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Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins Eine Revision des Qualia-Begriffs Edwin Egeter

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Egeter, Edwin, Author.
Language:
German
Subjects (All):
Kritik Reduktionismus.
phänomenales Erleben.
Subjektivität.
hard problem.
Gehirn und Geist.
Reduktionismus.
Empfindung und Emotion.
Affekte.
das Intentionale.
Neurophilosophie.
Hirnforschung.
philosophy of mind.
phenomenal experience.
subjectivity.
brain and mind.
reductionism.
emotions.
Philosophie des Geistes.
intentionality.
neurophilosophy.
affects.
mood.
Local Subjects:
Kritik Reduktionismus.
phänomenales Erleben.
Subjektivität.
hard problem.
Gehirn und Geist.
Reduktionismus.
Empfindung und Emotion.
Affekte.
das Intentionale.
Neurophilosophie.
Hirnforschung.
philosophy of mind.
phenomenal experience.
subjectivity.
brain and mind.
reductionism.
emotions.
Philosophie des Geistes.
intentionality.
neurophilosophy.
affects.
mood.
Physical Description:
1 online resource.
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Paderborn Brill | mentis 2020
Language Note:
German
Biography/History:
Edwin Egeter promovierte an der Universität Luzern im Bereich Philosophie des Geistes über qualitative Bewusstseinszustände, Emotions- und Bewusstseinstheorien.
Summary:
Können objektiv feststellbare Prozesse, wie z.B. neuronale Vorgänge, subjektives Erleben wirklich hinreichend erklären? Mit der Frage, wie Bewusstsein aus physikalischen Prozessen zu erklären ist, dem hard problem, ist der schwierigste Teil des ehemaligen Körper-Geist-Problems in die aktuelle philosophische Debatte zurückgekehrt. In der kaum noch zu überblickenden Diskussionslage schafft Edwin Egeter Orientierung, indem er eine Typologie von sechs bipolaren Problem-Optiken auf das hard problem entwickelt. Sodann revidiert er den Begriff qualitativen Erlebens (Qualia), indem er ihn auf emotionale und kognitive Formen des Erlebens ausweitet. Auf dieser Grundlage zeigt er auf, dass Qualia mentale Phänomene darstellen, die wesentlich für bewusste Organismen sind. Ansätze, die Bewusstsein zu erklären versuchen, ohne qualitatives Erleben gebührend zu beachten, müssen deshalb scheitern.
Contents:
