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Anti-Genderismus Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen Sabine Hark, Paula-Irene Villa
- Format:
- Book
- Series:
- Gender studies (Bielefeld, Germany)
- Gender Studies
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Gender.
- Sexualität.
- Sexuality.
- Anti-Genderismus.
- Anti-genderism.
- Rechter Protest.
- Right-wing Protest.
- Homophobie.
- Homophobia.
- Fundamentalismus.
- Fundamentalism.
- Geschlecht.
- Gender Studies.
- Political Sociology.
- Politische Soziologie.
- Queer Theory.
- Body.
- Körper.
- Sociology.
- Soziologie.
- Local Subjects:
- Gender.
- Sexualität.
- Sexuality.
- Anti-Genderismus.
- Anti-genderism.
- Rechter Protest.
- Right-wing Protest.
- Homophobie.
- Homophobia.
- Fundamentalismus.
- Fundamentalism.
- Geschlecht.
- Gender Studies.
- Political Sociology.
- Politische Soziologie.
- Queer Theory.
- Body.
- Körper.
- Sociology.
- Soziologie.
- Physical Description:
- 1 online resource (265 p.)
- Edition:
- 2nd ed.
- Other Title:
- Hark/Villa (Hg.), Anti-Genderismus Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2015
- Language Note:
- German
- Biography/History:
- Sabine Hark (Dr. phil.), Soziolog*in, ist Professor*in für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin. Sie gilt als Mitbegründer*in der Queer Theory. Die Mitherausgeberin der Zeitschrift »Feministische Studien« publiziert u.a. in Zeit Online, Der Tagesspiegel und der taz.
- Paula-Irene Villa, Dr. Dipl.-SoWi (geb. 1968) ist Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der LMU München. Sie lehrt und forscht zu Biopolitik, embodiment/Körper, Care, Populärkultur, Sozial-, Gender- und Queer Theory. Sie ist u.a. im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Seit Jahren schreibt sie u.a. in FAZ, taz, SZ, Freitag, Die Zeit, Washington Post.
- Summary:
- Sexualität und Gender werden immer wieder zu Schauplätzen intensiver, zum Teil hoch affektiver politischer Auseinandersetzungen. Ob es um die Thematisierung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Schule oder die Gender Studies an den Hochschulen geht – stets richtet sich der Protest gegen post-essentialistische Sexualitäts- und Genderkonzepte und stets ist er von Gesten heldenhaften Tabubruchs und Anti-Etatismus begleitet.Dieses Buch versammelt erstmals sozial- und kulturwissenschaftliche Analysen zum so genannten »Anti-Genderismus« im deutschsprachigen und europäischen Kontext. Die Beiträge zeigen, dass die Diffamierungen bisweilen auch Verknüpfungen etwa mit christlich-fundamentalistischen Strömungen oder mit der Neuen Rechten aufweisen.
- »Die Autorinnen und Autoren des Sammelbands erarbeiten schlüssig und anhand prägnanter Beispiele, weshalb die Überwindung einfacher Wahrheiten durch die Beschäftigung mit Gender als soziales Konstrukt eine große Abwehr hervorruft. Der Band ist ein wichtiger Schritt zur Analyse der extremen Ablehnung aus einigen Teilen der Gesellschaft gegenüber dem Gender-Begriff.«
- »Der Band dürfte für Geschlechterforscher/-innen [...] zum einen aufschlussreich sein, weil hier die Angriffe auf ihre Disziplin analysiert werden; zum anderen, weil er vielfältige Ansatzpunkte bietet für intersektionale Analysen eines zentralen Themas christlicher, konservativer und rechtsextremer Strömungen. Darüber hinaus ist der Band für die Rechtsextremismus- und Rechtspopulismusforschung von Interesse, da anti-genderistische Diskurse und Bewegungen maßgeblich daran beteiligt sind, rechtsextreme Ideologien zu normalisieren und für den Mainstream tauglich zu machen.«
- »Keine schönen Aussichten, die dieses Buch mit seinen vielschichtigen Analysen des Anti-Genderismus uns vor Augen führt. Aber Wegsehen hilft nicht. Das Buch rüttelt auf, uns die Frage zu stellen, mit welchen Strategien wir dem Anti-Genderismus begegnen können.«
- »Insgesamt liefert der Band viele Einblicke in die Debatte über die Gender Studies und kann als Verteidigung dieser Forschungsrichtung gelesen werden, die mit vielen Argumenten überzeugt.«
- »Exzellent zusammengestellter Sammelband.«
- »Endlich. Ein wichtiges Buch zu einer mit harten Bandagen geführten Debatte.«
- »Mit den differenzierten Analysen eröffnet der Band einen informierten Einblick in die aktuelle Debatte.«
