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Menschenrechte und Antisemitismus Die transnationale BDS-Kampagne gegen Israel Natascha Müller
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Müller, Natascha <p>Natascha Müller, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Sozialtheorie
- Language:
- German
- Subjects (All):
- BDS.
- Antisemitismus.
- Antisemitism.
- Boykott.
- Boycott.
- Nahostkonflikt.
- Middle East Conflict.
- Menschenrechte.
- Human Rights.
- Israel.
- Soziale Bewegung.
- Social Movement.
- Politik.
- Politics.
- Civil Society.
- Zivilgesellschaft.
- Judentum.
- Judaism.
- Politische Soziologie.
- Political Sociology.
- Jewish Studies.
- Jüdische Studien.
- Soziologie.
- Sociology.
- Local Subjects:
- BDS.
- Antisemitismus.
- Antisemitism.
- Boykott.
- Boycott.
- Nahostkonflikt.
- Middle East Conflict.
- Menschenrechte.
- Human Rights.
- Israel.
- Soziale Bewegung.
- Social Movement.
- Politik.
- Politics.
- Civil Society.
- Zivilgesellschaft.
- Judentum.
- Judaism.
- Politische Soziologie.
- Political Sociology.
- Jewish Studies.
- Jüdische Studien.
- Soziologie.
- Sociology.
- Physical Description:
- 1 online resource (309 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Müller, Menschenrechte und Antisemitismus Die transnationale BDS-Kampagne gegen Israel
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2022
- Biography/History:
- Natascha Müller promovierte an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Antisemitismus- und Rassismusforschung, Gesellschaftstheorie, Sozialpsychologie sowie jüdische Geschichte.
- Summary:
- Die Sichtbarkeit der globalen »Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen«-Kampagne (BDS) gegen Israel nimmt weltweit zu. Unter Berufung auf die universalen Menschenrechte fordern BDS-Akteure einen umfassenden Boykott des jüdischen Staats. Gleichzeitig wird die Bewegung oft als antisemitisch klassifiziert, was zu der Frage führt: Können Antisemitismen auch im Namen der Menschenrechte formuliert werden? Natascha Müller nimmt sich diesem Komplex an und untersucht, wie »menschenrechtsorientierte Antisemitismen« weltweit für den BDS-Diskurs mobilisieren. Durch die Entwicklung eines innovativen Theoriemodells gelingt ihr eine differenzierte Beurteilung der BDS-Akteure und ihrer Forderungen.
- »Das große Verdienst des Buches, ist seine Sachlichkeit. Es legt den Fokus auf einen wissenschaftlichen Zugang, ohne moralisierendes Beiwerk. Müller leitet historisch, kulturell und anhand von Fakten den ausgrenzenden Charakter der BDS-Kampagne her und zeigt, dass, konsequent zu Ende gedacht, alle Seiten nur verlieren können, wenn Hass, Diffamierung und Boykott die leitenden Prinzipien sind.«
- Besprochen in:IDA-NRW, 2 (2022)
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 1.1 Der Forschungskontext 11 1.2 Die Problematisierung des Gegenstandes. Die Genese der transnationalen Palästinasolidaritätsbewegung 14 1.3 Die ambivalente Gleichzeitigkeit von antisemitischen Menschenrechtsforderungen: das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit 21 1.4 Poststrukturalistische Operationalisierung: Forschungsfrage und Methoden 29 1.5 Struktur der Studie 33 2.1 Die paradoxe Gleichzeitigkeit menschenrechtsorientierter Antisemitismen als Leerstellen dominanter Ansätze der politischen Soziologie 37 3.1 Einleitung: der Mehrwert poststrukturalistischer Theorien für die Analyse antisemitischer Menschenrechtsdiskurse sozialer Bewegungen 55 3.2 Postfundationalismus und Ontologie: theoretische Grundannahmen 58 3.3 Macht als Mittel der Erzeugung gesellschaftlicher Wirklichkeit: soziale Bewegungen im Kampf um Hegemonie 66 3.4 Das politische Subjekt der Hegemonie: zur Rolle der Fantasie 79 3.5 Der Übergang zwischen Gesellschafts- und Sozialtheorie mit der Empirie. Zur poststrukturalistischen Triangulation der Hegemonietheorie 90 3.6 Menschenrechte als Universalisierungslogik partikularer Diskurse: eine hegemonietheoretische Perspektive 92 3.7 Antisemitismen als Stabilisierungsfaktor politischer Diskurse. Eine hegemonietheoretische Perspektive 105 3.8 Auf dem Weg zur Operationalisierung: Hegemonie, Fantasie, Menschenrechte und Antisemitismen 121 Einleitung 131 4.1 Plausibilität als Objektivität: poststrukturalistische Forschung und Methodologie 132 4.2 Externe Validität durch empirische Fallstudien 142 4.3 Wissenschaftlicher Konsens als Reliabilität 149 4.4 Schlussbetrachtung 150 Einleitung 151 5.1 Der Nahostkonflikt als Konflikt um territoriale Ansprüche: die soziale Logik des israelisch-palästinensischen Diskurses 153 5.2 Schlussbetrachtung: die soziale Logik des Nahostkonflikts 172 5.3 Zum Verhältnis von palästinensischem und israelischem Recht auf universale Selbstbestimmung: die politische Logik des Diskurses 175 5.4 Schlussbetrachtung: die politische Logik des BDS-Diskurses 208 5.5 Eine Welt von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit für das palästinensische Volk: zur phantasmatischen Logik des Diskurses 212 5.6 Zusammenfassung: universale Menschenrechte als glückseligmachende Dimension der Fantasie 241 5.7 Schlussbetrachtung: die phantasmatische Logik des BDS-Diskurses 243 Einleitung 247 6.1 Empirische und theoretische Ergebnisse: Hegemonie, soziale Fantasie und die Einheit der Paradoxie 248 6.2 Zur poststrukturalistischen Anschlussfähigkeit der Ergebnisse: theoretische Implikationen und empirische Konsequenzen für Forschung und Praxis 257 6.3 Praktische Konsequenzen: zum politischen und gesellschaftlichen Umgang mit der BDS-Kampagne 263 Literatur- und Quellenverzeichnis 269 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 305
- Notes:
- Doctoral Thesis Universität Bielefeld 2020
- ISBN:
- 9783839462164
- 3839462169
- OCLC:
- 1322124045
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