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Antike und Neuzeit : Texte und Themen / Michael von Albrecht.
Van Pelt Library PN883 .A474 2018 v.1-3
Available
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Albrecht, Michael von, author.
- Series:
- Heidelberger Studienhefte zur Altertumswissenschaft
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Comparative literature--Classical and modern.
- Comparative literature.
- Classical literature--Themes, motives.
- Classical literature.
- German literature--History and criticism.
- German literature.
- European literature--History and criticism.
- European literature.
- Civilization, Classical--Influence.
- Classical literature--Appreciation.
- Europe.
- Germany.
- Genre:
- Criticism, interpretation, etc.
- Sources.
- Physical Description:
- volumes ; 24 cm.
- Place of Publication:
- Heidelberg : Universitätsverlag C. Winter [2018]-
- Summary:
- Lebensphilosophie kleidet sich in zwei Formen der Kunstprosa: In kontinuierlicher Rede schreiben Cicero, Augustinus, Leopardi, Kassner, in knappen Sentenzen Seneca, Gracián und Nietzsche. - Die Physik der Neuzeit (von Pascal bis Heisenberg) verdankt der Antike wesentliche Denkmodelle und Erklärungsmethoden. Für den Lyriker Eminescu wird die sapphische Ode horazischer Prägung zum Gefäß künstlerischer Bewältigung des Eros als Schicksal. - Tasso schreibt die ovidische Verführungskunst einseitig der Frau zu, Puschkin dem Manne. Goethe entdeckt in der 'Liebeskunst' positive Werte wie Diskretion. - Das europäische Drama bildet sich an der Antike: Molières Harpagon überbietet den plautinischen Euclio. In Auseinandersetzung mit Euripides führt Bernard Shaw seine Zuschauer zu geistiger Selbständigkeit. - Im Wetteifer mit Tacitus' Zeitkritik betonen Hooft und Schiller die Freiheit und die Abkehr vom Fanatismus. In Zeiten der Revolution (Ibsen 1848 und Blok 1918) dient Catilina als Schlüsselfigur. Der Vater des Völkerrechts, Hugo Grotius, stützt sich vor allem auf Livius und Cicero. Die Idee der Menschenwürde entwickelt Pico della Mirandola aus antiken Wurzeln. -- From publisher's website.
- Vergil ist der Vater der religiösen (Dante, Milton) wie auch der patriotischen Epik (Camões). Milton überbietet die vergilischen Sinnstrukturen; dagegen ist Camões faktenbezogen. - Horaz und seine französischen und osteuropäischen Nachfolger verankern das dichterische Selbstverständnis in Raum und Zeit. - Puschkins Sprache bezeugt die befreiende Kraft der Antike.Vondel schafft in seiner Übersetzung der 'Metamorphosen' eine moderne Literatursprache und rechtfertigt die Poesie. - Vergil, Homer (aber auch Catull) dienen Turgenev als sinnstiftende Subtexte. Rodin bezieht in die räumliche Kunst der Bildhauerei die Dimension der Zeit ein. Umgekehrt ringt Ovid als Dichter um eine in Rom bisher unerreichte plastische Anschaulichkeit. Beide Künstler stoßen bis an die Grenzen der eigenen Kunstform vor. - Borges schätzt Homer und Vergil; aus der Grenzenlosigkeit des modernen Alls zieht er logische Konsequenzen für Raum und Zeit. Er erdichtet neue Welten. -- From publisher's website.
- Contents:
- Bd. 1. Antike und deutsche Dichtung
- Bd. 2. Antike und europäische Literatur
- Bd. 3. Weltdichtung in Raum und Zeit von Vergil bis Borges.
- Notes:
- Includes bibliographical references and indexes.
- ISBN:
- 9783825369309
- 3825369307
- 9783825369316
- 3825369315
- 9783825369323
- 3825369323
- OCLC:
- 1138019795
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