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Rudolf Bockelmann : die Karriere des Wagner-Interpreten und die NS-Musikpolitik : aus Briefen des Helden-Baritons / Ralf Bierod.
Van Pelt - Albrecht Music Library ML420.B665 B54 2020
Available
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Bierod, Ralf, 1967- author.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Bockelmann, Rudolf--Correspondence.
- Bockelmann, Rudolf.
- Singers--Germany--Biography--Sources.
- Singers.
- Germany.
- Baritones (Singers)--Germany--Biography--Sources.
- Baritones (Singers).
- Opera--Germany.
- Opera.
- National socialism and music.
- National socialism and theater.
- Wagner, Richard, 1813-1883.
- Wagner, Richard.
- Singers--Biography.
- Genre:
- Biographies.
- Sources.
- Personal correspondence.
- Physical Description:
- 165 pages : illustrations ; 21 cm
- Other Title:
- Karriere des Wagner-Interpreten und die NS-Musikpolitik : aus Briefen des Helden-Baritons
- Subtitle on cover: Aus privaten Briefen des Helden-Baritons
- Place of Publication:
- Stuttgart : Ibidem Verlag, [2020]
- Summary:
- Der Bariton Rudolf Bockelmann (1892?1958) zählte zu den international prominentesten Wagner-Interpreten der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts, gehörte wie diese zu den festen Vertragssängern der Deutschen Staatsoper Unter den Linden in Berlin, den Stars der Bayreuther Festspiele und gastierte mehrfach an der Londoner Covent Garden Opera sowie der der Civic Opera in Chicago. Er galt als einer der talentiertesten Opern-Sänger für die Rolle des Wotan im Ring des Nibelungen sowie des Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg, aber auch als Profiteur der kulturpolitischen Repression während der NS-Zeit. 1934 warb Bockelmann in der reichsweit zu empfangenden Rundfunkübertragung direkt aus Bayreuth für die Zusammenlegung der Ämter des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten auf Adolf Hitler. Die bislang einzige Biographie über Bockelmann erschien 1963 im Verlag eines seiner früheren Schulkameraden und enthält teils nicht nachprüfbare Behauptungen. 0Historiker Ralf Bierod wertet in dem vorliegenden Werk systematisch bislang unveröffentlichte private Briefe aus, die Rudolf Bockelmann über 30 Jahre hinweg an den Direktor der Burgdorfer Konservenfabrik Walter Ohk geschrieben hatte und in denen er seinen Karriereverlauf, aber auch seine andauernden Existenzängste schildert. So erscheint vor dem Hintergrund der NS-Musikpolitik das Bild eines innerlich zweifelnden Familienvaters und Ehemannes, der die Sehnsucht nach künstlerischer Freiheit und Selbstverwirklichung mit beruflicher Sicherheit und gesellschaftlicher Anerkennung in Einklang zu bringen suchte. Aufgewachsen als Sohn eines Lehrers, war er auf Wunsch des Vaters Gymnasiallehrer geworden, um zeitgleich diesen Beruf abzustreifen und seinen Traum als Sänger zu verfolgen. Nach 1945 wurde ihm sein Ruhm während der NS-Zeit zum Verhängnis, die angestrebte Stellung als Hochschullehrer in Westdeutschland blieb ihm versagt.
- Contents:
- Einleitung : eine Karriere in Briefen
- Rudolf Bockeimann in der Literatur und sein Nachlass
- Tondokument vom 17. August 1934
- Von Leipzig nach Hamburg und Bayreuth
- Heldenbariton im Widerstreit zwischen Ruhm und Lehre
- Von Hamburg nach Berlin : Meistersinger vor verstaubtem Publikum
- Die Opernhäuser Berlins
- Die Bedeutung der Staatsoper Berlin für die Bayreuther Festspiele
- NS-Musikpolitik : Das Opernfach als Handwerk
- Antisemitismus an den Opernhäusern und dessen Wurzeln
- Die Oper als Gegenstand deutscher Nationalstaatsbildung
- Musik in Rudolf Bockelmanns Kindheit
- Neue Opern und Operetten der NS-Zeit
- Die Bedeutung der Oper für die Schallplatte
- Die Bedeutung der Oper im Radio
- Berlin : Shakehands für eine Professur
- Von Hamburg nach Dresden
- Ansehen statt Luxus
- Eva-Maria Krohn über ihren Vater Rudolf Bockelmann
- Rudolf Bockeimanns Karriere : Chronologie
- Quellenverzeichnis
- Ungedruckte Quellen
- Gedruckte Quellen
- Tondokumente
- Literaturverzeichnis.
- Notes:
- Includes bibliographical references (pages 162-165).
- ISBN:
- 9783838214535
- 3838214536
- OCLC:
- 1264160581
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