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(un)doing Gender Empirisch : Qualitative Forschung in der Kita
Springer Nature - Springer Nature Link Journals and eBooks - Fully Open Access Available online
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- Book
- Author/Creator:
- Nentwich, Julia C., 1972-
- Series:
- Education and Social Work (German Language) Series
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (240 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 2021.
- Language Note:
- German
- Summary:
- In diesem Open-Access-Sammelband wird angehenden und fortgeschrittenen Forschenden aufgezeigt, wie «doing» und «undoing gender» in Institutionen der frühen Kindheit erforscht und analysiert werden können. Thematisiert werden: zentrale theoretische Konzeptionen von doing und undoing gender verschiedener sozialwissenschaftlicher Theorietraditionen ein multimethodischer und multiperspektivischer Ansatz zur empirischen Untersuchung mit qualitativ-ethnographischen Forschungsmethoden Vielfältige analytische Zugänge: Raumanalyse, Sequenzanalyse, Dokumentenanalyse, sozialwissenschaftlich hermeneutische Analyse, Diskursanalyse, Analyse organisationaler Praktiken Erziehungswissenschaftliche und sozialpsychologische Perspektiven auf Kindertagesstätten als Arbeitsplatz und Organisation, Raum- und Spielangebote, Organisationsentwicklung und eine genderreflektierte Pädagogik
- Contents:
- Intro
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 (Un)doing gender empirisch erforschen
- 2.1 Konzeptionelle und empirische Herausforderungen
- 2.1.1 Von der „Omnirelevanz" zur „Omnipräsenz": (Un)doing gender als kontextabhängig und episodenhaft
- 2.1.2 „Institutionelle Reflexiviät" und „Genderismen": (Un)doing gender als Dramatisierung und Entdramatisierung
- 2.1.3 Performativität und „gender trouble": (Un)doing als subversiver Akt der Subjektpositionierung
- 2.1.4 (Un)doing gender als diskursive, soziale und materielle Praktiken
- 2.1.5 Doing und undoing gender: Von der Theorie zur Empirie
- 2.2 (Un)doing gender im Feld der Kindertagesstätte
- 2.2.1 Die historische Entwicklung der Kita: Orientierung an Mütterlichkeit, Bedarf an Vereinbarkeit
- 2.2.2 Der Beruf der Kinderbetreuung als historisch weiblich konnotiert
- 2.3 (Un)doing gender empirisch: Forschungsdesign und Methoden
- 2.3.1 Forschungsdesign
- 2.3.2 Stichproben, Datenerhebung und -analyse
- 2.4 Mehrperspektivische theoretische und analytische Zugänge
- 3 (Un)doing gender in den räumlichen Arrangements der Kita
- 3.1 Gender im Raum
- 3.2 Bildungsräume
- 3.3 Puppenstuben und Bauecken? Spiel, Spielmaterialien und gender
- 3.4 Ethnografische Raumanalyse
- 3.4.1 Datenerhebung: Raumbegehung, Fotos und Raumskizzen
- 3.4.2 Datenanalyse: Kategorienbildung und Interpretation
- 3.5 Doing und undoing gender in der räumlichen Gestaltung der Kita
- 3.5.1 Genderismen in den räumlichen Arrangements
- 3.5.2 Das große Rollenspiel: über Puppen und Küche hinaus?
- 3.6 Potenziale der Raumanalyse als Zugang zu (un)doing gender
- 4 Doing und undoing gender in Interaktionen: Analyse der videogestützten Beobachtung
- 4.1 Interaktionen vermitteln die Bedeutung von Geschlecht
- 4.2 Doing und undoing gender, Dramatisierung und Dethematisierung.
- 4.3 Videogestützte Analyse der Interaktionen
- 4.3.1 Stichprobe
- 4.3.2 Design Videostudie
- 4.3.3 Datenkorpus Videosequenzen
- 4.3.4 Analyse der Interaktionsverläufe
- 4.4 Interaktionsverläufe im Spannungsfeld von doing und undoing gender, Dramatisierung und Dethematisierung
- 4.4.1 Kind doing gender, Kinderbetreuende Dethematisierung
- 4.4.2 Kind doing gender, Kinderbetreuende Dramatisierung mit doing gender
- 4.4.3 Kind doing gender, Kinderbetreuende Dramatisierung mit undoing gender
- 4.4.4 Kind undoing gender, Kinderbetreuende Dramatisierung mit doing gender
- 4.4.5 Kind undoing gender, Kinderbetreuende Dramatisierung mit undoing gender
- 4.4.6 Kind undoing gender, Kinderbetreuende Dethematisierung
- 4.4.7 Überblick zur Verteilung der Interaktionsverläufe
- 4.5 Analyse von (un)doing gender in pädagogischen Interaktionen mit Einbezug von Dramatisierung und Dethematisierung
- 5 (Un)doing gender in organisationalen Rhythmen und Routinen
- 5.1 Bildung und Betreuung: Ideale guter Kinderbetreuung
- 5.2 Doing und undoing gender in Rhythmen und Routinen
- 5.3 Rhythmen und Routinen ethnografisch untersuchen
- 5.4 Gendered practices? Rhythmen und Routinen der guten Kinderbetreuung
- 5.4.1 Kita Blau und Gelb: Chronos oder der Haushalt als Taktgeber
- 5.4.2 Kita Rot und Grün: Kairos oder die Lernerfahrung als Taktgeber
- 5.5 (Un)doing gender in Rhythmen und Routinen
- 6 „Der Andere" und zugleich „der Gleiche" sein: Vom Umgang männlicher Kinderbetreuer mit Identitätsdissonanz
- 6.1 Männer in der Kita zwischen Generalverdacht und besonderer Erwünschtheit
- 6.2 (Un)doing gender als Subjektpositionierung
- 6.3 Die diskurspsychologische Analyse von Subjektpositionierungen
- 6.4 Positionierung als „der Gleiche" und „der Andere"
- 6.4.1 Die Herstellung von „männlichen Nischen"
- 6.4.2 Die (symbolische) Position des Vaters.
