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Mit Geld spielt man nicht! Glücksspiel und »Glücksspielsucht« im parlamentarischen Diskurs Gerd Möll

De Gruyter DG Plus PP Package 2021 Part 2 Available online

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Walter De Gruyter: Open Access eBooks Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Möll, Gerd Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Deutschland, Author.
Contributor:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Funder.
Series:
Kulturen der Gesellschaft
Kulturen der Gesellschaft 52
Language:
German
Subjects (All):
Glücksspiel; Sucht; Soziale Kontrolle; Parlamentsdiskurs; Medizin; Politik; Medizinsoziologie; Politische Soziologie; Kultursoziologie; Politikwissenschaft; Soziologie; Gambling; Addiction; Social Control; Parliamentary Discourse; Medicine; Politics; Sociology of Medicine; Political Sociology; Sociology of Culture; Political Science; Sociology;.
Local Subjects:
Glücksspiel; Sucht; Soziale Kontrolle; Parlamentsdiskurs; Medizin; Politik; Medizinsoziologie; Politische Soziologie; Kultursoziologie; Politikwissenschaft; Soziologie; Gambling; Addiction; Social Control; Parliamentary Discourse; Medicine; Politics; Sociology of Medicine; Political Sociology; Sociology of Culture; Political Science; Sociology;.
Physical Description:
1 online resource (254 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2021
Bielefeld transcript Verlag, [2021]
Language Note:
In German.
Biography/History:
Gerd Möll (Dr.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Seine Forschungsschwerpunkte sind Soziologie des Glücksspiels, Wissenssoziologie und Soziologie sozialer Kontrolle.
Summary:
Es geht um sehr viel Geld. Mehr als 16 Milliarden Euro haben die Menschen in Deutschland im Jahr 2019 beim Glücksspiel verloren. Nach jahrzehntelangem Ringen hat sich die Politik jetzt dazu entschlossen, den Glücksspielmarkt im Internet zu legalisieren - die Suchtexpert*innen sind alarmiert. Vor diesem Hintergrund untersucht Gerd Möll den Glücksspieldiskurs in verschiedenen Landesparlamenten und im Bundestag. Seine Analyse zeigt, dass »Glücksspielsucht« einerseits als medizinischer Sachverhalt präsentiert wird, andererseits aber auf moralischen Wirklichkeitsvorstellungen beruht. Das Problemmuster »Glücksspielsucht« wird dabei für unterschiedliche gesellschaftliche Interessen instrumentalisiert und legitimiert darüber hinaus ein neues Kontrollregime.
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort 9 1. Einleitung und Fragestellung 13 2. Entwicklungen auf den Glücksspielmärkten 27 3. Die Diagnose »Glücksspielsucht« und die empirische Erfassung »pathologischen« Spielverhaltens 39 4. »An diesem Geld haftet eine dunkle, unheimliche, dämonische Macht« 51 5. Zwischen »Spielhallenflut« und »Glücksspielsucht« 87 6. Das Las Vegas des Nordens? 119 7. »Krankhafte Spieler« oder pathogenes Spielangebot? 145 8. Krieg den Spielhallen, Friede den Kiezen 167 9. »Aus wessen Hirn ist eine solche Formulierung entsprungen?« 191 10. Resümee und Ausblick: Auf dem Weg zur fürsorglichen Totalüberwachung des kommerziellen Glücksspiels? 209 Literatur 235 Abkürzungen 249 Abbildungen 251
Notes:
This eBook is made available Open Access under a CC BY-NC-SA 4.0 license: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0 https://www.degruyter.com/dg/page/open-access-policy
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed December 19 2025)
ISBN:
9783839460719
3839460719

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