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Die Shoah in Comic seit 2000 / Thomas Merten.

Van Pelt Library PN6714 .M47 2021
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Format:
Book
Author/Creator:
Merten, Thomas, author.
Series:
Media and cultural memory ; 5.
Medien und kulturelle Erinnerung ; volume 5
Language:
German
Subjects (All):
Comic books, strips, etc--History and criticism.
Comic books, strips, etc.
Graphic novels--History and criticism.
Graphic novels.
Holocaust, Jewish (1939-1945), in art.
Holocaust, Jewish (1939-1945) in art.
Holocaust, Jewish (1939-1945), in literature.
Holocaust, Jewish (1939-1945) in literature.
History in art.
History in literature.
Collective memory and literature.
histories (visual works).
Genre:
Criticism, interpretation, etc.
Physical Description:
viii, 357 pages : illustrations ; 24 cm.
Place of Publication:
Berlin : De Gruyter, 2021.
Summary:
How do comics approach the memory of the Shoah? And how does a new generation of authors, too young to remember the Holocaust, express their memory in panels, images and speech bubbles? This study offers an original theory of comics as a medium of cultural memory based on the most important works of the past two decades, and explains what makes this genre so fascinating for memory studies.
Wie erinnern künftige Generationen an die Shoah, wenn die letzten Zeitzeugen gestorben sind? Die Comics der vergangenen Jahre geben Hinweise darauf: Während die Kinder noch versuchen, Anschluss an die nicht mehr selbst erlebte, aber gleichwohl als einschneidend erfahrene Vergangenheit ihrer Eltern herzustellen - und sich davon zu emanzipieren -, beschäftigt sich die Enkelgeneration primär mit der Tatsache, dass sie die Shoah hauptsächlich medial oder aus zweiter Hand erzählt bekommt. Um die Geschehnisse besser zu verstehen, versuchen die jüngeren Autorinnen und Autoren, das Bezeugen der historischen Ereignisse selbst nachzuempfinden oder versetzen die Handlung gleich gänzlich ins Jetzt - wo die Shoah vor allem als Spuren und Spätfolgen zu ihnen vordringt. So holen sie Vergangenes eindringlich in die Gegenwart und üben ihrerseits Kritik an Darstellungen, die eher Distanz als Nähe zur Shoah erzeugen. In neueren Comics wollen sie nicht mehr nur von einer vermeintlich fernen Vergangenheit erzählen, sondern deren Auswirkungen und Parallelen in der eigenen Lebenswelt verstehen. So besteht die Chance, die Shoah auch anderen zu vermitteln, die keinen persönlichen Bezug zur Geschichte mehr haben können - und damit dem Vergessen etwas entgegenzusetzen. Diese Arbeit ordnet die Comics in die gegenwärtige Entwicklung ein, liefert eine kurze Geschichte des Sujets "Shoah-Comic" und entwickelt dazu eine Theorie des erinnernden Comics. Zusätzlich werden Werke von Autorinnen und Autoren der Kinder- und Enkelgeneration untersucht und miteinander verglichen, darunter Comics von Michel Kichka, Bernice Eisenstein, Rutu Modan, Barbara Yelin und Reinhard Kleist. Eine Spurensuche danach, wie die Nachkommen in Sprechblasen und Panels ihre Rolle im Gefüge der Zeit finden und mit eigenem Wissen, eigenen Deutungen und eigenen Fragen anreichern.
Notes:
Includes bibliographical references and index.
ISBN:
3110694999
9783110694994
OCLC:
1196173220

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