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Soziale Sicherung Zwischen Markt und Staat.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Althammer, Jörg, author.
- Series:
- Schriften des Vereins für Socialpolitik ; Band 275.
- Schriften des Vereins für Socialpolitik, 0505-2777 ; Band 275
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Social policy--Congresses.
- Social policy.
- Social security--Congresses.
- Social security.
- Physical Description:
- 1 online resource (346 pages) : illustrations, tables, graphs.
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Berlin, [Germany] : Duncker & Humblot, 2000.
- Summary:
- Weltweit wird über Reformen der sozialen Sicherung diskutiert. Eines der zentralen Themen dabei ist, welche Aufgaben der Staat übernehmen und was privaten Akteuren überlassen bleiben soll. Dabei geht es nicht nur um den Umfang, sondern auch um die Art staatlicher Tätigkeit, z. B. durch Finanzierung sowie eigene Leistungsbereitstellung oder durch Regulierung.Damit verbundene grundsätzliche und bereichsübergreifende sowie bereichsspezifische und aktuelle Fragen werden in diesem Band behandelt, u. a. zum Gesundheitswesen (Krankenhaussektor, Pflegeversicherung), zur Alterssicherung, Familienpolitik und betrieblichen Sozialpolitik. Dabei sind bisherige Erfahrungen wie auch Reformoptionen Gegenstand kritischer Analysen, die anläßlich mehrerer Tagungen des Ausschusses für Sozialpolitik (im Verein für Socialpolitik) vorgelegt wurden.
- Contents:
- Intro
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Robert Holzmann / Steen Jorgensen: Soziales Risikomanagement: Ein neuer konzeptueller Rahmen für Soziale Sicherheit
- A. Einführung und Überblick
- B. Hintergrund: Bedarf, Herausforderungen und Möglichkeiten
- I. Risikomanagement: Altes und Neues
- II. Warum ist gutes Soziales Risikomanagement so wichtig?
- 1. Wohlfahrtserhöhende Aspekte
- 2. Aspekte der Wirtschaftsentwicklung
- 3. Aspekte der Armutsreduktion
- III. Anforderungen an den neuen konzeptuellen Rahmen
- C. Die Hauptelemente des neuen konzeptuellen Rahmens
- I. Definition und Hauptkonzepte
- II. Die Bedeutung der (a)symmetrischen Information für Risikomanagement
- III. Formen und Messung von Risiko und ihre Bedeutung für SRM
- IV. Wesentliche Formen von RM-Strategien und deren Formalität
- 1. RM-Strategien haben drei wesentliche Dimensionen
- a) Präventionsstrategien zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit des Risikos
- b) Ausgleichsstrategien zur Verringerung der potentiellen Wirkung von Risiken
- c) Bewältigungsstrategien zur Minderung der Effekte nach dem Eintreten des Risikos
- 2. Unterscheidung von RM-Arrangements nach ihrer Formalität
- a) Informelle Arrangements (wie Heirat, Großfamilie und Gemeinschaften, Lageraufbau, Sparen in Realvermögen wie Herden, Boden und Gold)
- b) Marktbestimmte Arrangements (wie Finanztitel und Versicherung)
- c) Staatlich vorgeschriebene oder angebotene Arrangements (wie Sozialversicherung, Transfers und öffentliche Arbeitsbeschaffungsprogramme)
- V. Wesentliche Akteure und ihre Rolle im SRM
- D. Implikationen und Fragen zum neuen konzeptuellen Rahmen
- I. Erweiterung des Bereichs der Sozialen Sicherheit
- 1. RM außerhalb von SP, und die Rolle von SP
- 2. Einkommensumverteilung innerhalb und außerhalb Sozialer Sicherheit
- 3. SRM und soziale Integration.
