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Assistenzsysteme in der Industrie 4.0 : Arbeitsrechtliche und beschäftigtendatenschutzrechtliche Fragestellungen in einem automatisierten Arbeitsumfeld.

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Format:
Book
Author/Creator:
Hofmann, Kai.
Series:
Der Elektronische Rechtsverkehr
Der Elektronische Rechtsverkehr Band 45
Language:
German
Physical Description:
1 electronic resource (629 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Assistenzsysteme in der Industrie 4.0
Place of Publication:
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2021.
Language Note:
German
Summary:
The work is dedicated to work in Industry 4.0, a development in which all real processes in the factory are to be digitally recorded and thus automated even more. This brings opportunities for employees, but also threatens de-skilling and comprehensive monitoring. In labour law, the legal binding force of the humane design of work and human-machine collaboration are therefore being examined. In privacy law the central question is to what extent the efficient organisation of work justifies intensive data processing. To this end, a new approach is presented, which is derived from the interplay of German and European fundamental rights and which differentiates between the two areas of law.
Das Werk widmet sich der Arbeit in der Industrie 4.0, einer Entwicklung, bei der alle realen Prozesse in der Fabrik digital erfassen und so noch stärker automatisiert werden sollen. Für die Beschäftigten bringt dies Chancen, es droht aber auch Dequalifizierung und umfassende Überwachung. Im Arbeitsrecht werden deswegen die rechtliche Bindungskraft der menschengerechten Gestaltung der Arbeit und die Mensch-Maschine-Kollaboration untersucht. Im Datenschutz steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern die effiziente Organisation der Arbeit eine intensive Datenverarbeitung rechtfertigt. Dazu wird in Abgrenzung beider Rechtsgebiete ein neuer Lösungsansatz vorgestellt, abgeleitet aus dem Zusammenspiel deutscher und europäischer Grundrechte.
Contents:
