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Entwicklungsperspektiven Von Niedrigeinkommensländern - Zur Bedeutung Von Wissen und Institutionen.

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Format:
Book
Author/Creator:
Verein für Socialpolitik. Ausschuss Entwicklungsländer. Jahrestagung (2000)
Ahrens, Joachim, 1963- author.
Contributor:
Schubert, Renate, 1955- editor.
Series:
Schriften des Vereins für Socialpolitik. Neue Folge ; Band 282.
Schriften des Vereins für Socialpolitik : Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Neue Folge, 0505-2777 ; Band 282
Language:
German
Subjects (All):
Economic development--Congresses.
Economic development.
Developing countries--Economic conditions--Congresses.
Developing countries.
Physical Description:
1 online resource (241 pages) : illustrations.
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin, [Germany] : Duncker & Humblot, 2001.
Summary:
Wissen und Institutionen sind wichtige Entwicklungsfaktoren für die sogenannten Niedrigeinkommensländer. Was dabei genau unter "Wissen" und "Institutionen" zu verstehen ist und welche politischen Folgerungen zu ziehen sind - dies sind die zentralen Fragen, mit denen sich der Entwicklungsländerausschuß des Vereins für Socialpolitik anläßlich seiner Jahrestagung 2000 befaßte. Der vorliegende Band enthält die auf dieser Tagung gehaltenen Referate und Korreferate.Es zeigt sich, daß "Wissen" einerseits in Form von Bildung und Humankapital wichtig ist. Andererseits kommt aber auch speziellem Wissen, etwa über die Wirkungen von Makropolitik, von Zentralisierung oder Dezentralisierung, von Privatisierung, von Regulierung bis hin zum Wissen über die Folgen eines verstärkten Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien erhebliche Bedeutung zu."Institutionen" sind für die Entwicklung von Niedrigeinkommensländern einerseits unter dem Blickwinkel wichtig, wie ökonomische, politische oder soziale Prozesse zu organisieren sind, so daß sie möglichst günstige Wachstums- und Wohlfahrtseffekte haben. Andererseits spielt die altbekannte Frage eine Rolle, wie man sicherstellen kann, daß individuelle und kollektive Optimalität Hand in Hand gehen.Die Autoren machen in den Beiträgen dieses Bandes deutlich, daß das Wissen um die Bedeutung von Wissen und Institutionen weniger konkret und weniger verfügbar ist, als man sich das wünschen würde. Insofern besteht die Aufforderung an die Wissenschaft, sich in verstärktem Maß um qualitative und quantitative Studien zu bemühen. Daneben sollte die Entwicklungszusammenarbeit arme Entwicklungsländer nicht zuletzt auch im Rahmen von mehr Konditionalität bei einer Verbesserung von Wissen über Wissen und Institutionen unterstützen. Der Band vermittelt den an Entwicklungstheorie wie auch an Entwicklungspolitik Interessierten spannende Einblicke.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Andreas Hauskrecht: Ärmste Entwicklungsländer und das geeignete Wechselkursregime - gibt es eine universelle Empfehlung?
Vorbemerkung
A. Das Plädoyer für Randlösungen
I. Flexible Wechselkurse
II. Currency Board und komplette Fremdwährungssubstitution
B. Zwischenregimes
C. Anwendung auf ärmste Entwicklungsländer
Literaturverzeichnis
Malcolm H. Dunn: Ärmste Entwicklungsländer und das geeignete Wechselkursregime - gibt es eine universelle Empfehlung? Korreferat zum Beitrag von Andreas Hauskrecht
A. Einleitung
B. Das Dilemma fester Wechselkurse
C. Currency Board, Dollarisierung und das System flexibler Wechselkurse
I. Einführung eines Währungsamts (Currency Board)
II. Währungsersatz (Dollarisierung)
III. Freigabe der Wechselkurse (Clean Float)
D. Zur Irrelevanz der Wechselkursregime
Matthias Lutz: Was verspricht die Globalisierung für die Niedrigeinkommensländer? Ergebnisse aus der Wachstumstheorie und Evidenz
