My Account Log in

3 options

Semiotik der Verewigung Versuch einer Typologie anhand literarischer Texte um 1800 Markus Gut

Brillonline Open Access Books Available online

View online

DOAB Directory of Open Access Books Available online

View online

OAPEN Available online

View online
Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Gut, Markus, Author.
Language:
German
Subjects (All):
Ewigkeit.
Schrift.
Unendlichkeit.
Hermeneutik.
Autorschaft.
Performativität.
Aufklärung.
Genie.
Idealismus.
eternity.
preservation.
time.
infinity.
hermeneutics.
authorship.
performative.
Enlightenment.
Genius.
Idealism.
Lebens-Ansichten des Katers Murr.
Miss Sara Sampson.
Der Spinnerin Nachtlied.
Ermunterung.
Wallenstein.
Der Zauberlehrling.
Nänie.
Der Phönix.
Hesperus.
Fabeln.
Orpheus und Eurydike.
Wilhelm Meister.
Kalligone.
Kallias-Brief.
Shakespeare-Aufsatz.
Rede zum Schäkespears Tag.
Local Subjects:
Ewigkeit.
Schrift.
Unendlichkeit.
Hermeneutik.
Autorschaft.
Performativität.
Aufklärung.
Genie.
Idealismus.
eternity.
preservation.
time.
infinity.
hermeneutics.
authorship.
performative.
Enlightenment.
Genius.
Idealism.
Lebens-Ansichten des Katers Murr.
Miss Sara Sampson.
Der Spinnerin Nachtlied.
Ermunterung.
Wallenstein.
Der Zauberlehrling.
Nänie.
Der Phönix.
Hesperus.
Fabeln.
Orpheus und Eurydike.
Wilhelm Meister.
Kalligone.
Kallias-Brief.
Shakespeare-Aufsatz.
Rede zum Schäkespears Tag.
Physical Description:
1 online resource (420 pages) : digital, PDF file(s).
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Paderborn Brill | Fink 2020
Language Note:
German
System Details:
text file
Biography/History:
Markus Gut war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Universität Zürich, Teil des Doktoratsprogramms ,Deutsche und Nordische Philologie' sowie Gastdoktorand an der New York University, USA, und ist zurzeit für die ETH Zürich tätig.
Summary:
»Schrift besitzt die Macht, zu verewigen.« Diese Vorstellung begleitet Schriftzeichen seit ihrer Erfindung und hat bis heute nichts von ihrer Wirkmächtigkeit eingebüßt. Aus zeichentheoretischer Perspektive ließe sich jedoch entgegenhalten: »Nichts« ist flüchtiger als ein Zeichen und jene Vorstellung eine bloße Behauptung. Vor diesem paradoxen Hintergrund unternimmt die Monographie den Versuch, systematisch innersprachlichen Verfahren nachzugehen, die dazu eingesetzt werden, Informationen möglichst dauerhaft festzuhalten. Sie stützt sich dabei auf literarische Texte zwischen 1755 und 1821 sowie deren historische Ko- und Kontexte. Es gelingt ihr so, im Schnittfeld von Literatur- und Kulturwissenschaft sowie der Semiotik erstmals eine Typologie vorzulegen, die weit über die Zeit um 1800 und die Literatur hinaus zeichenhafte Verfahren im Dienste der »Verewigung« zu beschreiben vermag. Semiotics of Eternalization At the interface of literary and cultural studies as well as semiotics, this monograph systematically examines intralinguistic procedures intended to record information for eternity. It succeeds, for the first time, in presenting a typology that describes semiotic procedures in the pursuit of »eternalization« that are not only limited to the period around 1800. An extended English general survey and summary is included.
Contents:
Intro
Inhalt
I Einführung und erste historische Problematisierung
1. Problemherleitung und Fragestellung
2. Methode, Eingrenzung des Zeitbereichs, Textauswahl und Gliederung
3. Forschungsstand
3.1 Hermeneutik - Posthermeneutik: Ewigkeitsbehauptung gegenüber Schriftzeichen als Axiom der hermeneutischen Tradition
3.2 Studien zu Eigenzeiten sowie Unendlichkeit und Ewigkeit
3.3 Aktuelle praktische Herausforderungen des langfristigen Wissenserhalts - am Beispiel der RK&amp
M-Initiative der OECD
3.4 Einzelstudien
3.5 Fazit
4. Historische Problematisierung der ‚abendländischen' Ewigkeitsbehauptungen gegenüber Schriftzeichen - eine Skizze
4.1 Schrift als dominantes Medium im Diskurs der Verewigung: Buchreligionen und Schriftzentrismus
4.2 Das Problem der selbsterfüllenden Prophezeiung
4.3 Von der Aufklärung bis ins 21. Jahrhundert: Übertragung eines göttlichen Attributes
II Grundoperation Unendliche Aktualisation
1. Unteroperation Unendliche Lektüre
