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Vom Umgang der Seele mit den Menschen und der Menschen mit der Seele : Die Historien des Till Eulenspiegel / Roland Lukner, Sigrid Bothe

Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Lukner, Roland, Author.
Bothe, Sigrid, Author.
Language:
German
Subjects (All):
Till Eulenspiegel.
Sagen.
Psychologie.
Local Subjects:
Till Eulenspiegel.
Sagen.
Psychologie.
Physical Description:
1 online resource (195 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Hannover ibidem 2019
Biography/History:
Die Autoren der Übertragung ins Neuhochdeutsche: Roland F. Lukner, Jahrgang 1934, wuchs in Niedersachen auf und lebt heute in Nashville (Tennessee), USA. Er studierte in den USA an den Universitäten Tulsa in Oklahoma, in Lawrence (Kansas) als Woodrow Wilson Fellow, in Philadelphia (Pennsylvania) sowie in Knoxville (Tennessee) Germanistik und Slawistik und lehrte seit 1965 an amerikanischen humanistischen Colleges sowie an der University of Tennessee at Chattanooga. Zudem absolvierte er Studium und Ausbildung in beratender Psychologie an der Troy State University (Alabama). Sigrid Bothe, Jahrgang 1952, aufgewachsen in Brandenburg an der Havel, war zunächst als Leitende Krankenschwester tätig und nach erfolgreichem Studium (Humboldt Uni Berlin) mit laufenden Weiterbildungen als Sucht- und Sozialtherapeutin, Gruppentherapeutin u.a.in psychotherapeutischen Einrichtungen tätig. Mehrjährige Auslandserfahrung, insbesondere Kanada. Besonderer Schwerpunkt liegt in der ganzheitlichen Betrachtung und Begleitung des besonders belasteten Menschen in der modernen Welt, dessen Beziehungsgestaltung und Konfliktlösungssuche.
Summary:
Till Eulenspiegel – ein Schelm, Schlingel, Trickser, Schlawiner, Spaßvogel, Freund der Kinder? Aber nein – ein Schalk ist er! Ein purer, unverfälschter Schalk, der in der Gestalt des Till Eulenspiegel durch das Dickicht des menschlichen Lebens führen kann, auf alle Anfechtungen Antworten hat und dabei völlig ohne Egozentrik auskommt, stets unbestechlich und niemals käuflich. Aus einem anderen, bisher ungewohnten Blickwinkel heraus erschließen uns Roland Lukner und Sigrid Bothe das Wesen des Till Eulenspiegel auf neue Art.
Contents:
Intro
Einleitung
[Vorrede]
