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Wirtschaftsethische Perspektiven I. : Theorie, Ordnungsfragen, Internationale Institutionen.

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Format:
Book
Author/Creator:
Homann, Karl.
Series:
Schriften des Vereins für Socialpolitik
Language:
German
Subjects (All):
Economics.
Social policy.
Physical Description:
1 online resource (335 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Wirtschaftsethische Perspektiven I
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, 2022.
Summary:
This volume explores the intersection of economics and ethics, documenting the work of the 'Economics and Ethics Committee' within the Society for Social Policy from 1992 to 1993. It addresses moral considerations in economic frameworks and institutions, with contributions analyzing topics such as altruism, efficiency, social order, and ethical implications of global trade and development. The book examines the evolution of normative and positive discourse in economic theory, emphasizing the integration of moral values into institutional design without undermining economic functionality. It is intended for scholars, economists, and policymakers interested in the ethical dimensions of economic systems and institutional development. Generated by AI.
Contents:
Intro
Karl Homann, Ingolstadt: Einleitung
Inhaltsverzeichnis
Karl Homann, Ingolstadt: Ethik und Ökonomik. Zur Theoriestrategie der Wirtschaftsethik
I. Das Problem: Der Dualismus von Ethik und Ökonomik
II. Das klassische Konzept: Ökonomik als Ethik mit anderen Mitteln
III. Funktionale Differenzierung und Paralleldiskurs
IV. Zum „qualitativen" Unterschied zwischen Ethik und Ökonomik
V. Normative und positive Ökonomik
VI. Schlußbemerkung: Zum Verständnis von Ökonomik
Literatur
Wulf Gaertner, Osnabrück: Pareto-Effizienz und normative Ökonomik
I. Einleitung
II. Pareto-Effizienz und herkömmliche Wohlfahrtsökonomik
III. Pareto-Effizienz und neuere mikroökonomische Ansätze
IV. Gleichheit versus Effizienz: Okuns undichter Eimer
Volker Arnold, Hagen: Altruismus und Effizienz
II. Probleme auf der Geberseite
1. Ein Geber
2. Mehrere Geber
a) Die Bedingungen für eine pareto-optimale Umverteilung
b) Realisierungsmöglichkeiten
(1) Die kooperativen Lösungen
(2) Nichtkooperative Lösungen: Das Cournot-Nash Gleichgewicht und die Erfolglosigkeit einer zusätzlichen fiskalischen Umverteilung
(3) Nichtkooperative Lösungen: Das Lindahl-Gleichgewicht und das Trittbrettfahrerproblem
III. Probleme zwischen Gebern und Empfängern
1. Das Rotten-Kid Theorem
2. Das Dilemma des Samariters
a) Das Kind besitzt Eigenmittel
b) Das Kind besitzt keine eigenen Mittel
c) Das Kind kann investieren
IV. Abschließende Bemerkungen
Udo Ebert, Oldenburg: Verteilungsprobleme bei unterschiedlichen Haushaltstypen
II. Mögliche Ansätze
III. (Direkte) Beurteilung von Einkommensverteilungen
1. Grundlagen
2. Entscheidungskriterien
3. Umverteilungsaxiome
4. Implikationen.
IV. (Indirekte) Beurteilung mittels des erreichbaren Lebensstandards
1. Ausgangssituation
3. Anonymität
4. Implikationen
V. Diskussion der Varianten anhand ihrer Implikationen
1. Artifizielle Verteilung
2. Optimale Aufteilung eines Gesamteinkommens
3. Steuertarife
VI. Zusammenfassende Bewertung
Appendix
Rainer Hegselmann, Bremen: Zur Selbstorganisation von Solidarnetzwerken unter Ungleichen. Ein Simulationsmodell