B. Wachstumstheorie in der geschlossenen Volkswirtschaft und Konvergenz
C. Das neoklassische Wachstumsmodell in der offenen Volkswirtschaft
I. Internationale Kapitalflüsse
II. Diffusion von Technologie und Wissen
III. Handel
IV. Zusammenfassung
D. Neue Wachstumstheorie in der offenen Volkswirtschaft
I. Einige wichtige Aspekte
1. Die Form der Konvergenz
2. Der Wachstumsmechanismus
3. Der Diffusionsprozess
4. Welche Form des ‚learning-by-doing'?
5. Direktinvestitionen
II. Modellbeispiele
1. Redding (1999)
2. van de Klundert und Smulders (1996)
3. ‚Core-periphery' Modelle
4. Weitere Studien
III. Zusammenfassung
E. Evidenz zu Offenheit (‚openness') und Wachstum
F. Zusammenfassung
Literaturverzeichnis.
Friedrich L. Sell: Was verspricht die Globalisierung für die Niedrigeinkommensländer? Korreferat zum Beitrag von Matthias Lutz
A. Vorbemerkung
B. Zur Interpretation des Themas
C. Mögliche Ursachen für Konvergenz/Divergenz
D. Führt Integration zu (mehr) Konvergenz? Was zeigt die Wirtschaftsgeschichte? Was berichten ökonometrische Untersuchungen?
E. Wird Handelsliberalisierung in Zukunft nicht mehr so große Wachstumseffekte haben?
F. Fazit und Formulierung von Arbeitshypothesen
Robert Kappel: Catching-Up mittelfristig kaum möglich: Begründungen für die langanhaltende Wachstumsschwäche in Afrika
B. Wachstum und Entwicklung in den Niedrigeinkommensländern Afrikas
I. Wachstumsraten des BIP und BIP/Kopf
II. Investitionsquote
III. Ausstattung mit Humankapital
IV. Infrastruktur und Kommunikation, Transportkosten
V. Externe Schocks
C. Wirtschaftspolitische Performanz und Gleichgewicht auf niedrigem Niveau
I. Die Wirkungen der Wirtschaftsreformen
II. Die Maßnahmen des Washington Konsensus - Gleichgewicht auf niedrigem Niveau
D. Theoretische Begründungen der Wachstumsschwäche in Afrika
I. Rahmen der Unterentwicklung
1. Hysteresis: Ursprüngliche Ausgangsbedingungen und Geografie
2. Ethnische Fraktionierung
3. Der afrikanische Staat
4. Kriege und Konflikte
II. Theoretische Begründungen der Wachstumsschwäche Afrikas
1. Wachstumstheorie
2. Endogene Wachstumstheorie
3. Unternehmen, Informalität und Wachstum
4. Raumtheoretische Ansätze
5. Außenwirtschaftliche Wachstumsansätze
6. Einkommensverteilung
E. Zusammenfassung
Rolf J. Langhammer: Catching-Up mittelfristig kaum möglich: Begründungen für die langanhaltende Wachstumsschwäche in Afrika. Korreferat zum Beitrag von Robert Kappel
