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Institutionelle Hintergründe Von Krisen.

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Format:
Book
Contributor:
Backhaus, Jürgen G., 1950-
Theurl, Theresia.
Series:
Schriften des Vereins fur Sozialpolitik, Gesellschaft fur Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ; n.F., Bd. 332.
Schriften des Vereins fur Sozialpolitik, Gesellschaft fuur Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ; neue Folge, Band 332
Language:
English
German
Subjects (All):
Financial crises--Congresses.
Financial crises.
Global Financial Crisis, 2008-2009--Congresses.
Global Financial Crisis, 2008-2009.
Physical Description:
258 p. : ill.
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, c2011.
Summary:
In diesem Sammelband werden zahlreiche institutionelle Facetten von Wirtschafts- und Schuldenkrisen analysiert, so Ursachen, Wirkungskanäle sowie Konsequenzen. In einem ersten Teil werden politische Institutionen thematisiert, die krisenfördernde Anreize beinhalten. Der zweite Teil enthält Beiträge, in denen nach institutionellen Reformen für eine bessere Bewältigung von Krisen gesucht wird. Komplexere institutionelle Zusammenhänge als Ursache für Krisen bilden die Klammer für den dritten Teil des Tagungsbandes.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Erster Teil: Politische Institutionen mit krisenfördernden Anreizen
Lars P. Feld: Krise der Staatsfinanzen: Institutionelle Rahmenbedingungen für eine solide Finanzpolitik
Abstract
A. Einleitung
B. Zur Erklärung der Staatsverschuldung
I. Die traditionellen, normativen Ansätze
II. Die polit-ökonomischen positiven Ansätze
C. Institutionelle Rahmenbedingungen
D. Die empirische Evidenz für Deutschland und die Schweiz
I. Staatsverschuldung in der Schweiz
II. Staatsverschuldung in Deutschland
E. Die deutsche Schuldenbremse
F. Schlussbemerkungen
Literatur
Jörn Kruse: Staatsverschuldung ist ein Problem des politischen Systems. Korreferat zu dem Beitrag von Lars P. Feld. Krise der Staatsfinanzen: Institutionelle Rahmenbedingungen für eine solide Finanzpolitik
A. Problem
B. Parteien-unabhängiger Senat
C. Senat als Zweite Kammer
D. Entscheidungen über Regelausnahmen
E. Personalentscheidungen in staatlichen Fachinstitutionen
F. Fazit
Joachim Zweynert: Business Capture und die Finanz- und Wirtschaftskrise in Russland
B. Die Theorie des kollektiven Staates und die russische Transformation
I. Der Ansatz von North, Wallis und Weingast
II. Transformation und kollektiver Staat in Russland
C. Die institutionellen Hintergründe der Krise in Russland
I. Der makroökonomische Rahmen vor der Krise
II. Die Vorgeschichte der Krise in Russland
III. State Capture und makroökonomische Volatilität
D. State Capture und die russische Anti-Krisenpolitik
E. Schlussbemerkung
Philipp Harms: Korreferat zu dem Beitrag von Joachim Zweynert. Business Capture und die Finanz- und Wirtschaftskrise in Russland
Literatur.
Zweiter Teil: Institutionelle Reformen zur Bewältigung von Krisen
Michael Faure and Klaus Heine: Can European State Aid Control learn from the Management of Disastrous Crises?
A. Introduction
B. Types of financial intervention by government after catastrophes
I. Direct compensation to victims of catastrophes
1. Structural or ad hoc ex post compensation
2. Examples
3. Comments
II. Government as primary insurer
1. Government insures
2. Example
III. Government as re-insurer of last resort
1. Reinsuring catastrophic losses
IV. Summary
C. State aid: a legal and economic framework
I. The economic logic of European state aid control
II. The legal framework of European state aid control
1. State aid control in normal times
2. State aid control in times of turmoil
III. The event of the financial crisis
1. State aid control - which state aid control?
2. What are the similarities and differences between natural disasters and the financial crisis?
D. What can be learned from the management of natural disasters for the design of European state aid control?
I. Lacunae in European state aid control
II. Learning from worst cases: Can European state aid control learn from catastrophes?
1. Overcoming policy uncertainty
2. Lessons to be learned
a) Which model of intervention does apply?
b) Application
E. Concluding remarks
References
Stefan Voigt: Korreferat zu dem Beitrag von Michael Faure und Klaus Heine. Can European State Aid Control learn from the Management of Disastrous Crises?
Paul J. J. Welfens: Transatlantische Bankenkrise - Politikdefizite und institutionelle Reformempfehlungen