- »Der Gewinn des Buches liegt in seiner wissenschaftlichen Aufbereitung, die erstmals das Phänomen des ›Anti-Genderismus‹ aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert.«
- »Die insgesamt 14 Artikel von unterschiedlicher Herangehensweise, Tiefe und Qualität machen den Band [...] empfehlenswert.«
- »Der Sammelband liefert insgesamt einen inspirierenden ersten Beitrag zur wissenschaftlichen Erschließung des Forschungsfeldes.[Es] gilt, die Spezifika der aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen [herauszuarbeiten], um bestimmen zu können, warum die anti-genderistischen Mobilisierungen gerade jetzt und gerade in dieser Form stark geworden sind. Dafür liefert der Sammelband wichtige Impulse.«
- »Der Band stellt eine gelungene und spannend zu lesende Mischung unterschiedlicher Herangehensweisen bereit [...]. Erfrischend ist nicht zuletzt der offensive eigene Umgang mit dem Begriff ›Gender‹, der nicht nur als wissenschaftliche Kategorie, sondern vor allem auch als Werkzeug bewusster Verunsicherung und Infragestellung verstanden (und verteidigt) wird.«
- »Ein Muss für all diejeningen, die verstehen wollen, wieso der Themenkomplex ›Gender‹ so vehemente Abwehr und Anfeindung (nicht nur) in konservativen Milieus erfährt.«
- Besprochen in:www.theoriekritik.ch, 28.03.2016, Senata WagnerIDA-NRW, 21/4 (2015)www.literaturkritik.de, 13.06.2016, Rolf LöchelAEP, 3 (2016), Erna AppeltEthik und Gesellschaft, 2 (2017), Katja Winklerhttp://www.hamburger-frauenbibliothek.de, 6 (2018)
- »Dieser Sammelband bietet [...] eine wichtige Grundlage für eine weitere und tiefergehende Auseinandersetzung mit ›Anti-Genderismus‹-Diskursen.«
- »Angesichts der politischen Rechtsrutsche im gesamten Europa, der fremdenfeindlichen und homophoben Abstimmungskampagnen in der Schweiz, der zunehmenden Bedeutung der Pegida und der AfD in Deutschland, die allesamt mit anti-genderistischen Argumenten um sich werfen, ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung in diesem Sammelband äußerst bedeutsam.«
- »Das Spektrum dieser einheitlich und gut aufgebauten Texte ist breit angelegt.Schlussendlich gilt es, sich (mit diesem Buch) informiert ›weiter mit guten Gründen öffentlich für die Attraktivität des eigenen emanzipativen Projekts einzusetzen.‹«
- »Der Sammelband nimmt sich insbesondere in den diskurszentrierten Analysen unaufgeregt eines aufgeregten und emotional überladenen Diskurses an. Ihr Ziel – aufzuzeigen, welch vielfältige Dimensionen und Funktionen der Genderdiskurs umfasst – haben die Herausgeberinnen erreicht.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 »Anti-Genderismus« - Warum dieses Buch? 7 »Eine Frage an und für unsere Zeit« 15 Prekäre Selbstverständlichkeiten 41 Anti-Genderismus im Internet 59 Politischer Antagonismus und sprachliche Gewalt 79 Das Kind als Chiffre politischer Auseinandersetzung am Beispiel neuer konservativer Protestbewegungen in Frankreich und Deutschland 93 Eine ›Büchse der Pandora‹? 109 Blessing the Crowds 129 Gender Trouble evangelisch 149 Familie und Vaterland in der Krise 167 Der Osten Deutschlands als (negative) Avantgarde 183 Vom Antifeminismus zum ›Anti-Genderismus 201 »Gender-Ideologie« - ein Schlüsselbegriff des polnischen Anti-Genderismus 219 Paradoxien konservativen Protests 239 Autor_innen 257 Backmatter 261
- Notes:
- [2. Auflage]
- Sexuality and gender continually become stages for intensive, sometimes highly affective, political confrontations. Whether it is a case of awareness-raising around sexual and gender diversity at school, or the gender studies offered at universities – the protest is always directed against post-essentialist conceptions of sexuality and gender, and it is always accompanied by gestures of heroic taboo breaking and anti-establishment stances. This book gathers the first social and cultural studies analyses on the so-called »anti-genderism« in the German-speaking and European context. The articles show that the defamation sometimes also has connections to Christian fundamentalist tendencies or with the New Right.
- Includes bibliographical references.
- ISBN:
- 9783839431443
- 3839431441
- OCLC:
- 927951825
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