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Eriugenas negative Ontologie / Sebastian Florian Weiner.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Weiner, Sebastian Florian.
Series:
Bochumer Studien zur Philosophie ; Bd. 46.
Bochumer Studien zur Philosophie, 1384-668X ; Bd. 46
Language:
English
German
Subjects (All):
Philosophical anthropology.
Philosophy of nature.
Philosophy, Medieval.
Erigena, Johannes Scotus, approximately 810-approximately 877. De divisione naturae.
Erigena, Johannes Scotus.
Physical Description:
1 online resource (234 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Amsterdam ; Philadelphia : B.R. Gruner, c2007.
Language Note:
English
Summary:
Recently, there has been an upsurge of interest in the work Periphyseon of the early medieval philosopher John Scot Eriugena. Previous research has classified the book either as a piece of Neoplatonic philosophy or as part of the Latin dialectic tradition, which has led to one-sided interpretations. The present publication focuses instead on the philosophical claims defended in the Periphyseon itself, examines its originality and discusses the soundness of its argumentation. As a result, a hitherto unnoticed basic thought of the work has been uncovered, namely the concept of a negative ontology, according to which all substance is completely incomprehensible. This notion constitutes the greatest innovation of Eriugena's thought. In keeping with his negative ontology, Eriugena downgrades the fourfold division of nature that he had presented at the beginning of his work. A critical survey of the current readings of Eriugena as a Neoplatonist and idealist completes this book. In jüngerer Zeit rückt das Werk Periphyseon des frühmittelalterlichen Denkers Johannes Scottus Eriugena zunehmend in den Fokus der philosophischen Forschung. Die bisherigen Untersuchungen ordnen das Werk entweder der neuplatonischen Denkrichtung oder der lateinischen Dialektiktradition zu, und richten dementsprechend ihre Interpretation daran aus. Die vorliegende Veröffentlichung hingegen betrachtet vorrangig die Darstellung und Argumentation im Periphyseon selbst, prüft detailliert den Innovationsgehalt und die Überzeugungskraft der Aussagen. Als Ergebnis zeigt sich ein bislang ungesehener Grundgedanke des Werks, der einer negativen Ontologie. Diese Ontologie verneint jegliche Bestimmbarkeit aller Substanz. Sie macht die eigentliche Innovation in Eriugenas Denken aus. Im Hinblick auf diese löst er die zu Anfang des Werks präsentierte Vierteilung der Gesamtnatur wieder auf.
Eine kritische Auseinandersetzung mit der bisherigen Einordnung Eriugenas als Neuplatoniker und Idealist rundet das Buch ab.
Contents:
Eriugenas negative Ontologie
Editorial page
Title page
LCC data
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
Allgemeines
Zum zeitlichen Entstehungsrahmen des Periphyseon
Die neue Textedition
Der deutungsschwere Textanfang
2. Interpretation des Periphyseon, ausgehend vom Anfang
Der erste Satz: ein metaphysisches Fundament?
Untersuchung der einzelnen Satzteile
Nachdenken und Erfassen: eine epistemologische Grundunterscheidung
Die Bedeutung des Ausdrucks ea quae sunt
Zwei Gegenstandsklassen
Exkurs: Ein Vergleich mit Boethius' Naturbestimmung
Die Einteilung der Natur
Von Natur als generale vocabulum zur Einteilung derselben
Die Gegenstände der einzelnen Naturarten
Der Untersuchungsplan des Werks
Die erste Auslegung van Sein und Nichtsein: eine negative Ontologie
Sein und die Aussage ›zu sein‹
Essentia und vere esse
Die Unbegreiflichkeit der Substanz: der Kern der negativen Ontologie
Dass-Sein und Was-Sein
Das unbestimmbare subiectum
Die übrigen vier Auslegungsweisen und ihre Funktion
Die zweite Auslegungsweise
Die dritte Auslegungsweise
Die vierte Auslegungsweise
Die fünfte Auslegungsweise
Ergebnisse dieser ersten Textuntersuchung
Die Ontologie im ersten Buch
Zur Unbegreiflichkeit der rationes dei und zur Theophanie (154
401)
Gott als Geschöpf (402
557)
creari als se ipsum creare
Der Name trinitas (558
665)
Die erstrangigen Ursachen als göttliche Namen (666
886)
Eriugenas Kategorieninterpretation (887
2009)
Die Verwerfung einer dialektischen Unterscheidung
Die circumstantiae locus und tempus
Eriugenas Lehre von der geschaffenen Wirklichkeit
Von der Differenz zwischen ousia und Körper (1606
2394)
Von der Materie (2395
2635)
Das Akzidenz
Der Name ›Schöpfer‹ (2636
3496)
Ergebnisse der Untersuchung.
Zur Ontologie in den übrigen vier Büchern
Eine Bedingung für Eriugenas Ontologie: Natur als Einheit
Zur Einheit der Natur in Buch II
Zur Einheit der Natur in Buch III
Der Grundgedanke im viergliedrigen Aufbau des Werks
3. Die Grundlagen der negativen Ontologie
Die Bestimmung Gottes als essentia omnium
Die theologische Tradition
Dionysius Areopagita als mögliche Vorlage von Eriugenas Substanzlehre
Gott als creari
Zur Bedeutung des griechischen ousia und des lateinischen essentia
Zur Verwendung von ousia in der griechischen Tradition
Zur Übersetzung von ousia in der lateinischen Tradition
Ein Bestimmungsversuch von ousia
Weitere Quellen für Eriugenas ousia- und essentia-Begriff
Die frühere Unterscheidung zwischen essentia und substantia
Die Individuation der ousia
Eriugenas Körperlehre
Eriugenas Seelenlehre
Der Ausdruck vere esse und die Rolle der Theophanie
Verborgenes im Geschöpf
Essentia und natura: zwei Synonyme?
Die sichtbare Welt als ›Echo‹
In der Wegspur der Griechen
Anhang: Philosophiegeschichtliche Einordnung des Werks
Pantheismus
Neuplatonismus
Literaturverzeichnis
The series Bochumer Studien zur Philosophie.
Notes:
Originally presented as the author's thesis--Universitat Erlangen-Nurnberg, 2005.
Includes bibliographical references (p. [209]-222).
ISBN:
9786612152726
9781282152724
1282152726
9789027292070
9027292078
OCLC:
244786734

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