- II. Soziale Sicherheit jenseits des öffentlichen Angebots
- 1. Öffentliche Interventionen und SRM im nichtstaatlichen Sektor
- 2. SRM und Wirtschaftsentwicklung
- 3. SRM und politische Nachhaltigkeit
- III. Neue Leitlinien für Soziale Sicherheit
- 1. Anwendung einer holistischen Sichtweise
- 2. Balance zwischen Risikobewältigungs-, -ausgleichs und -präventionsstrategien
- 3. Aufbau auf den komparativen Vorteilen der Akteure
- 4. Abstimmung von Intervention und Risiken
- E. Schlußbetrachtung
- Literatur
- Gert G. Wagner: Koreferat zu Robert Holzmann und Steen Jorgensen
- Frank Schulz-Nieswandt: Der Krankenhaussektor im institutionellen und leistungsrechtlichen Strukturwandel - derzeitige Situation und zukünftige Entwicklungsperspektiven
- A. Vorbemerkungen: Der Beitrag im Kontext der letzten Ausschußsitzungen
- B. Die Problemstellung: Krankenhäuser als Glied eines abgestuften Versorgungssystems
- C. Ein lebenslagentheoretischer Zugang zur Thematik
- D. Der Krankenhaussektor im Prozeß der ökonomischen Rationalisierung, hier unter besonderer Berücksichtigung der Frage der Versorgungsketten und des Versorgungsmanagements
- E. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Die Gefährdung der personalen Existenz durch Defizite im Feld der geriatrischen Rehabilitation
- F. Ausblick: Versorgungsmanagement - mehr als ein Modethema, eher ein ungelöstes Dauerthema
- G. Fazit
- Günter Neubauer: Koreferat zu Frank Schulz-Nieswandt
- A. Einleitung
- B. Die These von den Gefahren der „Ökonomisierung"
- C. Geriatrische Rehabilitation - ein Beispiel für falsch gesetzte Anreize
- D. Die Bildung von Versorgungsketten
- E. Integration der Versorgung durch Planung oder Wettbewerb
- Literatur.
- Jürgen Wasem: Die private Pflegepflichtversicherung - ein Modell für eine alternative Organisation der sozialen Sicherung zwischen Markt und Staat?
- Einleitung
- A. Zur Ausgestaltung der privaten Pflege-Pflichtversicherung
- I. Versicherungsverhältnis, Leistungen und Beziehungen der privaten Pflegepflichtversicherung zu den Leistungserbringern
- 1. Status des Versicherungsverhältnisses: Versicherungspflicht und Kontrahierungszwang
- 2. Leistungen der Versicherung
- 3. Beziehung zu den Leistungserbringern
- II. Tarifierung und Kalkulation der privaten Pflegepflichtversicherung
- 1. Vorgaben des Gesetzgebers für die Tarifierung und Prämiengestaltung
- 2. Notwendige Anpassungen des Kalkulationsmodelles der PKV
- 3. Risikoausgleich zwischen den Unternehmen als Konsequenz
- B. Modellcharakter für eine alternative Organisation der sozialen Sicherung zwischen Markt und Staat?
- I. Allokative Aspekte des in der privaten Pflegepflichtversicherung realisierten Modelles
- 1. Wettbewerbliche Ausgestaltung versus Einheitsversicherung
- 2. Zur Anreizwirkung des in der privaten Pflegepflichtversicherung realisierten Risikoausgleichs
- II. Distributive Aspekte des in der privaten Pflegepflichtversicherung realisierten Modelles
- 1. Intragenerative Umverteilung
- 2. Intergenerative Umverteilung
- C. Fazit
- Roland Eisen: Die private Pflegepflichtversicherung - eine Missgeburt. Koreferat zu Jürgen Wasem
- A.
- B.
- C.
- D.
- Jörg Althammer: Zur optimalen Kombination umlagefinanzierter und kapitalfundierter Alterssicherungssysteme - eine portfoliotheoretische Analyse
- A. Problemaufriss
- B. Zur Diskussion um die Rentabilität des Umlageverfahrens
- I. Determinanten der Rentabilität von Alterssicherungsverfahren
- II. Die interne Rendite des Umlage Verfahrens: Empirische Evidenz.
- C. Portfoliotheoretische Analyse der Finanzierungsverfahren
- I. Ein Überblick über einschlägige Arbeiten
- II. Zur Wahl des Effizienzkriteriums
- III. Modellexposition
- IV. Empirische Evidenz
- D. Fazit
- Hermann Ribhegge: Gibt es ein optimales Mix von Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren? Koreferat zu Jörg Althammer
- Roland Eisen: (Teil-)Privatisierung der Sozialen Sicherung: „Das Modell Chile" als Muster- oder Glücksfall?
