs. 2 AEUV
(c) Nicht: Art. 345 AEUV.
(d) Der Grundsatz der Verwaltungsautonomie der Mitgliedstaaten
(3) Anforderungen an die Ausschreibungsfreiheit im Primärrecht
d) Zwischenergebnis
2. (EU-)‌Kartellrecht
a) Der öffentliche Auftraggeber als Unternehmen i.S.d. Kartellrechts
b) Grundsatz der Kartellrechtsfreiheit der Eigenerledigung: Das Konzernprivileg
3. Beihilfenrecht
a) Der Unternehmensbegriff im Beihilfenrecht
b) Das Erfordernis einer selektiven Begünstigung
1. Art. 12 Abs. 1 GG
2. Art. 3 Abs. 1 GG
III. Referenzbereich Wasserkonzessionen
B. Das Primär- und Verfassungsvergaberecht als Grenze des einfach-rechtlichen Vergaberechts
I. Primär- und verfassungsrechtliche Grenzen einer Privilegierung der Öffentlichen Hand beim Aufgabenzugriff
1. Die Grenzfunktion der Grundfreiheiten
a) Privilegierung öffentlich-öffentlicher Zusammenarbeit durch 108 GWB und im Haushaltsvergaberecht
b) Art. 5 Abs. 2 VO (EG) 1370/2007
2. Die Grenzfunktion der deutschen Grundrechte
a) Inhouse-‍, Instate- und Remondis-Ausnahme im Haushaltsvergaberecht
II. Primär- und verfassungsrechtliche Grenzen einer wettbewerblichen Strukturierung des öffentlichen Aufgabenzugriffs durch das Vergaberecht
1. Relevanz der Frage nach Grenzen: Das neue Steuerungsmodell auf dem Vormarsch
2. Organisationsautonomie als absolute Grenze für unionsrechtlich begründete Ausschreibungspflichten
3. Verfassungsrechtliche Grenzen einer vergabewettbewerblichen Strukturierung des öffentlichen Aufgabenzugriffs
a) Schutz der Verwaltungsautonomie der Gemeinden durch Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG
b) Eingriff durch obligatorische Ausschreibungspflichten
c) Rechtfertigung
aa) Kernbereichsschutz
bb) Randbereichsschutz
C. Ergebnisse
4. Kapitel.
Der völkerrechtliche Rahmen von Vergaben an die Öffentliche Hand.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
OCLC:
1312158419

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