A. Einleitung.
B. „Natürliche" oder geografisch bestimmte Wachstumshemmnisse
I. Marktferne
II. Tropische Infektionskrankheiten
III. Tropische Landwirtschaft
IV. Ethnische Segmentierung
V. Schlechte Nachbarschaft
C. Außenwirtschaftspolitische Faktoren
I. Besteuerungsbasis
II. Außenwirtschaftsstruktur
III. Handelspolitische Anbindung an Europa
IV. Öffentlicher Ressourcentransfer
V. Währungspolitische Bindungen
D. Institutionentheoretische Erklärungsansätze
I. Die Ökonomie des „starken Mannes"
II. Korruption
Katharina Michaelowa: Die Bedeutung von Bildung in Niedrigeinkommensländern: Das Beispiel Afrika
B. Zusammenhänge auf der Mikroebene
I. Direkte private Erträge aus Bildung
II. Externalitäten und andere indirekte Effekte
C. Zusammenhänge auf der Makroebene
I. Erwartete Zusammenhänge und empirische Ergebnisse
II. Wechselwirkungen zwischen Variablen, Datenprobleme und andere Stolpersteine
1. Die Interpretation des Koeffizienten in der privaten Lohngleichung
2. Messung und Interpretation der Humankapitalvariable in Wachstumsgleichungen
D. Schlussfolgerungen
Ingrid Jung: Die Bedeutung von Bildung in Niedrigeinkommensländern: Das Beispiel Afrika. Korreferat zum Beitrag von Katharina Michaelowa
A. Ausgangspunkt
B. Wirtschaftlicher Kontext von Bildung
C. Wirtschaftliche Relevanz und Qualität von Bildung
D. Ein erweiterter Bildungsbegriff als Grundlage für gesellschaftliche Entwicklung
E. Zur Politikrelevanz von Studien über Bildungserträge und Effizienz des Bildungssystems
Joachim Ahrens: Institution Building und Human Resource Development in Niedrigeinkommensländern: Das Beispiel Laos
B. Governance, Institutionenaufbau und Human Resource Development.
C. Probleme des Entwicklungsmanagements in Laos
I. Fundamentale Restriktionen
II. Zentrale Reformbereiche
1. Reform des öffentlichen Sektors
2. Entwicklung des privaten Sektors
3. Reform des Rechts- und Regulierungssystems
4. Sektor-spezifische Probleme
D. Reformoptionen und die Rolle internationaler Organisationen
E. Schlußbemerkung
Mechthild Schrooten: Institution Building und Human Resource Development in Niedrigeinkommensländern: Das Beispiel Laos. Korreferat zum Beitrag von Joachim Ahrens
A. Vorüberlegung
B. Erfahrungen in Mittel-Osteuropa
C. Institution Building und Human Resource Development - ein schwieriger Zusammenhang
D. Können schlechte Institutionen kompensiert werden?
Frank Weiler: Anwendungsgebiete und Fördermöglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien in Entwicklungsländern
B. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
I. Begriffsbestimmung
II. Förderungswürdigkeit
III. Verbreitung
C. Konkurrenz für die „Erste Welt"?
D. Heranrücken an die „Erste Welt"
I. Verbesserte Nutzung vorhandener Informationen
1. Entwicklungsplanung, Entscheidungsunterstützung und institutionelle Arrangements
2. Landwirtschaft und Umweltschutz
3. Gesundheitswesen
4. Ausbildung und Forschung
5. Globale Kommunikation, Universeller Zugang und Demokratisierung?
II. Rationalisierung von Abläufen und Prozessen
E. Förderung von IKT durch Entwicklungspolitik
I. Nationale Anstrengungen
II. Voraussetzungen für den Einsatz von IKT
III. Ansatzpunkte und Ziele einer Förderung von IKT durch Entwicklungspolitik
IV. Förderung des Informationsmanagements im öffentlichen Sektor
V. Förderung eines inländischen IKT-Dienstleistungssektors
1. Lokale Förderung.
2. Förderung durch ausländische Entwicklungspolitik und Public Privat Partnership
VI. Mögliche Risiken der IKT für Entwicklungsländer
Torsten Amelung: Anwendungsgebiete und Fördermöglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien in Entwicklungsländern. Korreferat zum Beitrag von Frank Weiler
A. Die Auswirkungen der IT-Technik auf die Transaktionskosten
B. Das sogenannte Digital-Divide-Phänomen
C. Leap-frogging durch moderne IT-Lösungen
D. Entwicklungspolitik nach der IT-Revolution: Ansatz- und Schwachpunkte
Notes:
"Consists of revised papers presented at the Jahrestagung of the Entwicklungsländer-Ausschuss des Vereins für Socialpolitik."
Includes bibliographical references at the end of each chapters.
Description based on print version record.
ISBN:
3-428-50598-0
OCLC:
992580358

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