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Johann Heinrich Von Thünen Als Wirtschaftstheoretiker : Studien Zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XIV.

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Format:
Book
Author/Creator:
Rieter, Heinz.
Series:
Schriften des Vereins für Socialpolitik
Schriften des Vereins für Socialpolitik ; v.115
Language:
German
Subjects (All):
Thünen, Johann Heinrich von, 1783-1850.
Thünen, Johann Heinrich von.
Economics.
Physical Description:
1 online resource (222 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, 1995.
Summary:
Dieser Band der "Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie" enthält die auf der 14. Tagung des Dogmenhistorischen Ausschusses der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Verein für Socialpolitik) am 4. und 5. Oktober 1993 vorgetragenen und auf Grund der Diskussion zum Teil revidierten Referate über "Thünen als Wirtschaftstheoretiker" sowie weitere Beiträge, die nachträglich, aber in Bezug zum Tagungsthema verfaßt worden sind.Prof. Dr. Erich W. Streissler verfolgt, wie sich die Grenzproduktivitätstheorie im zweiten Viertel des 19. Jhs. als "Ergebnis eines spannenden Dialoges" zwischen Thünen und der akademischen Nationalökonomie in Deutschland schrittweise herausbildet. Die "deutsche Protoneoklassik" hat demnach den Grenzproduktivitätsansatz lange vor der österreichischen und der anglo-amerikanischen Grenznutzenschule entwickelt.Prof. Dr. Ernst Helmstädter interpretiert Thünens berühmte Formel für den "natürlichen Lohn" arbeitsmarkt- und wettbewerbstheoretisch. Er hat dazu Thünens Zahlenbeispiele zum Teil neu berechnet, vervollständigt und graphisch aufbereitet. Helmstädter zufolge ist der über dem Existenzminimum liegende natürliche Lohn kein ethisches Postulat, sondern wird in Thünens Modell durch die Marktgesetze bestimmt.Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger zeigt, daß sich die Marktgesetze jedoch erst dann entfalten können, wenn der Lohn durch eine "ethische Initialzündung" über das Subsistenzniveau angehoben wird.Prof. Dr. Ulrich van Suntum stellt die kapitaltheoretischen Beiträge Thünens systematisch dar und ordnet sie theoriegeschichtlich ein. Er behandelt dabei bes. die Frage nach dem optimalen Abholzungszeitpunkt eines Waldes. Thünen ist der Komplexität dieses Problems "in meisterhafter Weise" gerecht geworden, indem er die Verlängerung der Produktionszeit als Form der Kapitalintensivierung aufgefaßt hat.Prof. Dr. Heinz D. Kurz analysiert Thünens Modelle zur Ableitung sinkender Erträge bei Ausdehnung der landwirtscha
Contents:
Intro
Vorwort
Inhalt
Erich W. Streissler: Die Grenzproduktivitätstheorie der deutschen Protoneoklassik unter besonderer Berücksichtigung von Johann Heinrich von Thünen
I. Einführender Überblick
II. Klärung der Diskussionsthemen
1. Grenzproduktivitätstheorie als inhaltlicher Erklärungsansatz
a) Erster Unterfall: Grenzproduktivitätstheorie als Produktionstheorie
b) Zweiter Unterfall: Grenzproduktivitätstheorie als Verteilungstheorie
2. Grenzproduktivitätstheorie als formaler Optimierungsansatz, als Marginalismus
3. Die Grenzproduktivitätstheorie im Rahmen des Weltbildes der deutschen Protoneoklassik
III. Thünen I - kurz und einfach gefaßt
IV. Die Theorie optimaler Produktion bei Rau (1821 und 1826)
V. Die Faktorpreisbestimmung durch die Nachfrage bei Hermann (1832)
VI. Schüz: Der Grad der Produktivität der Arbeit als lohnbestimmend
VII. Thülens "Der naturgemäße Arbeitslohn und dessen Verhältniß zum Zinsfuß und zur Landrente
VIII. Wilhelm Roschers makroökonomischer Ansatz
IX. Was brachte grenzproduktivitätstheoretisch überhaupt noch die marginalistische Revolution?
Ernst Helmstädter: Wie künstlich ist von Thünens natürlicher Lohn?