Intro
Inhalt
Danksagung
Kapitel 1 Einleitung
Kapitel 2 Arbeitshypothesen
2.1 Verengte und inadäquate Qualia-Begriffe oder der Verlust des Explanandums
2.2 Umdeutung phänomenaler in nicht-phänomenale Explananda
2.3 Ubiquität von Qualia
2.4 Notwendigkeit einer Qualia-Revision
2.5 Folgen eines revidierten, phänomenal adäquaten Qualia-Begriffs
Kapitel 3 Begriffsbestimmungen und theoretische Ansätze
3.1 Emotionen, Gefühle und Empfindungen
3.2 Emotionen vs. Stimmungen
3.3 Emotive und nicht-emotive Formen des Denken
3.4 Berücksichtigung theoretischer Ansätze
Kapitel 4 Probleme im Forschungsstand über phänomenales Erleben
4.1 Drei Argumenttypen von Reduktionismus-SkeptikerInnen
4.1.1 Die explanatorische Lücke: Kontingente Korrelate von Erleben
4.1.2 Epistemische Argumente: Physikalisches Wissen als unzureichend für phänomenales Wissen
4.1.3 Modale Argumente: Funktionale Identität mit phänomenaler Divergenz
4.2 Problematische Umgangsweisen mit dem hard problem
4.2.1 Reduktionismus als dogmatische Default-Position mit unklarem Physikalismus-Begriff
4.2.2 Ungenügende Differenzierung zwischen easy und hard problem
4.2.3 Patt-Situation und Beweislastabwehr
4.2.4 Einschüchterung von Reduktionsskeptikern/innen
4.2.5 Hoffnung als letzter Ausweg?
4.2.6 »Sachfremde Motive« hat immer der Antipode
Kapitel 5 Sechs Achsen der Problemoptik
5.1 Ontologische Achse: Dualismen vs. Monismen
5.2 Mereologische Achse: Mereologischer Reduktionismus vs. mereologischer Holismus
5.3 Modale Achse: Supervenienz vs. Kontingenz
5.4 Achse kausaltheoretischer Überlegungen: Epiphänomenalismus vs. kausale Relevanz des Mentalen
5.5 Achse explanatorisch-reduktionstheoretischer und epistemischer Optiken
5.6 Phänomenale Achse: Phänomenaler Realismus vs. phänomenaler Antirealismus.
Kapitel 6 Die Herausforderungen phänomenaler Adäquatheit
6.1 Phänomenaler Realismus
6.2 Phänomenale Adäquatheit vs. kausale Geschlossenheit?
6.3 Phänomenale Adäquatheit vs. Identitätskonzeptionen
6.4 Phänomenale Adäquatheit vs. Explizierbarkeit
6.5 Ontologische Sparsamkeit oder phänomenale Adäquatheit?
6.6 Die Überwindung der Angst vor dem Phänomenalen
Kapitel 7 Phänomenale Inadäquatheit: Leugnung oder Vernachlässigung des Explanandums
7.1 Phänomenaler Antirealismus: Explizite Leugnung des Explanandums
7.2 Phänomenale Indifferenz: Vernachlässigung und Transformation des Explanandums
7.2.1 Strikte Identitätstheorien
7.2.2 Reduktiver Funktionalismus
7.2.3 Reduktiver Repräsentationalismus
Kapitel 8 Kritik und Revision des Qualia-Begriffs
8.1 Phänomenale Inadäquatheit des herkömmlichen Qualia-Begriffs
8.2 Skizzierung eines phänomenal adäquaten Qualia-Begriffs
8.2.1 Reichhaltigkeit und Heterogenität der Exterozeption
8.2.2 Interozeption, somatoviszerale Sensibilität und Emotion
8.2.3 E-Qualia: Emotiv-phänomenales Erleben
8.2.4 EK-Qualia: Phänomenalität emotiv-kognitiven Erlebens
8.2.5 I-Qualia: Phänomenale Aspekte des Intentionalen
8.2.6 D-Qualia: Phänomenale Aspekte des Denkens
Kapitel 9 Ergebnisse und Fazit der Qualia-Revision
9.1 Eine längst fällige Revision und die Verwirrung über das Explanandum
9.2 Falsifizierung angeblich »essenzieller« Qualia-Eigenschaften
9.2.1 ›Infallibilität‹ und ›Unmittelbarkeit‹
9.2.2 Nicht-Intentionalität
9.2.3 ›Intrinsität‹, ›Introspektivität‹ und ›Innerlichkeit‹
9.2.4 Homogenität und ›Atomizität‹
9.3 Immense Vielfalt und Ubiquität von Qualia
9.3.1 Reichhaltigkeit phänomenalen Erlebens - das Qualia-Spektrum
9.3.2 Qualia als ubiquitäres Bewusstseinsphänomen
Kapitel 10 Abschliessende Gedanken.
10.1 Funktionen verengter und transformierter Begriffe des Phänomenalen
10.2 Verschiebung der Patt-Situation
10.2.1 Aufwertung von Theorien des Geistes, die Erleben einbeziehen
10.2.2 Aporie für Theorien des Geistes, die Erleben systematisch ausklammern
10.3 Ist Phänomenale Adäquatheit ohne Dualismus zu haben?
10.3.1 Qualia- und Materie-Begriff als revisionsbedürftig?
10.3.2 Revisionistische Ansätze zum Materie-Begriff
10.4 Emergenzproblem versus Bewusstsein als fundamentaleEigenschaft
Literaturverzeichnis
Register.
Notes:
Doctoral Universität Luzern 2019.
ISBN:
9783957437501
3957437504
OCLC:
1427663552
Publisher Number:
10.30965/9783957437501 DOI

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