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Die österreichische Privatstiftung und die deutsche Familienstiftung als Instrumente der Nachfolgegestaltung.

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Format:
Book
Author/Creator:
Oppel, Florian.
Language:
German
Physical Description:
1 electronic resource (327 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Baden-Baden 2014
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2014.
Language Note:
German
Summary:
Nachfolgegestaltung, auch unter dem Begriff „Estate Planning“ bekannt, meint die Einleitung von Maßnahmen, die einen optimalen Übergang des Vermögens einer bestimmten Person oder mehrerer Personen auf nächste Generationen sicherstellen sollen. Wirtschaftliche, steuerliche, familiäre und unternehmerische Aspekte werden dabei berücksichtigt. In Zeiten fortschreitender Europäisierung lohnt dabei oft ein Blick über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus: Welcher Instrumente bedient man sich dort zur Nachfolgeplanung, und sind diese auch für die Bewältigung von Sachverhalten, die sich in Deutschland ereignen, eine Alternative? Die Arbeit untersucht die österreichische Privatstiftung und die deutsche Familienstiftung als Instrumente der Nachfolgegestaltung.
Contents:
Intro
1. Teil: Einführung und Grundlegung
A. Gang der Untersuchung und Problemstellung
B. Begriffsbestimmung und Grundlegung
I. Stiftung als Rechtsbegriff
II. Familienstiftung
1. Deutschland
a. Zivilrecht und Landesstiftungsrecht
b. Steuerrecht
c. Zusammenfassung
2. Österreich
III. Die Familienstiftung in der Nachfolgegestaltung
1. Versorgung der Familie
2. Vermeidung von Vermögenszersplitterung
3. Steuerliche Motive
4. Unternehmerische Motive
5. Sonstige Motive
6. Resümee
C. Entwicklung der Stiftungen und des Stiftungsrechts
I. Entwicklung des Stiftungsrechts bis in das 19. Jahrhundert
II. Entwicklung unter den großen Kodifikationen
1. Österreich
2. Deutschland
3. Resümee
III. Jüngste Entwicklung
a. Entwicklung des Stiftungsrechts bis 1997
b. Gesetz zur Modernisierung des Stiftungsrechts
a. Entwicklung bis Stiftungsrechts bis 1990
b. Privatstiftungsgesetz
D. Abschließende Betrachtung
2. Teil: Stiftungszivilrecht
A. Wesensmerkmale der Stiftung
I. Stiftungszweck
1. Gesetzliches Leitbild
2. Familienstiftung
a. Deutschland
aa. Rechtslage vor der Modernisierung des Stiftungsrechts
bb. Rechtslage seit der Modernisierung des Stiftungsrechts
(1) Familienstiftung und Grundrecht auf Stiftung
(2) Familienstiftung keine unzulässige Haftungsexklave
(3) Familienstiftung mit dem Fideikommissverbot vereinbar
cc. Ergebnis
b. Österreich
aa. Schranke des 35 Abs. 2 Nr. 3 PSG
(1) Versorgung von natürlichen Personen als überwiegender Zweck
(2) Fehlende Gemeinnützigkeit
(3) Fortsetzungsbeschluss
bb. Ergebnis
c. Zusammenfassung und Bewertung
3. Stiftung für den Stifter
aa. Reine Stiftung für den Stifter
bb. Stufenmodell.
cc. Familienstiftung mit Stifter als Begünstigtem
dd. Zusammenfassung
4. Selbstzweckstiftung
a. Zulässigkeit
b. Sonderfall: Unternehmensselbstzweckstiftung
c. Abgrenzung der Selbstzweckstiftung zur Familienstiftung
d. Rechtsfolge
aa. Deutschland
bb. Österreich
e. Zusammenfassung und Bewertung
II. Stiftungsvermögen
1. Art des Vermögens
2. Mindestvermögen
3. Unternehmensstiftung
a. Unternehmensträgerstiftung
b. Beteiligungsträgerstiftung
c. Stiftung &amp
Co. KG
d. Resümee und Bewertung
III. Stiftungsorganisation
1. Der Vorstand
a. Allgemeines
b. Bestellung und Abberufung
c. Geschäftsführung und Vertretung
aa. Geschäftsführung
bb. Vertretung
d. Haftung
e. Zusammenfassung
2. Weitere Organe
a. Österreich
aa. Der Stiftungsprüfer
bb. Der Aufsichtsrat
cc. Fakultative Organe
(1) Materieller Organbegriff
(2) Aufgaben
(3) Insbesondere: Bestellung und Abberufung des Vorstandes
b. Deutschland
3. Ergebnis
B. Entstehung der Stiftung
I. Stiftungsgeschäft
1. Unter Lebenden
2. Von Todes wegen
3. Widerruf des Stiftungsgeschäfts
aa. Widerruf vor Entstehung der Privatstiftung
bb. Widerruf nach Entstehung der Stiftung
4. Zusammenfassung
II. Die Satzung
1. Erstfassung der Satzung
aa. Stiftungserklärung
bb. Stiftungszusatzurkunde
2. Satzungsänderungen
aa. Änderungskompetenz der Stiftungsbehörde
bb. Änderungskompetenz der Stiftungsorgane
(1) Zweckänderungen
(2) Änderung sonstiger Satzungsbestimmungen
cc. Funktion landesrechtlicher Regelungen
aa. Änderungsrecht des Stifters vor der Entstehung.