1. Tills Geburt und seine Taufen
2. Till widerlegt seinem Vater die Klage der Dorfgemeinde, er sei ein Schalk
3. Tills Umsiedlung mit Familie, Vaters Tod und Mutters Störmanöver bei Tills Seiltanz
4. Till quittiert den Dorfleuten ihren Spott bei seinem Sturz in die Saale
5. Till erweist sich seiner Mutter gegenüber geistig unabhängig
6. Till beschafft ohne Geld einen Sack voll Brot
7. Till wird von einem gewaltsamen Gutsherrn grausam malträtiert
8. Till vernichtet die Hühner des Gewalttäters durch den Einsatz eines originellen Einfalls
9. Till entkommt einer Notlage und wird dabei vom Elternhaus gelöst
10. Till wirkt unwissentlich als Werkzeug der höheren Gerechtigkeit
11. Till wird von seiner Arbeitsstelle am Pfarramt auf Druck der Haushälterin entlassen
12. Till wettet als Küster mit dem Pfarrer um ein Faß Bier
13. Till wirkt als Dramaturg eines Osterspiels im Dienst der Wahrheit
14. Till vereitelt den Versuch der Oberen der Stadt Magdeburg, ihn auszuschalten
15. Till verhilft einem narrenfeindlichen Rechtsgelehrten zur Weisheit
16. Till hilft der Mutter eines kranken Kindes, diesem bei der Heilung beizustehen
17. Till praktiziert als außerordentlich fähiger Arzt
18. Till stellt eine Lebensweisheit auf die Probe
19. Till entzieht sich in Braunschweig einer Klemme mit Gewinn
20. Till bringt einen Bäckermeister auf die Palme
21. Dinge, die Till zeitlebens mied
22. Till setzt eine vorzeitige Militärentlassung durch
23. Ein König zahlt Till Lehrgeld und lacht
24. Till wird Erster-Preis-Sieger in königlichem Narrenwettstreit
25. Till läßt sich von der Todesstrafe nicht verängstigen
26. Till handelt gezielt gegen das Landesverbot, ohne dafür belangt zu werden.
27. Till packt den Machtmenschen an der Achillesferse, dem Minderwertigkeitskomplex
28. Till erweist sich als glänzender Scholastiker
29. Till entlarvt Gelehrte der vormaligen Universität Erfurt als eselhaft
30. Till wäscht Frauen ihre Pelze
31. Till wird als Geistlicher steinreich
32. Till lockt die ihren Dienst am Bürger vernachlässigende Nürnberger Stadtpolizei in eine Falle
33. Till ißt in Bamberg um Geld
34. Tills Wallfahrt nach Rom und Rückkehr als reicher Mann
35. Till legt strenggläubige Juden herein
36. Till nutzt den Perfektionismus einer Bäuerin aus
37. Till beliefert einen gefräßigen Pfarrer mit Würsten, die ihm schlecht bekommen
38. Till gelangt in den Besitz des Mantels und Pferdes eines Herzogs
39. Till belehrt einen Schmiedemeister eines Besseren
40. Till schmiedet einem Schmied das Werkzeug, die Stifte und die von ihm verhunzten Hufnägel zusammen
41. Till bekommt den Hufbeschlag seines Pferdes umsonst erneuert
43. Till ist ein beständiger Stein geistigen Anstoßes für einen Schustermeister, dessen Bewußtsein derart festgefahrenes ist, daß es sich davon nicht in Bewegung bringen läßt
44. Till begießt notgedrungen einem Bauern die Suppe mit altem Lebertran statt Bratenschmalz, doch sein Dienstherr meint, es sei dem Bauern gut genug
49. Till bringt drei ihn verspottende Schneider vom Fensterladen zu Fall
50. Till demonstriert Schneidern die Priorität des Geistigen
51. Tills Arbeitsverhältnis mit einem Webermeister geht für diesen schlimm zu Ende
52. Till nutzt die Diskrepanz zwischen Sein und Schein, um sich die Möglichkeit für die Dauer der harten Winterzeit Unterkunft zu verschaffen
53. Till gelingt es, der Gewaltandrohung seines Dienstherrn, der damit ihre gemeinsame Abmachung bricht, zu entkommen
57. Till bringt einen hochmütigen Weinzapfer zu Fall.
58. Till rettet sich vor dem Tod durch ungerechten Strang
59. Till bringt einen Täschner dicht an den Rand des Ruins
63. Till verschafft sich eine Einstellung beim Bischof von Trier
64. Till setzt sich im Dienst voller Gefahren bei einem guttuerischen Kaufmann voll und ganz ein, bekommt aber trotzdem keinen Dank
65. Till wirkt in Wismar als aufklärerischer Humanist
66. Till trickst einen arglistigen Flötenmacher aus, der auf ihn neidisch ist
67. Tills Teilnahme an einer unlauteren Hochzeitsfeier wirkt sich schadensbegrenzend aus
68. Till versorgt sich gratis mit Stoff für einen Wintermantel
69. Till erteilt eine praktische Lektion zum Reinheitsbegriff
70. Till entfesselt unter Bäuerinnen einen hemmungslosen Massenstreit
71. Till rettet ohne Geld obdachlose Blinde im Winter vor dem Tod durch Erfrieren
72. Till beträufelt in Bremen seinen geladenen Gästen einen Braten, von dem sie nicht essen wollen, den sie ihm aber bezahlen müssen
73. Till demonstriert eine dem Menschsein abträgliche Geisteshaltung und weist zugleich auf das Rettende hin
77. Till verstänkert unbemerkt das Gastmahl eines Nürnberger Patriziers, der ihn davon ausgeschlossen hat
79. Till wird in einem Gasthaus von dem schalkhaften Wirt ein Streich gespielt, den er ihm zurückzahlt. Sie erkennen und akzeptieren sich nun als Schälke, wodurch der Konflikt gelöst ist
80. Till zahlt mit Münzenklang
82. Till richtet sich bei der Bezahlung seiner Zeche nach den geltenden Geschäftsregeln, die die Wirtin jedoch nicht auf sich bezogen haben will und mit Wut, Verfluchung und Rauswurf auf ihn reagiert
83. Till zeigt bei der abermaligen Begegnung mit der Wirtin ihre verstockte Uneinsichtigkeit und ihr böses Herz auf
84. Till verpasst einer spießigen Wirtin einen Denkzettel
86. Till wahrt seine Integrität.
88. Till versaut einem nachgebenden, kleinmütigen Bauern unversehens den Ertrag seiner Pflaumen und kommt zu dessen Leidwesen ungeschoren davon
89. Till wird am Lebensabend Ordensbruder im Kloster, um sein Leben dort gottgefällig zu beschließen
90. Till wird todkrank. Sein Gut vererbt er seiner Mutter
91. Till soll einer Begine seine Sünden bereuen und beichten
92. Till legt einem Pfarrer die Beichte ab
93. Tills Testament, Tod und Bestattung. Der Versuch, ihn nachträglich aus der geweihten Erde auszugraben, schlägt fehl
94. Tills exzentrische Trauerfeier
95. Tills aus dem Rahmen fallende Beerdigung
96. Tills Grabsteininschrift
Nachwort: "Zum Gespräch sind wir geboren.".
ISBN:
9783838273914
3838273915
OCLC:
1195451765
Publisher Number:
9783838273914

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