1.1 Lebens-Ansichten des Katers Murr
1.1.1 Makroebene: unendlicher Anfang und unendliches Ende
1.1.2 Mikroebene: Abgrenzungshinweise und ihre Eigendynamik -Klammerbemerkungen, Absätze und (Lebens-)Abschnitte
1.1.3 Zusammenführung der Ergebnisse
1.2 Miss Sara Sampson
1.2.1 Tödliche Gedankenstriche des Mitleidens
1.2.2 Anfang - Mitte - Mitte und die Verewigung im Mitleid(en)
2. Unteroperation Unendliches Verstummen
2.1 Der Spinnerin Nachtlied
2.1.1 Der Spinnerin Nachtlied und die poetologische Metaphorik der mittelhochdeutschen Tagelieder
2.1.2 Nachtlied, Tagelied und Lessings Ästhetik des Endens
2.2 Ermunterung
2.2.1 Zu Hans-Jost Freys Interpretation der Ode
2.2.2 Strophen eins bis drei: verstummendes „Echo" und antithetische Zeitstruktur
2.2.3 Strophen vier bis sieben: Versuch einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
3. Historische Kontextualisierung der Grundoperation Unendliche Aktualisation
3.1 Unendliche Lektüre und unendliches Schreiben - mit einem Exkurs zu Jean Paul
3.2 Ästhetik des Endens: die Linie Lessing - Jean Paul - Romantik
3.3 Der Herausgeber als Ewigkeitsgarant
3.4 Zusammenführung der Ergebnisse
III Grundoperation Autonome Performative Produktion
1. Unteroperation Poetische Performativität
1.1 Der Zauberlehrling
1.1.1 Ausgangspunkt der Argumentation
1.1.2 Das (zu) dauerhafte Werk des Zauberlehrlings
1.1.3 Die der Versuch zu verewigen rief, die Geister, / Werd'n wir nun nicht los
1.2 Wallenstein
1.2.1 Prolog (Abschnitte eins bis drei)
1.2.2 Flüchtigkeit des Krieges und Überdauern des Namens
1.2.3 Überdauern im Textum: Wallensteins Tod und Wallensteins Tod
IV Grundoperation Reflexivität
1. Unteroperation Autoreflexivität
1.1 Heinrich von Ofterdingen (Höhlenszene)
1.1.1 „Zeichen", „Ewigkeit", „Bild" und Metabild
1.1.2 Bilder sehen, Bilder lesen: Hermeneutik, Spiegelung und Iterabilität
1.1.3 „Ewigkeit" und potenzierte Autoreflexivität
1.1.4 Zusammenfassung - mit einem kleinen Exkurs zu Wilhelm Meisters Lehrjahre
2. Unteroperation Poetologie
2.1 Der Phönix
2.1.1 Zum Topos des Phönix, zu Lessings Fabel-Abhandlungen und der „Bestandheit der [Fabel-]Charaktere"
2.1.2 Das Fabelwesen Phönix und das Wesen der Fabel
2.1.3 Unverortbares Verstehen und ewige „Bestandheit"
2.2 Nänie
2.2.1 Ein Paradoxon, das selbst die Götter zum Weinen bringt
2.2.2 Göttlicher Trost? Poetologie als (Meta-)Operation zur Ewigkeitsattribuierung - mit einem Exkurs zu Ovids Orpheus und Eurydike
3. Historische Kontextualisierung der Grundoperation Reflexivität
3.1 Reflexionsphilosophie
3.1.1 Die Metaphorik der philosophischen Reflexion und deren Eigendynamik.
3.1.2 Philosophische (Auto-)Reflexion, Ewigkeit zweiter Ordnung und die Grundoperation Reflexivität
3.1.3 Philosophische (Auto-)Reflexion und deren Wechselwirkung mit den Operationen Autoreflexivität und Poetologie
3.2 Autonomieästhetik
3.2.1 Autonomie und Zeitlichkeit
3.2.2 Reflexivität und Autonomieästhetik - mit einem Fabel-Exkurs
3.3 Genieästhetik
3.3.1 Die Übertragung göttlicher Attribute auf das Genie und dessen Werk
3.3.2 Exemplarische Textstellen bei Herder, Goethe und E. T. A. Hoffmann
V Schlussteil
1. Zusammenführung der Ergebnisse
1.1 Eine Typologie der Operationen zur Ewigkeitsattribuierung von Schriftzeichen
1.2 Eine Verortung der Operationen im historischen Kontext des 18. und frühen 19. Jahrhunderts
2. Ausblick unter weiterer Anknüpfung an bestehende Forschungsdiskurse
2.1 Zur Literatur- und Geistesgeschichte sowie zur Typologie
2.2 Zur Hermeneutik
2.3 Zur Literarizität sowie kritische Reflexion auf die vorliegende Arbeit und ihr Fachgebiet
Semiotics of Eternalization. English General Survey and Summary
Danksagung
Literaturverzeichnis.
Notes:
Ph. D Universit�at Z�urich 2018.
Includes bibliographical references.
Attribution 4.0 International CC BY-NC-ND 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode.de cc
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Other Format:
Print version:
ISBN:
9783846765173
3846765171
OCLC:
1229463313
Publisher Number:
10.30965/9783846765173 DOI

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

Find

Home Release notes

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Find catalog Using Articles+ Using your account