bb. Änderungsrecht des Stifters nach der Entstehung
cc. Änderungsrecht des Vorstands nach der Entstehung
3. Zusammenfassung
III. Anerkennung und Eintragung in das Firmenbuch
1. Deutschland (Anerkennung)
2. Österreich (Eintragung in das Firmenbuch)
C. Die Rechte der Stiftungsbeteiligten
I. Stifter
II. Destinatäre
D. Weitere Fragestellungen
I. Pflichtteilsrecht
II. Stiftung und Vermögensschutz
a. Pfändung des Rückforderungsanspruchs gemäß 528 BGB
b. Gläubigeranfechtung
a. Anspruch des Schenkers wegen Dürftigkeit gemäß 947 ABGB
c. Zwangsvollstreckung und Satzungsvorbehalte
E. Die Beendigung der Stiftung
3. Teil: Stiftungssteuerrecht
A. Deutsche Familienstiftung mit inländischen Stiftungsbeteiligten
I. Besteuerung der Stiftung
1. Errichtung
a. Erbschaftsteuer
aa. Privilegierung durch 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG
(1) Familienstiftung im Sinne von 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG
(a) Familie
(b) Interesse
(c) Umfang des Interesses
(d) Beurteilungszeitpunkt
(2) Der „entferntest Berechtigte" i. S. v. 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG
(3) Rechtsfolgen des 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG
bb. Privilegierung für Betriebsvermögen durch 13a, 13b ErbStG
b. Ertragsteuerliche Auswirkungen
c. Grunderwerbsteuer
d. Zusammenfassung
2. Laufende Besteuerung
a. Körperschaftsteuer
aa. Beginn und Ende der Steuerpflicht
bb. Einkommensermittlung
(1) Gewinneinkünfte
(2) Überschusseinkünfte
(3) Abziehbarkeit von Aufwendungen
b. Gewerbesteuer
c. Ersatzerbschaftsteuer
aa. Konzept
bb. Tatbestandsvoraussetzungen
cc. Verrentung.
dd. Ersatzerbschaftsteuer und Nachfolgegestaltung
d. Zustiftungen
3. Auflösung
a. Ertragsteuerliche Folgen
b. Änderung des Stiftungscharakters als Auflösung?
II. Besteuerung der Destinatäre
1. Destinatszahlungen
2. Substanzzahlungen
3. Auflösung der Stiftung
a. Normalfall
b. Vermögensrückfall an den Stifter
III. Modellrechnung
1. Besteuerung der Errichtung
3. Besteuerung anlässlich der Auflösung
4. Vergleich mit Situation ohne Einschaltung einer Stiftung
B. Österreichische Privatstiftung mit inländischen Stiftungsbeteiligten
aa. Transparente und intransparente Stiftungen
bb. Europarechtswidrige Benachteiligung ausländischer Familienstiftungen?
(1) Prüfungsmaßstab
(2) Verletzung der Kapitalverkehrsfreiheit
(a) Anwendungsbereich
(b) Eingriff
(c) Rechtfertigung des Eingriffs
(aa) Kohärenz der nationalen Steuersysteme
(bb) Vermeidung von Steuerhinterziehung
(cc) Territorialitätsprinzip
(dd) Aufteilung der Besteuerungsbefugnisse
(3) Ergebnis
cc. Privilegierung für Betriebsvermögen
dd. Ertragsteuerliche Folgen
ee. Zusammenfassung
aa. Privilegierungen als Initialzündung
bb. DBA zur Vermeidung der Erbschaftsteuer
cc. Aufhebung des öErbStG und Kündigung des ErbSt-DBA
dd. Stiftungseingangsteuer
ee. Ertragsteuerliche Konsequenzen
ff. Zusammenfassung
aa. Körperschaftsteuer
bb. Zwischenbesteuerung
2. Substanzauszahlungen
1. Besteuerung der Errichtung.
2. Laufende Besteuerung
4. Vergleich mit deutscher Familienstiftung
a. Vergleich
b. Bewertung
c. Vermeidung der unbeschränkten Steuerpflicht als Alternative
aa. Voraussetzungen zur Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht
(1) Einfache unbeschränkte Steuerpflicht
(2) Verlängerte unbeschränkte Steuerpflicht
(3) Einfache beschränkte Steuerpflicht
(4) Erweiterte beschränkte Steuerpflicht
bb. Modellrechnung
cc. Bewertung
4. Teil: Zusammenfassung und Ergebnis
A. Motive der Nachfolgegestaltung
B. Zivilrechtliche Aspekte
C. Steuerrechtliche Aspekte
D. Ergebnis
Abkürzungen
Literatur
Anhang
A. Österreichische Normen
I. Privatstiftungsgesetz (PSG)
II. Bundesstiftungs- und Fondsgesetz (BStFG) - Auszug
III. Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) - Auszug
IV. Stiftungseingangssteuergesetz (StiftEG)
V. Körperschaftsteuergesetz (KStG) - Auszug
VI. Einkommensteuergesetz (EStG) - Auszug
B. Modellrechnungen
I. Modellrechnung 1
II. Modellrechnung 2
III. Modellrechnung 3
IV. Modellrechnung 4.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
OCLC:
1255227799

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