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Religiöse Tradition in Bewegung : Zur Hermeneutik des Zweiten Vatikanischen Konzils im jüdisch-christlichen Dialog.

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Format:
Book
Author/Creator:
Höftberger, Elisabeth.
Contributor:
Paris-Lodron-Universiät Salzburg, funder.
Series:
Religionswissenschaft
Language:
German
Subjects (All):
Christianity.
Hermeneutics.
Judaism.
Physical Description:
1 online resource (393 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld : transcript, 2023.
Language Note:
In German.
Biography/History:
Höftberger Elisabeth : Elisabeth Höftberger, geb. 1991, ist Postdoc im Forschungsprojekt »European Graduate School: Theology in religious, cultural, and political Processes of Transformation«, einer Kooperation der Universitäten Salzburg, Erfurt und Leuven. Sie studierte Katholische Fachtheologie und Lehramt für Deutsch und Religion in Salzburg. Für Studium und Dissertation erhielt sie mit der »Promotion sub auspiciis praesidentis« die in Österreich höchste Auszeichnung für Studienleistungen. Schwerpunkte ihrer Forschung sind der jüdisch-christliche Dialog, dialogsensible Traditionshermeneutik und Rezeptionstheorie, Theologie in kulturwissenschaftlicher Perspektive, Transformationen der Theologie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, interkulturelle Theologie, interdisziplinäre Schnittstellen von Theologie mit anderen Wissenschaften und gesellschaftlichen Diskursen sowie die Frage nach der Plausibilität von Glaubenserfahrungen in religiös pluralen und sich säkular verstehenden Gesellschaften.
Summary:
Traditionen sind dynamisch und vielgestaltig. Die Haltung der Kirche zum Judentum erfuhr durch das Zweite Vatikanische Konzil mit der Erklärung Nostra aetate eine positive Wende. Wie können diese tiefgreifenden Veränderungen und die hier beobachtbare Traditionsdynamik beschrieben und gedeutet werden? Elisabeth Höftberger eröffnet durch eine dekonstruktive und kulturwissenschaftlich reflektierte theologische Traditionstheorie einen neuen Blick auf kirchliche und religiöse Traditionen. Die entworfene dialogsensible Traditionshermeneutik und Rezeptionstheorie bieten Deutungsalternativen zu Polarisierungen wie Bruch und Kontinuität und leisten einen Beitrag zu einer interdisziplinären Theologie.
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort
Einleitung
1. Einführung und Forschungsstand
2. Neue Impulse und Fragen für die Hermeneutik des Zweiten Vatikanischen Konzils
3. Die Forschungsfrage(n)
4. Nostra aetate und der Bruch in der Kirchen‐ und Theologiegeschichte
5. Der erkenntnistheologische Ort der Fragestellung
5.1 Der Ausgangspunkt: Reflexionen als katholische Theologin
5.2 »Das« Judentum und Israel
5.3 Die anderen Kirchen und Religionen
6. Herangehensweise und Aufbau der Arbeit
Erster Teil | Grundlagen theologischer Traditionshermeneutik und ‑theorie
Kapitel 1 | Tradition als Forschungsbegriff und theologische Kategorie
1. Begriffsgeschichtliche Anmerkungen
2. Religionsdiskurse formen Tradition - und umgekehrt
3. Tradition als theologische Kategorie
3.1 Tradition als Erfahrungs‐ und Reflexionsraum des Glaubens
3.2 Digitalisierung und Übersetzung- Erkenntnistheoretische Transformationen von Tradition
3.3 Abbruch oder Umbruch? - Tradition als (Erkenntnis‑)Prozess
4. Traditionsbestimmungen als Phänomene des Übergangs
Kapitel 2 | Notizen einer Diskursgeschichte traditionshermeneutischer Weichenstellungen
1. Konstituierungen von Tradition(en) in der frühen Kirche
2. Konzilien: Meilensteine der Traditionsdeutung?
3. Melchior Canos »De locis theologicis«
4. Vermittlungsversuche im 19. Jahrhundert
5. Die Neuscholastik und das Erste Vatikanische Konzil
6. Auf dem Weg zum Zweiten Vatikanischen Konzil
Kapitel 3 | Traditionshermeneutische Leerstellen: Der verschwundene Ort des Jüdischen in der christlichen Theologie?