Cover
Zusammenfassung
Technische und arbeitssoziologische Grundlagen
Arbeitsrecht
Beschäftigtendatenschutz
1 Untersuchungsgegenstand
1.1 Unterbau: Ubiquitous Computing und das Internet der Dinge
1.1.1 Ubiquitous Computing
1.1.2 Das Internet der Dinge
1.1.2.1 Begriffsgeschichte und Interpretationen
1.1.2.1.1 Auto-ID und EPC
1.1.2.1.2 Bedeutung des „Internets der Dinge"
1.1.2.1.3 Unterschied zum Ubiquitous Computing
1.1.2.2 Anwendungsbeispiele
1.1.2.2.1 Speicher
1.1.2.2.2 Vernetzung
1.1.2.2.3 Kooperation
1.2 Industrie 4.0
1.2.1 Automatisierung in der Produktion und Logistik
1.2.1.1 Transparenz und Entscheidung
1.2.1.2 Automatisierung durch dezentrale Steuerung und Selbstkonfiguration
1.2.1.3 Flexiblere Produktion
1.2.2 Unternehmensübergreifender Austausch
1.2.3 Die Rolle des Menschen in der Industrie 4.0
1.2.3.1 Die spezifischen Fähigkeiten des Menschen
1.2.3.2 Szenarien der Mensch-Technik-Interaktion
1.2.3.2.1 Polarisierung - „Automatisierungsszenario"
1.2.3.2.2 Allgemeine Aufwertung - „Werkzeugszenario"
1.3 Assistenzsysteme in der Industrie 4.0
1.3.1 Gesteigerte Anforderungen an Beschäftigte
1.3.2 Übersicht zu Assistenzsystemen
1.3.3 Potenzieller Ablauf eines Arbeitstags
2 Der arbeitsrechtliche Rahmen der Automatisierung des Arbeitsumfelds
2.1 Die arbeitssoziologische Diskussion
2.2 Verfassungsrechtliche Vorgaben
2.2.1 Wirkung der Grundrechte im Arbeitsverhältnis
2.2.1.1 Bindungswirkung durch verfassungskonforme Auslegung
2.2.1.2 Schutzpflichten des Staates
2.2.1.3 Konkurrenz und Kollision betroffener Grundrechte
2.2.2 Die Berufsfreiheit von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
2.2.2.1 Personeller Schutzbereich
2.2.2.2 Einheitlicher sachlicher Schutzbereich
2.2.2.3 Konkurrenzen
2.2.2.3.1 Zu den Grundrechten des Arbeitnehmers.
2.2.2.3.2 Zu der Eigentumsgarantie nach Art. 14 Abs. 1 GG für den Arbeitgeber
2.2.2.4 Eingriffe in die Berufsfreiheit
2.2.2.5 Schranken der Berufsfreiheit - Drei-Stufen-Lehre
2.2.2.6 Beeinträchtigungen durch die Automatisierung des Arbeitsumfelds
2.2.2.6.1 Zuordnung zu den Eingriffsstufen
2.2.2.6.1.1 Typische Eingriffe durch den Arbeitgeber
2.2.2.6.1.2 Änderung des Berufsbilds nicht geschützt
2.2.2.6.2 Recht auf einen weisungsfreien Eigenbereich
2.2.2.6.2.1 Private Gestaltungsmacht
2.2.2.6.2.2 Beschränkung auf ein Verbot der Unverhältnismäßigkeit
2.2.2.6.2.3 Beispiel Kündigungsrecht
2.2.2.6.2.4 Übertragung auf das Weisungsrecht
2.2.2.6.3 Interesse an zumutbaren Arbeitsbedingungen
2.2.2.7 Fazit zur Berufsfreiheit
2.2.3 Die übrigen Grundrechte des Arbeitnehmers
2.2.3.1 Körperliche Unversehrtheit
2.2.3.1.1 Typische Gefährdungen in der Industrie 4.0
2.2.3.1.2 Staatliche Schutzpflichten
2.2.3.2 Allgemeines Persönlichkeitsrecht
2.2.3.2.1 Wirkung im Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
2.2.3.2.1.1 Unterschiedliche „Einfallstore" ins Arbeitsverhältnis
2.2.3.2.1.2 Unterschiedliche Reichweite
2.2.3.2.2 Der Beschäftigungsanspruch des Arbeitnehmers
2.2.3.2.2.1 Grundrechtliche Herleitung
2.2.3.2.2.2 Voraussetzungen und Reichweite
2.2.3.2.3 Menschengerechte Gestaltung der Arbeit
2.2.3.2.3.1 Unterschiedliches Begriffsverständnis
2.2.3.2.3.2 Begründungsansätze für ein Recht auf menschengerechte Arbeit
2.2.3.2.3.3 Voraussetzungen und Reichweite
2.2.3.3 Menschenwürde
2.2.4 Fazit zu den verfassungsrechtlichen Vorgaben
2.3 Das Prinzip der menschengerechten Gestaltung der Arbeit im einfachen Recht
2.3.1 Der arbeitswissenschaftliche Begriff
2.3.2 Arbeitsschutzrecht
2.3.2.1 Die Systematik des Arbeitsschutzrechts.
2.3.2.2 Der arbeitsschutzrechtliche Begriff der menschengerechten Gestaltung
2.3.2.2.1 Schutzziele
2.3.2.2.2 Relevanz für die spezifischen Gefährdungen der Industrie 4.0
2.3.2.3 Maschinensicherheit
2.3.2.3.1 Die grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie
2.3.2.3.1.1 Risikobeurteilung
2.3.2.3.1.2 Materielle Anforderungen
2.3.2.3.2 Genauere Anforderungen durch (harmonisierende) technische Normen
2.3.2.3.2.1 Zustandekommen und Wirkungsweise harmonisierender Normen
2.3.2.3.2.2 Technische Spezifikationen und Sicherheitsempfehlungen für Roboter
2.3.2.3.3 Menschengerechte Gestaltung
2.3.2.4 Technischer Arbeitsschutz
2.3.2.4.1 Die Grundpflichten des Arbeitgebers
2.3.2.4.2 Regelungskonzept
2.3.2.4.2.1 Schutzziele
2.3.2.4.2.2 Normative Standards
2.3.2.4.2.3 Technische Regeln
2.3.2.4.2.3.1 Bindungswirkung technischer Regeln
2.3.2.4.2.3.2 Reichweite der Bindungs- und Vermutungsregelung
2.3.2.4.3 Gefährdungsbeurteilung
2.3.2.4.4 Menschengerechte Gestaltung
2.3.2.4.4.1 Allgemeine Regelungen im Arbeitsschutzgesetz
