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Gender Studies und Systemtheorie Studien zu einem Theorietransfer Sabine Kampmann, Alexandra Karentzos, Thomas Küpper

eBook Diversity & Ethnic Studies Collection Available online

eBook Diversity & Ethnic Studies Collection
Format:
Book
Contributor:
Kampmann, Sabine <p>Sabine Kampmann, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland</p>, Editor.
Karentzos, Alexandra <p>Alexandra Karentzos, Technische Universität Darmstadt, Deutschland</p>, Editor.
Küpper, Thomas <p>Thomas Küpper, Universität Duisburg-Essen, Deutschland</p>, Editor.
Series:
Sozialtheorie.
Sozialtheorie
Language:
German
Subjects (All):
Systemtheorie (Niklas Luhmann).
Gender Studies.
Art History.
Kunstgeschichte.
Literary Studies.
Literaturwissenschaft.
Sociology.
Soziologie.
Gender.
Society.
Sociological Theory.
Gesellschaft.
Soziologische Theorie.
Cultural Theory.
Kulturtheorie.
Systems Theory.
Systemtheorie.
Local Subjects:
Systemtheorie (Niklas Luhmann).
Gender Studies.
Art History.
Kunstgeschichte.
Literary Studies.
Literaturwissenschaft.
Sociology.
Soziologie.
Gender.
Society.
Sociological Theory.
Gesellschaft.
Soziologische Theorie.
Cultural Theory.
Kulturtheorie.
Systems Theory.
Systemtheorie.
Physical Description:
1 online resource (213 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Kampmann et al., Gender Studies Studien zu einem Theorietransfer
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2015
Language Note:
German
Biography/History:
Sabine Kampmann (Dr. phil.) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Sie war Gastwissenschaftlerin der Forschungsinitiative »Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis« an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zuvor Vertretungsprofessorin an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und lehrte als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ihre Habilitationsschrift widmet sich dem Thema »Die neue Sichtbarkeit des Alters. Greise Körper in Kunst und visueller Kultur (2016)«. In ihrer Dissertation (»Künstler sein«) setzte sie sich Disziplinen übergreifend mit dem Thema Autorschaft in der Gegenwartskunst auseinander.
Alexandra Karentzos (Dr. phil.) ist Professorin für Mode und Ästhetik an der Technischen Universität Darmstadt. Zuvor war sie Juniorprofessorin für Kunstgeschichte an der Universität Trier und wissenschaftliche Assistentin bei den Staatlichen Museen zu Berlin. Sie war Fellow in der Forschungsgruppe »No Laughing Matter. Visual Humor in Ideas of Race, Nationality, and Ethnicity« am Dartmouth College, Hanover/USA und am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald sowie Gastwissenschaftlerin am Institut für Kunstgeschichte an der Universidade Federal de São Paulo/Brasilien. Sie ist Mitbegründerin und Mitherausgeberin der Zeitschrift »Querformat. Zeitgenössisches, Kunst, Populärkultur«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst seit dem 19. Jahrhundert, Ironie und Postkolonialismus, Orientalismen, Gender Studies, Systemtheorie, Kunst und Tourismus sowie Antikenrezeptionen.
Thomas Küpper (Dr. phil.) ist Literatur- und Medienwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen. Zuvor vertrat er die Professur für Medienästhetik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie die Professur für Kulturwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Summary:
Zwischen Gender Studies und Systemtheorie sind bislang kaum Verbindungslinien wahrgenommen worden. Vielmehr besteht das Vorurteil, die beiden Forschungskonzepte seien von Grund auf verschieden: Die »kühle Beobachtung« der Systemtheorie Niklas Luhmanns vertrage sich nicht mit dem politischen Engagement der Gender Studies. Tatsächlich aber eröffnet ein Austausch zwischen beiden Theorien neue Perspektiven: Gender Studies auf der einen Seite lenken das Augenmerk der Systemtheorie auf die von ihr bisher vernachlässigte Kategorie »Geschlecht«; die Systemtheorie auf der anderen Seite eignet sich gerade durch ihre auf Differenz abstellende Form der Beobachtung von Kommunikation dazu, Geschlechterkonstrukte ertragreicher zu analysieren, als dies bisher häufig der Fall ist.
»Nicht, wie man vermuten könnte, zur soziologischen Geschlechterforschung, sondern zu den von Kunst- und LiteraturwissenschaftlerInnen betriebenen Gender Studies sehen die HerausgeberInnen eine besondere Affinität der Systemtheorie, da sich in Literatur und bildender Kunst, so die Begründung der HerausgeberInnen, Geschlechterkonstruktionen ›manifestieren‹. Zudem verfügten die entsprechenden wissenschaftlichen Disziplinen über ein ›reiches Instrumentarium‹, historische Semantiken zu analysieren.«
»Die Herausgeber/-innen haben einen ausgesprochen heterogenen Mix aus soziologischen, literatur- und kunstwissenschaftlichen Beiträgen zusammengestellt, deren Gemeinsamkeit die Bezugnahme auf die Systemtheorie Niklas Luhmanns ist.Der Theorietransfer kreist im Wesentlichen um das Phänomen der Wirksamkeit von Geschlechterstereotypen, die selbst in der funktional differenzierten Gesellschaft noch durchschlagen. Solche Stereotype sind wiederum ein ergiebiges Material für die Gegenwartskunst, um auf den Kopf gestellt oder ironisch umgebaut zu werden.«
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort 7 Einleitung: Gender Studies und Systemtheorie 9 1988 - und was nun? Eine Zwischenbilanz zum Verhältnis von Systemtheorie und Gender Studies 17 Systemtheorie und Gender: Geschlechtliche Ungleichheit in der funktional differenzierten Gesellschaft 47 Die Biologie der Medium/Form-Unterscheidung 77 Gender als Strategie der Dauer. Eine Lektüre von Baudelaires »Une Charogne« 93 Der Tanz ums Triviale. Geschlechterdifferenz und literarische Wertung in der russischen Kultur um 1900 117 »Ist es wahre Liebe?« Kitsch und Camp aus evolutionstheoretischer Sicht 141 Manifest für Ironiker/innen. Zur Kunst der Beobachtung 159 Was heißt eigentlich Post-Feminismus? » eine möglichst trittsichere und graziöse Flucht nach vorn« (Pipilotti Rist) 179 Zu den Autorinnen und Autoren 207 Zu den Abbildungen 210 Backmatter 211
Notes:
Description based upon print version of record.
Includes bibliographical references.
ISBN:
9783839401972
3839401976
OCLC:
654191071

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