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"Wir können ihr Geschick nicht wenden" : die jüdischen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie im Nationalsozialismus : ein Gedenkbuch / Fritz Dross, Wolfgang Frobenius, Andreas Thum ; herausgegeben von Anton Scharl für die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Van Pelt Library RG67.G3 D76 2020
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Format:
Book
Author/Creator:
Dross, Fritz, author.
Frobenius, Wolfgang, author.
Thum, Andreas, author.
Contributor:
Scharl, Anton (Gynecologist), editor.
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, sponsoring body.
Language:
German
Subjects (All):
Gynecologists.
History.
Jews--Medicine.
Jewish physicians.
Gynecology.
Germany.
Gynecology--Germany--History--20th century.
National socialism and medicine.
Jewish physicians--Germany--Biography.
Jews--Medicine--Germany--20th century.
Jews.
Gynecologists--Germany--History--20th century.
Surgeons.
Gynecology--history.
National Socialism--history.
History, 20th Century.
Gynecologists--Biography.
Jewish physicians--Biography.
Antisemitism--History--20th century.
Holocaust, Jewish (1939-1945).
Medical Subjects:
Germany.
Surgeons.
Jews.
Gynecology--history.
National Socialism--history.
History, 20th Century.
Genre:
Biographies.
History.
Festschriften.
Physical Description:
288 pages : illustrations ; 25 cm
Edition:
1. Auflage.
Other Title:
Jüdischen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie im Nationalsozialismus : ein Gedenkbuch
Place of Publication:
Leipzig : Hentrich & Hentrich, 2020.
Summary:
"Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie, bis 1974 noch ohne die Geburtshilfe im Namen, hat nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten rund 20 Prozent ihrer Mitglieder als „nichtarisch" bzw. „jüdisch" ausgegrenzt. „Wir können ihr Geschick nicht wenden", konstatierte der damalige Vorsitzende Walter Stoeckel auf dem 23. Kongress der DGG im Oktober 1933 in Berlin unter dem Beifall fast aller Anwesenden. Er begründete dies mit Hinweis auf eine „Härte", „die für die Gesundung des deutschen Volkes notwendig" geworden sei. Im vorliegenden Gedenkbuch sind erstmals die Namen der mindestens 160 betroffenen Ärztinnen und Ärzte genannt, von denen knapp zwei Drittel ins Ausland flohen, neun in den Selbstmord getrieben und elf meist in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz ermordet wurden. Für die überwiegende Mehrzahl konnten die wichtigsten Eckdaten ihrer persönlichen, beruflichen und verfolgungsgeschichtlichen Biografie ermittelt werden. Zahlreiche etwas ausführlichere Lebensdarstellungen setzen sehr unterschiedliche Schwerpunkte. So werden die wissenschaftlichen Leistungen der ausgegrenzten international renommierten Forscher skizziert, die - so sie fliehen konnten oder wollten - auch im Ausland meist erfolgreich blieben. Weniger gut vernetzten Vertriebenen gelang es oft nicht mehr, wieder Fuß zu fassen. Sie endeten in prekären Verhältnissen. Besonders erschütternd sind die Schicksale der in den Selbstmord getriebenen und im KZ ermordeten DGG-Mitglieder, die sich in einigen Details dokumentieren ließen."--Provided by publisher.
Notes:
Includes bibliographical references (pages 276-286).
ISBN:
9783955654108
3955654109
OCLC:
1202593423
Publisher Number:
9783955654108

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