- 6.4.3 Der „männliche Ernährer"
- 6.4.4 Als „Gleicher" behandelt werden
- 6.4.5 Aneignung von Weiblichkeit
- 6.4.6 Der „professionelle Pädagoge"
- 6.5 (Un)doing gender und die Balancierung von Identitätsdissonanz
- 7 (Un)doing masculinity in der Kita
- 7.1 Erwartungen an Männlichkeiten in der Kita
- 7.2 Hegemoniale, alternative und komplizenhafte Männlichkeiten
- 7.3 Bedeutung körperlicher Praktiken in der Herstellung sozialer Praxis
- 7.4 Rekonstruktive videobasierte Beobachtung
- 7.5 Die Konstruktion hegemonialer Männlichkeit in körperlichen Praktiken
- 7.5.1 Vier Kinderbetreuer und ihre körperlichen Praktiken
- 7.6 Doing different masculinities
- 7.7 (Un)doing masculinity in der rekonstruktiven Videoanalyse
- 8 Jenseits der rhetorischen Modernisierung? Geschlechterwissen zwischen Essenzialismus und Konstruktivismus
- 8.1 Die Bedeutsamkeit des Geschlechterwissens pädagogischer Fachkräfte in frühkindlichen Kontexten
- 8.2 Zur theoretischen Konzeptualisierung von Geschlechterwissen in Lehrmaterialien
- 8.3 Die sozialwissenschaftliche Hermeneutik als methodisches Verfahren zur Rekonstruktion von Geschlechterwissen
- 8.3.1 Auswahl und Rahmung des zu analysierenden Datenmaterials
- 8.3.2 Analytische Vorgehensweise der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik
- 8.4 „Same same but different" - Rekonstruktion des Geschlechterwissens im Ausbildungsmaterial Fachfrau/Fachmann Betreuung
- 8.4.1 Geschlecht ≠ gender - das diskursive Geschlechterwissen zwischen Konstruktivismus und Essenzialismus
- 8.4.2 Theorie ≠ Praxis - das handlungspraktische Geschlechterwissen zwischen Reflexion und Reproduktion der Geschlechterdifferenzierung
- 8.5 Rhetorisch modernisiert? Zur Verortung des rekonstruierten Geschlechterwissens in geschlechtersoziologischen Kontexten.
- 8.5.1 Welches Geschlechterwissen wird im Ausbildungsmaterial zu Fachfrau/Fachmann Kinderbetreuung vermittelt?
- 8.5.2 Welche geschlechtsspezifischen Aspekte werden im Lehrmaterial thematisiert und auf welche Weise werden diese verhandelt?
- 8.5.3 Wie werden Fachfrauen/Fachmänner Betreuung auf den Umgang mit Geschlechterthematiken in der beruflichen Praxis im Rahmen der Ausbildung vorbereitet?
- 9 (Un)doing gender empirisch: Konzeptionelle, methodische und praktische Schlussfolgerungen
- 9.1 (Un)doing gender untersuchen: Eine Methodologie des Explizierens, Reflektierens und Kontrastierens
- 9.2 Multimethodische und mehrperspektivische Ethnografie
- 9.3 Implikationen für die Praxis
- 9.3.1 Organisationsentwicklung in der Kita: Geschlechtergerechtigkeit als Ziel
- 9.3.2 Inklusion von Männern
- 9.3.3 Geschlechtergerechte Pädagogik: Interaktionen im Fokus
- Erratum zu: (Un)doing Gender empirisch
- Erratum zu: J. C. Nentwich und F. Vogt (Hrsg.), (Un)doing Gender empirisch, https://doi.org/10.1007/978-3-658-32863-4.
- Notes:
- Description based upon print version of record.
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 3-658-32863-0
- OCLC:
- 1313883180
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