1. Geschichtliche Ambivalenzen im Verhältnis von Theologie, Kirche und Judentum
2. Vom »Hermeneutical Jew« zum Judentum als hermeneutischem Akteur
3. Hermeneutische Umbrüche mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil
Kapitel 4 | Philosophisch‐methodologische Reflexion.
1. Die Gleichzeitigkeit heterogener Traditionskonzepte
2. Impulse kulturwissenschaftlicher Traditionstheorien
2.1 Tradition als kulturelles Gedächtnis
2.2 Tradition als Akt(ualisierung) im Kontext von Zeit und Raum
2.3 Gebrochene Weitergabe: Tradition als Prozess der differance
3. Traditionskritik postkolonialer Theorien
4. Tradition in Metaphern: Impulse aus der metaphorologischen Theologie
4.1 Metaphern als Ausdrucksmöglichkeiten dynamischer Glaubenserfahrungen
4.2 Die kognitive Metapherntheorie als Referenz für die Fundamentaltheologie
4.3 Tradition als Quelle strukturierender Metaphern - Tradition als Metapher?
5. Traditionen im Dialog? - Die Frage nach der Übersetzbarkeit religiöser Traditionen
5.1 Übersetzbarkeit im Kontext des jüdisch‐christlichen Dialogs
5.2 translational turn: Übersetzung als Analysekategorie
5.3 Übersetzbarkeit religiöser Sprache als gemeinsame Herausforderung anreligiöse Traditionen
Zwischenreflexion
Zweiter Teil | Tradition und Rezeption: Traditionshermeneutische Problemfelder
Kapitel 5 | Theologiegeschichtlicher Fokus I: Rezeptionsgeschichtliche Verschiebungen von Nostra aetate 4 in 50 Jahren
1. Rezeption als deskriptiver und normativer Begriff
2. Perspektiven auf Transformationsprozesse in der Entstehung und Rezeption von Nostra aetate 4
2.1 ZEIT | Zeitliche Rhythmen der Konzilsrezeption - oder: eine Rezeptionsgeschichte der Jubiläen
2.2 TRADITION | Zwischen Annäherung und »katholischem Antisemitismus«: Eine Vorgeschichte mit traditionshermeneutischen Implikationen
2.3 GEDÄCHTNIS | Ein Dialog in Biografien
2.4 RAUM | Weltkirche im Wandel: Von der Disziplinierung zum Beziehungsraum
2.5 MACHT | Tradition als »umkämpftes Feld«
2.6 METAPHERN | Sprachstrukturen der Konzilsrezeption.
Kapitel 6 | Problemhorizont katholisch: Konzilshermeneutik im Spannungsfeld
1. Benedikt XVI. und die Hermeneutik der Reform
1.1 ZEIT und RAUM | Die »Weihnachtsansprache« als programmatischer Text
1.2 METAPHERN | Sprachliche Erkundungen einer Hermeneutik der Reform
1.3 GEDÄCHTNIS | Theologie einer Biografie: Wie Handlungen traditionshermeneutisch wirken
1.4 MACHT‐NARRATIVE | Traditionshermeneutik in Bildern und Gesten: Rücktritt und Rolle als »Papa emeritus«
2. Ansätze zur Interpretation und Weiterentwicklung einer Hermeneutik der Reform
2.1 Gilles Routhier: Die politische Dimension einer Hermeneutik der Reform
2.2 Kardinal Kurt Koch: Hermeneutik der Reform zwischen »bruchhafter Diskontinuität« und »ungeschichtlicher Kontinuität«
2.3 Gavin D'Costa: Eine Hermeneutik doktrineller Kontinuität?
2.4 Mariano Delgado und Michael Sievernich: Hermeneutik der Evangelisierung
Kapitel 7 | Theologiegeschichtlicher Fokus II: Eine Geschichte der Trennung von Christentum und Judentum?
