My Account Log in

1 option

Mit Freiheit und Werten zu Wohlstand : Zwölf Thesen eines Pendlers zwischen Wirtschaft und Politik.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Villiger, Kaspar.
Series:
Beitrage Zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik
Beitrage Zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik ; v.178
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (92 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Mohr Siebeck GmbH & Co. KG, 2015.
Summary:
Warum braucht nicht nur der Staat die Marktwirtschaft, sondern die Marktwirtschaft auch den Staat? Warum bewirken Gesetze häufig anderes, als der Gesetzgeber erwartet? Wie entsteht Wohlstand? Kaspar Villiger verdichtet seine Erfahrungen aus 46 Jahren Berufsleben als Unternehmer, Verwaltungsrat global tätiger Konzerne, Verteidigungs- und Finanzminister sowie Schweizer Bundespräsident in zwölf Thesen und sucht Antworten auf diese und andere Fragen. Er fragt, warum sich die Wirtschaft auch von ethischen Kriterien leiten lassen soll und wie der Föderalismus strukturiert sein muss, damit auch die Gliedstaaten Selbstverantwortung wahrnehmen. Und er analysiert, warum Demokratien Selbstbindungen brauchen, um nicht im Schuldensumpf zu versinken. Dabei untermauert Villiger seine erfahrungsbasierten Einsichten mit Erkenntnissen der modernen Ökonomik. Seine Überlegungen sind ein leidenschaftliches Plädoyer für eine freiheitliche Gesellschaftsordnung.
Contents:
Cover
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. These: Erfolg und Misserfolg sind eine Funktion von Menschen, Institutionen, Kultur und Zufall
Sechsundvierzig Jahre Erfahrung auf einer A4-Seite?
Menschen mögen kohärente Geschichten
Der Mensch
Institutionen
Kultur
Der Zufall
Die Erfahrungsformel
2. These: Das Ziel der Politik ist eine stabile, solidarische, ausgeglichene und wohlhabende Gesellschaft freier und selbstverantwortlicher Menschen
Das Gemeinwohl
Vom Verantwortungs- zum Anspruchsbürger
Die "gefühlte" und die "reale" Gerechtigkeit des Wirtschaftssystems
3. These: Der Staat braucht die Marktwirtschaft, weil nur diese hinreichenden Wohlstand erarbeiten kann. Die Marktwirtschaft braucht den Staat, weil nur er die Bedingungen für deren Gedeihen schaffen kann
Nur Marktwirtschaft erzeugt breiten Wohlstand
Notwendig ist der glaubwürdige und respektierte Staat!
Sind Marktergebnisse unmoralisch?
4. These: Menschen reagieren häufig anders auf Regulierung, als die Politiker gerne möchten. Deshalb müssen bei der Gesetzgebung die Anreizwirkungen sorgsam bedacht werden
Der Kobra-Effekt
Wie kann man Kobra-Effekte verhindern?
5. These: Damit Wohlstand entsteht, müssen sich Leistung, Investieren und Sparen lohnen
müssen die Menschen die Früchte ihrer Arbeit behalten dürfen
müssen alle ihre Talente entfalten können und dürfen
muss Neues Obsoletes ersetzen können und muss die Einkommensverteilung als fair wahrgenommen werden
Fünf Bedingungen für den Wohlstand
Inklusive und extraktive Institutionen
Die große Wirkung kleiner institutioneller Unterschiede
Selbst Demokratien erfüllen die Wohlstandbedingungen häufig ungenügend
Extraktive Entscheidungen inklusiver Institutionen und Standortwettbewerb.
6. These: Der Preis der Freiheit ist die Verantwortung. Ethisch korrektes und faires Verhalten der Führungskräfte in der Wirtschaft ist erstens eine der Grundlagen der Marktwirtschaft und zweitens eine der Voraussetzungen dafür, dass Bevölkerung und Politik der Wirtschaft die nötigen Freiräume gewähren
Gesellschaft und Wirtschaft müssen sich an Werten orientieren
Die Kultur des ehrbaren Kaufmannsauch für Großunternehmen
Fünf unternehmerische Pflichten
7. These: Niemand soll unverschuldet durch Not und Armut seine Würde verlieren
Der Sozialstaat ist eine Voraussetzung für Stabilität und Wachstum
Die Gratwanderung bei der Umverteilung
Thomas Piketty und die Ungerechtigkeit dieser Welt
8. These: Es gibt zur Demokratie keine Alternative. Aber ihre Fehlanreize bedürfen der Korrektur
Die Demokratie hat an Strahlkraft verloren
Die Ausbeutung einer Minderheit
Die Lust am Ausgeben
Empörungsbewirtschaftung, Zersplitterung der Parteienlandschaft, wirtschaftliche Not und Transnationalisierung
Eine Kultur der Demokratie ist notwendig
Der Erfolg autoritärer politischer Systeme ist wahrscheinlich nicht nachhaltig
9. These: Die Staatsfinanzen müssen dem Nachhaltigkeitsprinzip genügen
Gesunde Staatsfinanzen sind ein Trumpf!
Wenn die Finanzen sprudeln, werden die Politiker sorglos
Sparprogramme sind Herkulesaufgaben
Gute Politik braucht einen kohärenten konzeptionellen Rahmen
Die Schuldenbremse
10. These: Die Stabilität des Geldwertes ist ein wichtiger Wohlstandsfaktor
Warum Notenbanken politisch unabhängig sein sollten
Auch ohne Inflation hat die Umverteilung schon begonnen
11. These: Der Föderalismus muss auf klaren ökonomischen Prinzipien basieren. Nur dann nehmen die Gemeinwesen ihre Selbstverantwortung hinreichend wahr
Die sechs zentralen Funktionen des Föderalismus.
Drei unverzichtbare ökonomische Prinzipien
Vom Umgang mit Unterschieden
Der Föderalismus hat viele Gegner
Die große Schweizer Föderalismusreform
Und die Europäische Union?
12. These: Gemeinwesen und Unternehmen müssen sich so strukturieren, dass sie unerwartete Schocks überstehen können
Denkhilfen zum Umgang mit dem Unvorhersehbaren
Die Schockresistenz von Staaten und Unternehmen
Fünf Bemerkungen zum Schluss
Literaturverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
OCLC:
1024242688

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Library Catalog Using Articles+ Library Account