I. Natürlicher Lohn: moralische Forderung oder wettbewerbliche Strategie?
II. Die zwei Verwendungsarten des Produktionsfaktors Arbeit
III. Die Thünenschen Tabellen in graphischer Darstellung
IV. Erhält die Arbeit ihr Grenzprodukt, wird das Produkt ausgeschöpft?
V. Wettbewerb und Akkumulation
VI. Zur Kritik an Thünens Zielfunktion
VII. Marx' Mehrwerttheorie in Thünens Lohnformel
VIII. Für eine neue Einordnung der Leistung von Thünens
IX. Zusammenfassung
X. Abstract
XI. Literaturverzeichnis
XII. Die erweiterten und neu berechneten Tabellen von Thünens.
Hans Christoph Binswangen: Der "natürliche Lohn" als Gleichgewichtspreis oder als ethische Forderung? Bemerkungen zum Referat von Ernst Helmstädter "Wie künstlich ist von Thünens natürlicher Lohn?
Ulrich van Suntum: Johann Heinrich von Thünen als Kapitaltheoretiker
I. Zur Rezeption der Thünenschen Kapitaltheorie
II. Thünens kapitaltheoretisches Grundmodell im II. Teil des "Isolierten Staates
III. Thünens kapitaltheoretische Behandlung des "Waldproblems" im III. Teil des "Isolierten Staates
1. Die traditionelle Lösung der Forstwirtschaft
2. Irving Fishers Lösung
3. Die Faustmann/Samuelson/Hirshleifer-Lösung
4. Die Bouldingsche Lösung
5. Thünens Lösungsansatz
IV. Abschließende Bemerkungen
Heinz D. Kurz: Über die Knappheit und eine mißglückte Analogie zwischen Arbeit, Boden und Kapital: Thünens Theorie der Produktion und Verteilung
I. Einleitung
II. Thünens "naturalistische" Sichtweise
III. Thünens Analysemethode
IV. Prämissen der folgenden Analyse
V. Extensiv sinkende Erträge
1. Kostenminimierung
2. Fruchtbarkeit- und Rentabilitätsordnung
VI. Intensiv sinkende Erträge
VII. "Kapitalistische" Produktion
1. Thünen über Kapital und Zins
2. Ein "Kornmodell
VIII. Schlußbemerkung
Literaturverzeichnis
Ernst Helmstädter: Die Knappheitsrente als Verteilungsprinzip Kommentar zum Beitrag von Heinz D. Kurz
I. Zwei Modelltypen
II. Die Arbeitsproduktivität sinkt mit der Bodenqualität: zum V. Abschnitt
III. Die Arbeitsproduktivität sinkt bei steigender Arbeitsintensität: zum VI. Abschnitt
IV. Knappheit und Grenzproduktivität
V. Zur Beurteilung der Modelle insgesamt
VI. Thünens "Hauptfehler
Heinz D. Kurz: Thünen und die allmähliche Herausbildung der marginalistischen Theorie Eine Antwort auf Ernst Helmstädter
Anhang.
Reinhard Schwarze: Johann Heinrich von Thünens Jugendschrift "Beschreibung der Landwirthschaft in dem Dorfe Großen-Flotbeck" (1803)
Beschreibung der Landwirtschaft in dem Dorfe Großen-Flotbeck
Geschrieben im Frühjahr 1803.
Die Wirthschaft der Vollbauern
1. Der Bau des Rockens
2. Der Bau des Hafers
3. Die Gerste
4. Der Sommerweizen
5. Die Wicken
6. Die Erbsen
7. Der Buchweizen
8. Die Kartoffeln
Erndte
Die Kühe
Die Schweine
Wohnungen
Weiden
Wiesen
Moore
Dünger
Abgaben eines vollen Hofes
Pflügen
Pflüge, Wagen u.s.w.
Sitten u. Lebensart der Bauern
Ausgabe u. Einnahme der Bauern
Über einige Hindernisse, die die Verbesserung der Landwirtschaft in Großen Flotbeck verzögern.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-428-48458-4
OCLC:
1202473521

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