2.3.2.4.4.2 Materielle Anforderungen speziell zur Verwendung von Arbeitsmitteln
2.3.2.4.4.3 Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung
2.3.2.5 Abwägungsfestigkeit im Arbeitsschutzrecht
2.3.2.5.1 Striktes Minimierungsgebot bei Gefahren
2.3.2.5.2 Abwägung bei Gefährdungen
2.3.2.6 Rechtsdurchsetzung und Verletzungsfolgen
2.3.2.6.1 Behördliche Anordnungen zum Arbeitsschutz
2.3.2.6.2 Privater Arbeitsschutz
2.3.3 Betriebsverfassungsrecht
2.3.3.1 Regelungskonzept
2.3.3.2 Beteiligungsrechte im Bereich des gesetzlichen Arbeitsschutzes
2.3.3.2.1 Grundsätze des Mitbestimmungsrechts nach 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG
2.3.3.2.1.1 Grundsätzliche Anforderungen an Rahmenvorschriften
2.3.3.2.1.2 Generalklauseln als Rahmenvorschrift.
2.3.3.2.2 Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der menschengerechten Gestaltung
2.3.3.2.2.1 Umfassender Gefährdungsschutz
2.3.3.2.2.2 Detailliertere Regelungen zur menschengerechten Gestaltung
2.3.3.3 Beteiligungsrechte im Bereich des autonomen Arbeitsschutzes
2.3.3.3.1 Umfassendes Verständnis der menschengerechten Gestaltung
2.3.3.3.2 Das Beteiligungsrecht nach 90 BetrVG
2.3.3.3.2.1 Voraussetzungen für die Beteiligung
2.3.3.3.2.1.1 Die einzelnen Beteiligungstatbestände
2.3.3.3.2.1.2 Ausmaß der Änderungen und Initiativrecht
2.3.3.3.2.2 Unterrichtung und Beratung
2.3.3.3.3 Das Mitbestimmungsrecht nach 91 BetrVG
2.3.3.3.3.1 Voraussetzungen für die Mitbestimmung
2.3.3.3.3.1.1 Nicht menschengerechte Änderung des Arbeitsumfelds
2.3.3.3.3.1.2 Besondere Belastung
2.3.3.3.3.2 Rechte des Betriebsrats
2.3.4 Rücksichtnahmepflichten des Arbeitgebers
2.3.5 Abgrenzung der beiden einfachgesetzlichen Begriffe
2.3.5.1 Abgrenzung bei gesundheitsbezogener menschengerechter Gestaltung
2.3.5.1.1 Kollektivarbeitsrecht
2.3.5.1.2 Individualarbeitsrecht
2.3.5.2 Abgrenzung zwischen psychischer Gesundheit und Persönlichkeitsentfaltung
2.3.5.2.1 Handlungsfelder und Maßnahmen im autonomen Arbeitsschutz
2.3.5.2.2 Psychische Gesundheit
2.3.5.2.2.1 Gefährdungen
2.3.5.2.2.2 Schutzmaßnahmen
2.3.5.2.3 Überschneidungen der beiden Bereiche
2.3.5.2.3.1 Ebenenschema und die Einordnung im Arbeitsschutzrecht
2.3.5.2.3.2 Zuordnung der Maßnahmen
2.3.5.2.3.3 Abstufung nach Schutzpflichten
2.3.5.2.4 Konkurrenzverhältnis des gesetzlichen und des autonomen Arbeitsschutzes
2.3.5.2.4.1 Kollektivarbeitsrecht
2.3.5.2.4.2 Individualarbeitsrecht
2.3.6 Zwischenfazit zur menschengerechten Gestaltung als Rechtspflicht
2.3.6.1 Gesundheitsbezogene menschengerechte Gestaltung der Arbeit.
2.3.6.2 Persönlichkeitsrelevante menschengerechte Gestaltung der Arbeit
2.3.6.3 Unterschiedlicher Abwägungsfestigkeit
2.3.7 Potenziale und Anforderungen an Assistenzsysteme in der Industrie 4.0
2.3.7.1 Die Gestaltung der Arbeitsmittel
2.3.7.1.1 Ergonomische Gestaltung der Assistenzsysteme
2.3.7.1.2 Kollaborative Roboter als Schutzmaßnahme zur ergonomischeren Gestaltung
2.3.7.1.3 Keine oder negative Auswirkungen auf die Persönlichkeitsförderlichkeit
2.3.7.2 Gestaltungsmöglichkeiten und Gefährdungen für die Arbeit selbst
2.3.7.2.1 Unterschiedliche Entwicklungslinien
2.3.7.2.2 Wirkung der Pflicht zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit
2.3.7.2.2.1 Senkung der psychischen Belastung
2.3.7.2.2.2 Persönlichkeitsförderliche Gestaltung
2.4 Das Weisungsrecht des Arbeitgebers
2.4.1 Das Wesen des Weisungsrechts
2.4.2 Inhalt und Grenzen
2.4.3 Rechtsfolgen einer rechtswidrigen oder unbilligen Weisung
2.4.4 Kontrollumfang
2.4.4.1 Unternehmerische Entscheidung aus sachlichem Grund
2.4.4.2 Billigkeitskontrolle der konkreten Weisung
2.4.4.3 Entscheidungsspielraum des Arbeitgebers
2.4.5 Weisungen zum Inhalt der Arbeitsleistung
2.4.5.1 Allgemeine Anforderungen
2.4.5.1.1 Niveau der Tätigkeit
2.4.5.1.2 Detaillierungsgrad und Billigkeitskontrolle
2.4.5.2 Änderung des Anforderungsprofils in der Industrie 4.0
2.4.5.3 Folgen für die Art der Tätigkeit
2.4.5.3.1 Stetiger Wandel des Berufsbilds
2.4.5.3.2 Fachkenntnisse
2.4.5.3.3 Selbständigkeit der Aufgabenwahrnehmung
2.4.6 Ordnungs- und Kontrollmaßnahmen
2.4.6.1 Kontrollmaßnahmen allgemein
2.4.6.2 Leistungs- und Anwesenheitskontrollen
2.4.7 Die automatisierte Ausübung des Direktionsrechts
2.4.7.1 Diskutierte Fallkonstellationen
2.4.7.1.1 People Analytics
2.4.7.1.2 Selbstorganisierte Planung der Arbeitszeit.
2.4.7.1.2.1 Arbeitszeit.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783748925149
374892514X
OCLC:
1256239025
Access Restriction:
Open access Unrestricted online access

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