1. Transformationen in der Erforschung der christlichen und rabbinisch‑jüdischen Anfänge
1.1 DIFFERENZ | Vom Nebeneinander zur Überkreuzung gemeinsamer und getrennter Wege
1.2 TRADITIONSMETAPHERN | Die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Konzepte
1.3 ZEIT - RAUM - MACHT | Die Normativität des Ursprungs
2. Auswirkungen auf den jüdisch‐christlichen Dialog
Kapitel 8 | Problemhorizont jüdisch: Transformationen in der jüdischen Sicht des Christentums
1. Verhältnisbestimmungen im Dialog
1.1 GEDÄCHTNIS: Die Vielfalt jüdischer Stimmen in Vergangenheit und Gegenwart
1.2 TRADITION: Traditionsbildung des jüdisch‐christlichen Dialogs
1.3 ÜBERSETZUNG: Sprachformen für den (theologischen) Dialog entwickeln
2. Transformationen in der jüdisch‐orthodoxen Sicht auf das Christentum
Zwischenreflexion.
Dritter Teil | Tradition in Bewegung: Perspektiven dialogsensibler Traditionshermeneutik und Rezeptionstheorie
Kapitel 9 | Konzilsforschung wissenschaftstheoretisch reflektiert
1. Phasen der Konzilsrezeption: Theoretisches Hilfsmittel oder problematisches Konstruktionsprinzip?
2. Rezeptionsforschung (selbst)kritisch betrachtet
Kapitel 10 | Potenziale und Probleme theologischer Metaphern: Die Erkenntnistheorie von Traditionsmetaphern
1. Traditionshermeneutische Metaphern und ihre erkenntnistheologische Funktion
2. Die Codierung des Übergangs als Herausforderung für eine Theorie der Konzilshermeneutik und ‑rezeption
3. Hermeneutik der Reform: Eine umstrittene Metapher der Kontinuität?
Kapitel 11 | Voraussetzungen und Kriterien dialogsensibler Traditionshermeneutik und Rezeptionstheorie
1. Noch eine Traditionshermeneutik und Rezeptionstheorie?
2. Warum »dialogsensibel«?
3. Theologische und epistemologische Koordinaten dialogsensibler Traditionshermeneutik und Rezeptionstheorie
4. Anknüpfungspunkte in der Theologie
4.1 Theologische Vulnerabilitätsforschung
4.2 Übersetzungsdiskurse in den Bibelwissenschaften
4.3 Methodologische Reflexionen in der Interkulturellen Theologie/Theologie Interkulturell
4.4 Grundhaltungen der Komparativen Theologie
5. Herausforderungen: Praktische und politische Dimensionen des Dialogs
Kapitel 12 | Systematische Problematisierung: Rückwirkungen auf fundamentaltheologische Konzepte
1. Erkenntnistheologische Problemzuspitzung: Israel als Akteur christlich‑theologischer Erkenntnis und locus theologicus?
1.1 Israel als Akteur christlich‐theologischer Erkenntnis
1.2 Israel bzw. das Judentum als locus theologicus
2. Brüche im Aufbau der Fundamentaltheologie
Eröffnende Überlegungen: Dialog ist mehr als die Summe der Teile
Verzeichnisse
Abkürzungsverzeichnis.
Literatur‐ und Quellenverzeichnis
Jüdische Dokumente
Katholische Dokumente und Ansprachen
Evangelische Dokumente
Ökumenische Dokumente
Textsammlungen, Kommentare, Quellentexte, Lexika
Literatur
Homepages, Internet‐Dokumente und andere Medien.
Notes:
This eBook is made available Open Access under a CC BY-ND 4.0 license: https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0 https://www.degruyter.com/dg/page/open-access-policy
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783839466377
3839466377
OCLC:
1380732468

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