A. Einführung
B. Transatlantische Bankenkrise: Institutionelle Hintergründe.
I. Hypothekenkredite und US-Immobilienmarkt: Fehlende Transparenz
II. Eingeschränkte Finanzmarkteffizienz
III. Finanzmarktstabilität als Aufgabe der Finanzmarktregulierung
C. Die aktuelle Regulierungsdebatte: Inhalte und Kommunikationsstrategien
D. Verantwortungsproblematik auf der nationalen Politikebene
I. Die Transatlantische Bankenkrise in Deutschland
II. Notwendigkeit regulatorischer Konsequenzen
III. Qualitätsstandards für Finanzprodukte
E. Griechenland- und Eurokrise und ihre regulatorischen Herausforderungen
I. Steigende Staatsverschuldung in Europa
II. Politische Hintergründe und ökonomische Konsequenzen der Rettungspakete
III. Finanzmarktaufsicht in der Europäischen Union: Anreize für langfristige Orientierung
F. Die Rolle der internationalen Organisationen: IWF und OECD
G. Langfristige Reformperspektiven
I. Herausfordernde weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen
II. Forderungen an internationale Organisationen
III. Anreizkompatible Elemente der Bankenregulierung
IV. Zukünftige Rolle von Ratingagenturen
V. Beschränkung auf eine Teilintegration der Weltwirtschaft
VI. Die zukünftigen Positionen von USA und China
VII. Die Zukunft der Europäischen Währungsunion und die Reform des Stabilitätspakts
VIII. Hindernisse für eine effektive Finanzmarktregulierung
Anhang
Dritter Teil: Institutionelle Interdependenzen als Ursache von Krisen
Martin Leschke: Die (zukünftigen) Herausforderungen der Marktwirtschaft: Diagnose und Handlungsoptionen aus institutionenökonomischer Sicht
B. Wie und unter welchen (institutionellen) Bedingungen funktioniert die Marktwirtschaft
C. Die (zukünftigen) Probleme der Marktwirtschaft
I. Das Ungleichheitsverteilungsproblem
II. Das Problem zunehmender Staatsverschuldung
III. Das Externalitätenproblem.
IV. Das Problem unkalkulierbarer Finanz- und Wirtschaftskrisen
D. Problemdiagnose und Handlungsoptionen vor dem Hintergrund der,,Marktversagens-vs-Staatsversagensdebatte
E. Fazit
Christian Müller: Die konkreten Bedingungen ordnungspolitischen Handelns. Korreferat zu dem Beitrag von Martin Leschke. Die (zukünftigen) Herausforderungen der Marktwirtschaft
Thomas Döring: Möglichkeiten zur Überwindung der aktuellen Krise des nordrhein-westfälischen Finanzausgleichssystems aus Sicht einer institutionenorientierten Wirtschafts- und Finanzpolitik
A. Kommunale Finanzausstattung als permanentes Streitthema zwischen Land und Kommunen
B. Grundsätze einer institutionenorientierten Wirtschafts- und Finanzpolitik als theoretischer Bezugsrahmen
I. Wirtschafts- und finanzpolitische Krisen als Ergebnis politischer Interessenkonflikte
II. Status-quo-Orientierung als Bezugspunkt ökonomischer Reformvorschläge
III. Ausrichtung am Konsensprinzip als regulativer Idee institutioneller Reformen
IV. Verwendung von sozialen Dilemma-Strukturen als Analyseinstrument
V. Berücksichtigung von institutionellen Pfadabhängigkeiten
C. Angemessenheit der Berücksichtigung von Soziallasten im Rahmen des nordrhein-westfälischen Finanzausgleichs
I. Erfassung der Status-quo-Situation im Bereich der Sozialausgaben
II. Berücksichtigung der bestehenden Dilemma-Situation und Ableitung einer verfahrensorientierten Konsenslösung
III. Ermittlung eines potenziell konsensfähigen Bedarfsindikators zur angemessenen Berücksichtigung kommunaler Soziallast
IV. Bewertung der Anschlussfähigkeit der ermittelten Bedarfsindikatoren an das bestehende Regelsystem des Finanzausgleich
D. Unerwünschte Neutralisierungseffekt bei der Gewährung von Ausgleichsleistungen für kommunale Sonderbedarfe.
I. Status-quo-Situation und institutionelle Eigenlogik des Ausgleichssystems im Zusammenspiel von Gemeinde- und Kreisebene
II. Bestehende Dilemma-Situation und mögliche institutionelle Lösungen
E. Zusammenfassung
Jürgen Backhaus: Warum Law and Economics als Methode auch für die Finanzwissenschaft fruchtbar gemacht werden kann. Korreferat zu dem Beitrag von Thomas Döring. Möglichkeiten zur Überwindung der aktuellen Krise des nordrhein-westfälischen Finanzausgleichssystems aus Sicht einer institutionenorientierten Wirtschafts- und Finanzpolitik
Andreas Freytag und Martin Paldam: Schuldenkrisen in Entwicklungsländern: Zeitinkonsistenz und Rationalität
A. Einleitung: Fälle der Schuldenaufnahme und Wohlfahrt
B. Schulden und Wachstum: Die Literatur
C. Die Auswahl von 7 Fällen potentiell guter Schulden
I. Die natürliche Wachstumsrate beträgt 2 %
II. Die 73 PGCs (Fälle potentiell guter Verschuldung)
III. Wie zwischen guten Schulden und Glück unterscheiden?
IV. Zwei Modelle guter Verschuldung und ein Problem
D. Fälle guter Verschuldung
I. Der Verlauf der Schuldenlast für die sieben Länder und der Verlauf der Reformen
II. Belize: Verschuldungsspitze 1977 - 1986, Wachstumsspitze 1986 - 1995
III. Lesotho: Verschuldungsspitze 1983 - 1987, Wachstumsspitze 1987 - 1990 und 1995 - 1997
IV. Malaysia: Verschuldungsspitze 1979 - 1985, Wachstumsspitze 1987 - 1995
V. Sri Lanka: Verschuldungsspitze (doppelt) 1976 - 1989, Wachstumsspitze 1991 - 2005
VI. St. Vincent (und die Grenadinen): Verschuldungsspitze 1977 - 1983, Wachstumsspitze 1983 - 1990
VII. Thailand: Verschuldungsspitze 1976 - 1985, Wachstumsspitze 1985 - 1995
VIII. Türkei: Verschuldun gsspitze 1976 - 1986, Wachstumsspitze 1983 - 1998
E. Fazit: Fälle guter Verschuldung existieren, aber sie sind selten
Anhang.
Autoren und Herausgeber.
Notes:
Papers from a conference held September 2010, Hamburg.
Includes bibliographical references.
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-428-53609-6
OCLC:
802047189

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