I. Zur Modellierung von Solidarbeziehungen?
II. Zur Modellierung vorteilsorientierter Partnersuche
1. Die „Geometrie" der Sozialstruktur
2. Die soziale Ursuppe
3. Wanderungsoptionen und Spielperioden
4. Allgemein zugängliche Informationen und Intelligenz
5. Unterschiedlich attraktive Partner
6. Beste und schlechteste soziale Standorte
7. Zufriedene und Unzufriedene Individuen
8. Grenzen der Mobilität und Grenzen der Informiertheit
III. Drei Experimente
IV. Aufgaben und Schwierigkeiten
Friedrich Breyer, Konstanz/Hartmut Kliemt, Duisburg: Lebensverlängernde medizinische Leistungen als Clubgüter? Ein Beitrag zum Thema „Rationierung im Gesundheitswesen"
I. Ausgangspunkt
II. Zugangsbeschränkungen und Rationierung: Rationierungskonzepte
III. Reine Nachfragesteuerung: Die Rolle von „Clubs"
1. Normative Aspekte
2. Durchsetzungsprobleme
IV. Grundprobleme starker Rationierung
a) Starke Rationierung und das Gleichheitsideal
b) Normative Grundeinwände gegen starke Rationierung
c) Demokratische Gleichheit und stark rationierte Gesundheitsgüter
2. Faktische Durchsetzungsprobleme starker Rationierung
V. Probleme der schwachen Rationierung
1. Normative Aspekte schwacher Rationierung
2. Zur politischen Ökonomie der schwachen Rationierung
VI. Schlußbemerkungen
Literatur.
Werner Lachmann, Nürnberg: Ethische Folgen staatlicher Interventionen in einer Marktwirtschaft
I. Problemstellung
II. Endogene Moral und wirtschaftliche Entwicklung
III. Ethische Reaktionen der gesellschaftlichen Akteure
1. Reaktionen der Begünstigten
2. Folgen für die Belasteten
3. Reaktionen der Entscheidungsträger
IV. Gesellschaftliche und ordnungspolitische Folgen
V. Eine historische Bemerkung
VI. Schlußfragen
Eberhard K. Seifert, Wuppertal: „Sustainability" aus bioökonomischer Sicht. Wirtschaftsethische Implikationen einer neuen entwicklungspolitischen Leitidee
I. Fragestellung und Vorgehen
II. Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen von „sustainability"
