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"Niemand hier kann eine Stimme haben" Postkoloniale Perspektiven auf Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur Laura Beck
- Format:
- Author/Creator:
- Series:
-
- Postkoloniale Studien in der Germanistik ; Band 9.
- Postkoloniale Studien in der Germanistik 9
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Local Subjects:
- Physical Description:
- 1 online resource (337 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Bielefeld Aisthesis Verlag 2020
- Summary:
- Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
- Contents:
-
- Frontcover
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitende Vorüberlegungen
- 1.1 Nur vom ,Hörensagen'? Zum Verhältnis von Schriftlichkeit und Mündlichkeit in der Gegenwart
- 1.2 Schriftlichkeit, Mündlichkeit und das Projekt einer postkolonialen Kanonrevision
- 1.3 Schriftlichkeit und Mündlichkeit als Marker kultureller Differenz
- 1.3.1 Aufwertung von Schriftbesitz vs. ,Schriftlosigkeit' in kolonialen Diskursen
- 1.3.2 Die methodische Fixierung der Kategorien: Zum technologischen Determinismus
- 1.3.3 Zur phonozentristischen Aufwertung von Mündlichkeit
- 1.4 Schriftlichkeit und Mündlichkeit in der Analyse deutschsprachiger Gegenwartsliteratur
- 1.5 Fingierte Mündlichkeit und postkoloniale Polyphonie
- 1.6 Aufbau
- 2 Auf Songlines nach Nosucks. Urs Widmers »Liebesbrief für Mary«
- 2.1 Einführung
- 2.2 Europäisches Schreiben als Kampf um Diskurshoheit
- 2.3 Nosucks und Nobooks: Das australische Outback als schriftloser Ort
- 2.4 Mündlichkeit intertextuell - Songlines vs. Schriftlichkeit
- 2.5 Zur Ausstellung rassistischer Klischees
- 2.6 "Ohrenzwänge" - Die Songline als Bedrohung europäischer Integrität?
- 2.7 Europäische Mündlichkeit, Gewalt, Geschlechterbeziehungen
- 2.8 Helmuts Brief: Zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, zwischen ,Eigenem' und ,Fremdem'
- 2.8.1 Unzuverlässiges Erzählen oder fingierte Mündlichkeit?
- 2.8.2 Postkolonial oder postmodern? Die Fremdsprachlichkeit des Briefs als Provokation klarer Grenzziehungen
- 2.8.3 Das Problem der Übersetzung: Das Missverständnis als poetologisches Prinzip?
- 2.9 Abschlussbemerkung
- 3 "Worte der Gewalt". Lukas Bärfuss' »Hundert Tage«
- 3.1 Einführung
- 3.2 Das Afrikabild des Protagonisten: Ein Resultat seiner Lektüren
- 3.3 Mündlichkeit als Kennzeichen ,afrikanischer Authentizität'?.
- 3.4 Die andere Seite der Oralität: Überlieferung, Radiopropaganda, Völkermord
- 3.4.1 Geschichtsschreibung vs. Geschichtserzählung
- 3.4.2 Oralität als Medium des Völkermordes: Radiopropaganda und Popmusik
- 3.5 "Und wie sie sangen!" Oralität zwischen Pathologie und Poesie
- 3.6 Die koloniale Rolle der Schrift
- 3.6.1 Schrift und Genozid
- 3.6.2 Intertextualität und Kanonrevision: Conrad, Kleist, Geschlechterbeziehungen
- 3.7 Abschlussbemerkung
- 4 "nicht so überzeugend an[zu]hören"? Ilija Trojanows »Der Weltensammler«
- 4.1 Einführung
- 4.2 Die Initialzündung: Ein programmatischer Prolog
- 4.3 Indien: Ästhetik und Versuchung
- 4.3.1 Die Ästhetik des Medienwechsels: »Die Geschichten des Schreibers des Dieners des Herren«
- 4.3.2 Interkulturelles Lernen zwischen Schriftlichkeit und Mündlichkeit
- 4.3.3 Die Erotisierung weiblicher Mündlichkeit - Zur Aktualisierung des Sheherezade-Motivs
- 4.3.4 Von der Karte in den Klangraum - Das Lied des Derwischs
- 4.4 Arabien: Religion und Politik
- 4.4.1 Zur Kritik des (prä-)kolonialen Reiseberichts
- 4.4.2 Kolonisatorisches Schreiben und Poetik des Reiseberichts
- 4.4.3 Oralität und Islam - von der Heiligen Schrift zur Heiligenlegende
- 4.5 Ostafrika: Geschichte und Identität
- 4.5.1 Kolonisatorische Selbst- und Fremdbeschreibung
- 4.5.2 "Hört zu, meine Brüder" - Fingierte ostafrikanische Mündlichkeit
- 4.5.3 Zur Dekonstruktion europäischer ›und‹ afrikanischer Festschreibungspraktiken
- 4.6 Zum Problem der Stimme und zur interkulturellen Intertextualität
- 4.7 Abschlussbemerkung
- 5 "wie die Wörter hinwegdrängen über die fremde Stimme" Thomas Stangls »Der einzige Ort«
- 5.1 Einführung
- 5.2 Europäisches Schreiben
- 5.2.1 Die Rolle des Schreibens im (vor-)kolonialen Kontext
- 5.2.2 Die Schwäche des europäischen Schreibens - Europäisches Schreiben ›als‹ Schwäche.
- 5.2.3 Beschrieben werden: Der Reisende als passive Schreibfläche
- 5.3 Intertextualität
- 5.3.1 Koloniales (Zer-)Schreiben und Identitäts(de-)konstruktion: René Caillié und »Robinson Crusoe«
- 5.3.2 Schrift, Kolonialismus und Geschlecht: Alexander Gordon Laing und »Melmoth the Wanderer«
- 5.4 Die ,Anderen' als Schweigende, Schreibende und Sprechende
- 5.4.1 Die verschwiegene Frau: Der Ausschluss weiblicher Figuren aus dem Schriftverkehr
- 5.4.2 Fremdkultureller Schriftgebrauch: Koran und Schrift
- 5.4.3 Oralität, Religion und Alltagskultur
- 5.4.4 Mündliche Quellen, "stumme Blicke, eine notwendige Feindseligkeit"
- 5.5 Orale ,Afzierung'
- 5.5.1 Europäische Mündlichkeit als pathologisches Problem
- 5.5.2 Intertextuelle Polyphonie als Oralität?
- 5.6 Abschlussbemerkung
- 6 Fazit
- 6.1 Schluss
- 6.2 Ausblick
- 7 Literaturverzeichnis
- Danksagung
- Backcover.
- Notes:
- [Erstauflage]
- ISBN:
- 3-8498-1484-X
- OCLC:
- 1179051072
- Publisher Number:
- 9783849814847
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