- A. Privatisierung und Teilprivatisierung
- B. Zehn Gründe für die (Teil-)Privatisierung
- C. Die Chilenische Rentenreform
- D. Kritische Evaluation der chilenischen Rentenreform
- I. Makroökonomische Bewertung
- II. Sozialpolitische Konsequenzen: Inter-, intragenerationale und Risikoverteilung
- E. Zusammenfassung und Ausblick
- Anhang: Alterssicherungsarrangements in einem Modell mit überlappenden Generationen
- I. Das Grundmodell
- II. Kapitalgedeckte Soziale Sicherung
- III. Das Umlageverfahren der Rentenversicherung
- IV. Reform: Vom umlagefinanzierten zum kapitalgedeckten System
- Winfried Schmähl: Teil-Privatisierung und vermehrte „Kapitalfundierung" der Alterssicherung: Der damit verbundene Transformationsprozeß, seine Auswirkungen in Chile und ehemals sozialistischen Ländern sowie die Rolle des Staates. Koreferat zu Roland Eisen
- A. Vorbemerkung und Schwerpunkte des Beitrags
- B. Zur Reform der Alterssicherung in Chile und zu einigen der mit dem Übergang zu privater und „kapitalfundierter" Alterssicherung erhofften Wirkungen
- C. Neues Mischungsverhältnis zwischen staatlicher und privater Alterssicherung in Ländern Mittel- und Osteuropas - Polen und Ungarn als Beispiel
- D. Formen öffentlicher und privater formeller Altersvorsorge und Formen staatlicher Aktivität in der Alterssicherung
- Bernd Frick: Die Anreizwirkungen betrieblicher Sozialleistungen: Möglichkeiten und Grenzen
- A. Was sind und wozu dienen „freiwillige" betriebliche Sozialleistungen
- Β. Umfang und Verbreitung betrieblicher Sozialleistungen in Deutschland, Großbritannien und Australien
- C. Wozu gewähren Unternehmen freiwillig zusätzliche Sozialleistungen? Zur ökonomischen Rekonstruktion des betrieblichen Kalküls
- I. Der einvernehmliche Tausch von Sozialleistungen gegen Entgelt
- II. Die motivations- und produktivitätssteigernden Folgen von Sozialleistungen
- D. Die Effizienzfolgen betrieblicher Sozialleistungen im internationalen Vergleich
- I. Hypothesen und Vorgehensweise bei der empirischen Analyse
- II. Sozialleistungen und wirtschaftliche Lage
- III. Sozialleistungen und Personalfluktuation
- IV. Sozialleistungen und Personalprobleme
- E. Zusammenfassung, Implikationen und Forschungsbedarf
- Antonin Wagner: Empirisch vergleichende Untersuchungen zum Dritten Sektor: Methodische und theoriekritische Anmerkungen zu einem neuen Forschungszweig
- A. Deskriptive und normative Erfassungskonzepte in der vergleichenden NPO-Forschung
- I. Normative Erfassungskonzepte
- II. ‚Dritter Sektor' als deskriptives Erfassungskonzept
- B. Quantitative Erfassung des Dritten Sektors im Rahmen der Satellitenkontierung
- I. Bestimmung der Variablen für ein Satellitenkonto des Dritten Sektors
- II. Das Satellitenkonto für den Dritten Sektor in der Schweiz
- 1. Wertschöpfungskonto
- 2. Einkommensverwendungskonto
- 3. Kapitalbildungskonto
- C. Theoriekritische Anmerkungen zur NPO-Forschung
- I. Die Branchenstruktur des Nonprofit Sektors in empirisch vergleichender Sicht
- II. Die Arbeitsteilung zwischen dem öffentlichem Sektor und den NPO
- D. Schlussbetrachtung
- Johannes Schwarze: Koreferat zu Antonin Wagner.
- I. Was ist eine NPO?.
- Notes:
- Includes bibliographical references at the end of each chapters.
- Description based on online resource; title from PDF title page (ebrary, viewed July 18, 2017).
- ISBN:
- 3-428-50304-X
- OCLC:
- 992570974
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