1. Ausgangspunkte und neuere Orientierungen
2. Erhaltungsbedingungen für „sustainability"
3. Bestandserhaltung des natürlichen Kapitals
a) Substitution von Kn durch Km
b) Technischer Fortschritt
c) Unsicherheit und Irreversibilität
d) Intergenerationale Gerechtigkeit
e) Rechte der Natur
III. Der bioökonomische Ansatz
1. Ausgangspunkte der Bioökonomik
2. Bedeutung und Anwendungsgehalt thermodynamischer Gesetze
3. Die Erde als geschlossenes entropisches System
4. Verfügbare und zugängliche Materie-Energie-Quellen
5. Ökonomik- „Versagen" und Implikationen zum geschlossenen System Erde
IV. Sustainability und Bioökonomik: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
V. Wirtschaftsethische Implikationen - das Beispiel: Erhaltung der menschlichen Gattung
VI. Schlußbemerkung
Hermann Sautter, Göttingen: Probleme einer intergesellschaftlichen Sozialordnung
I. Einführung
II. Die Sozialordnung als anerkannter Bestandteil innergesellschaftlicher Interaktionsregeln
III. Begründung und Möglichkeit einer intergesellschaftlichen Sozialordnung
1. Die Begründung.
a) Die Ergänzungsbedürftigkeit der intergesellschaftlichen Allokationsordnung
b) Ethische Begründungen
c) Das wirtschaftliche Eigeninteresse reicher Gesellschaften an einer intergesellschaftlichen Sozialordnung
2. Zur Möglichkeit einer intergesellschaftlichen Sozialordnung
a) Effizienzfördernde wirtschaftliche Interaktionsregeln
b) Die Klärung subsidiärer Anspruchsrechte und Leistungsverpflichtungen
c) Die Vermeidung der „Rationalitätsfalle"
IV. Schlußbemerkung
Joachim Wiemeyer, Osnabrück: Regeln und Institutionen des Handels zwischen Industrie- und Entwicklungsländern am Beispiel der EG
II. Methodologische Vorbemerkungen
1. Die wirtschaftsethische Perspektive
2. Zur ökonomischen Methode
III. EG-Handel mit Entwicklungsländern
1. Modellbetrachtung des EG-Handels mit Entwicklungsländern
2. Die Auswirkungen des EG-Binnenmarktes auf den Außenhandel mit Entwicklungsländern
3. Fazit
IV. EG-Außenhandelspolitik gegenüber Entwicklungsländern - legitime Restriktionen?
1. Öffentliche Sicherheit und Ordnung
2. Sicherheitspolitische Zielsetzungen
3. Schutz vor unfairem Wettbewerb
4. Marktzerrüttung und drohende Arbeitsplatzverluste
V. Ansätze zur Reform der EG-Außenhandelspolitik
1. Notwendige Reformen des Außenhandelsregimes der EG
2. Die Verantwortung der EG für das GATT-System
Wolfgang Schmitz, Innsbruck und Wien: Die Entwicklung der Konditionalität des Internationalen Währungsfonds zu einem ordnungspolitischen Instrument der Weltwirtschaftsordnung. Ein Beispiel für die Interdependenz ordnungsethischer Zielsetzungen auf internationaler und nationaler Ebene
I. Die Weltwirtschaftsordnung als Konzeption einer Sollensordnung
II. Das Instrument der „Konditionalität"
III. Die Konditionalität im Lichte der Public-Choice-Analyse.
1. Public-Choice-Analyse zur Begründung der Konditionalität „ex post" unzureichend
2. Eine andere Begründung der Konditionalität aus dem Public-Choice-Ansatz
IV. Neuer Stellenwert der Wirtschaftsordnungspolitik
V. Von den „adequate safeguards" zur „conditionality"
VI. Funktion der Konditionalität
1. Die bisherigen ordnungspolitischen Ansätze
Unter dem Gesichtspunkt des baldigen Rückflusses der Mittel des Fonds
Unter dem Gesichtspunkt der Durchsetzung der ordnungspolitischen Ziele
Unter dem Gesichtspunkt notwendiger Anpassungsprozesse
Über die ganze Breite der Währungs- und Finanzpolitik
Schlüsselfunktion der Konditionalität
Einbeziehung der Sozialpolitik?
Unter dem Gesichtspunkt der optimalen Ressourcenallokation des Schuldnerlandes
VII. Konditionalität und Souveränität
1. „Grandmotherly" und zu patriarchalisch: Zu viele Eingriffe des IWF?
2. Zu wenig Eingriffe in die Verteilungspolitik der Schuldnerländer
3. Die Verteilungsproblematik aus der Sicht des IWF
4. Sozialpolitik zur Förderung der politischen Akzeptanz ordnungspolitischer Programme
VIII. Neue Aspekte der Konditionalität
1. Die „Friedensdividende"
2. Ein neues Kriterium: Der Umweltschutz
3. Die neue Strukturanpassungsfazilität
IX. Auf dem Weg zu einer Weltwirtschaftsordnung? Ordnungsethische Interdependenzen
Hans-Balz Peter, Bern: Zur ethischen Evolution von Weltbank und Währungsfonds
II. Die sog. „Bretton Woods-Institutionen"
1. Herkunft und Aufbau
2. IWF
3. Weltbank und Weltbank-Gruppe
4. Knappe Würdigung: Bedeutung und Evolution
III. Weltbank und Währungsfonds im Kreuzfeuer der Kritik
(1) Kritik am Währungsfonds
(2) Kritik an der Weltbank
IV. Rechtfertigung der Institutionen
V. Weltbank und Währungsfonds im ethischen Diskurs.
1. Wirtschaftsethische Relevanz und Diskurs-Ebenen.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
ISBN:
9783428478828
3428478827
OCLC:
1299387822

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