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Frauensatiren der Frühen Neuzeit : Traditionen, Topoi, Tendenzen / Emma Louise Brucklacher.

De Gruyter DG Plus DeG Package 2023 Part 1 Available online

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Walter De Gruyter: Open Access eBooks Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Brucklacher, Emma Louise, Author.
Series:
Frühe Neuzeit
Frühe Neuzeit : Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext , 0934-5531 ; 247
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (XIII, 583 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2023]
Language Note:
In German.
Summary:
Bossy broads, lustful virgins, and pseudo-scholarly ladies can be found everywhere in early modern satiric writings. By taking up misogynist traditions/tropes, they prove to have been a significant transgeneric phenomenon of German literature and cultural history during the European querelle des sexes. By looking at how discursive structures function, this volume is the first to systematically address literary constructions of "deviant women."
Herrschsüchtige Ehefrauen, wollüstige Jungfern, hässliche Vetteln, männerquälende Hexen und pseudogelehrte Frauen begegnen häufig in satirischen Schriften der Frühen Neuzeit. Indem sie misogyne Topoi und Traditionen aufgreifen und aktualisieren, erweisen sich Frauensatiren als bedeutendes transgenerisches Phänomen der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte im Kontext der europäischen Querelle des Sexes. Das weit über hundert Texte umfassende Corpus wird in der komparatistisch angelegten Studie erstmals erschlossen. Um die literarischen Konstruktionen ›devianter Frauen‹ systematisch zu erfassen, werden fünf strukturell dominante Genderaspekte - Herrschaft, Sexualität, Hässlichkeit/Schönheit, Diabolik und Bildung - unterschieden und in ihren jeweiligen diskursiven Strukturen und funktionalen Anlagen analysiert. Besonderes Augenmerk gilt dem intertextuellen Profil der Frauensatiren, die antike Vorbilder, mittelalterliche Traditionen und volkssprachliche Muster des frühneuzeitlichen Europa aufgreifen, translatorisch aneignen und modifizieren. Auch wenn sie meist von der Moraldidaxe bestimmt sind, entfalten Frauensatiren zunehmend eine ästhetische Eigendynamik und tendieren zum unterhaltsam-misogynen Selbstzweck.
Contents:
Frontmatter
Dank
Inhalt
I Frühneuzeitliche Frauensatiren. Zur Einleitung
II Tradierte Misogynie zwischen Spiel und Ernst
III Topik negativer Genderaspekte im Spiegel der frühneuzeitlichen Satire
1 Herrschaft - "Weiber Regiment nimbt selten ein gut End" oder: Frauen, die Herren sein wollen
2 Sexualität - Das andere Geschlecht: Die Frau als Verführerin des Mannes
3 Hässliche Schönheit, schöne Hässlichkeit - Verblendung im Spiegel
4 Diabolische Affinitäten - Von ,Plagteuffeln' und ,Strahl-Hexen'
5 Bildung - ,Dumme' Waschweiber und prätentiöse feminae doctae
IV Aus dem Geist der Frauensatire. Spielarten des produktiven Potenzials
V Ausblick: Barocke Reminiszenzen
VI Schlussbetrachtung
Abbildungsnachweise
Bibliographie
Personen- und Werkregister
Notes:
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 28. Feb 2023)
This eBook is made available Open Access under a CC BY-NC-ND 4.0 license: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 https://www.degruyter.com/dg/page/open-access-policy
Diss. Universität Freiburg i. Br. 2021.
ISBN:
9783110779172
311077917X
OCLC:
1371752477

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