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In Dubio Pro Vita? Die Patientenverfügung : eine Analyse der neuen Gesetze in Deutschland und der Schweiz / Stephanie Wassem.

Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Wassem, Stephanie, author.
Language:
German
Subjects (All):
Advance directives--Ethics.
Advance directives.
Personal autonomy.
Physical Description:
1 online resource (234 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Logos Verlag Berlin, [2010]
Summary:
Long description: Sterben gehört zum natürlichen Kreislauf des Lebens. Viele Menschen sehen jedoch dem Lebensende mit Angst und Sorge entgegen. Sie fürchten sich davor, Schmerzen erdulden zu müssen und dass das Leben kein Ende finden wird, das frei von Leiden ist. In unserer heutigen Gesellschaft werden die Umstände, die mit dem Sterben und dem Tod in Zusammenhang stehen, sehr häufig als wenig würdevoll empfunden. Viele Menschen machen sich daher Gedanken, wie sie frühzeitig Vorsorge für das Lebensende treffen oder zumindest Einfluss darauf nehmen können. Ein Instrument der Vorsorge am Lebensende ist die Patientenverfügung. Über die Voraussetzungen und die Umsetzung der Patientenverfügung wurde viel und kontrovers diskutiert. Die Unsicherheit im Umgang mit diesem Vorsorgeinstrument ist gerade in Deutschland aber auch in der Schweiz sehr hoch. Daher war und ist es wichtig, Regelungen zu treffen, welche die Anforderungen an eine Patientenverfügung festlegen. Mit Wirkung zum 01.09.2009 wurde in Deutschland das Betreuungsrecht um die Patientenverfügung ergänzt und in das Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) integriert. In der Schweiz wird die Patientenverfügung durch die Reform des Vormundschaftsrechts in das Zivilgesetzbuch (ZGB) eingefügt werden.
Contents:
Intro
A VORBEMERKUNG ZUM LEBEN UND STERBEN
B EINLEITUNG
C BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
I Selbstbestimmungsrecht
II Patientenverfügung
1 Allgemein
2 Wann wird eine Patientenverfügung erstellt?
3 Rechtsnatur
4 Formulare
III Vorsorgevollmacht/Vorsorgeauftrag
IV Betreuungsverfügung (Deutschland)
V Sterbehilfe
1 Allgemeines
2 Aktive Sterbehilfe
3 Indirekte Sterbehilfe
4 Passive Sterbehilfe/Sterbenlassen
5 Gesetzliche Regelung der Sterbehilfe
VI Terminale/Palliative Sedierung
VII Ärztliche (medizinische) Indikation
VIII Freier, natürlicher und mutmasslicher Wille
IX Palliativmedizin
X Hospize
D UMFRAGEN ZUR PATIENTENVERFÜGUNG
I Vorhandensein einer Patientenverfügung
II Verbindlichkeit der Patientenverfügung
III Kenntnis und Meinung über die Vorsorgeinstrumente
IV Vertretung in Gesundheitsangelegenheiten
V Hinderungsgründe zur Erstellung einer Patientenverfügung
VI Zusammenfassung
E REICHWEITENBEGRENZUNG
F FORMALE VORAUSSETZUNGEN DER PATIENTENVERFÜGUNG
I Schriftform
1 Grundsätzliches zur Schriftform
2 Einfache Schriftform der Patientenverfügung
3 Schriftform bei Einwilligung in medizinische Maßnahmen
4 Warum Schriftform?
5 Konsequenzen bei Fehlen der Form
6 Folgen der Nichtigkeit
7 Zusammenfassung und Ergebnis
II Einwilligungsfähigkeit und somit Urteilsfähigkeit ausreichend oder Volljährigkeit nötig?
1 Grundsätzliches zur Einwilligung in eine ärztliche Maßnahme
2 Einwilligungsfähigkeit/Volljährigkeit
3 Urteilsfähigkeit im Schweizer Gesetz
4 Kritik am deutschen Gesetz
III Welche formalen Anforderungen wurden des Weiteren diskutiert, jedoch nicht in die Gesetze mit aufgenommen?
1 Beurkundungspflicht
2 Ärztliche Aufklärung
3 Aktualität
IV Hinterlegungsort/Bekanntgabe
V Widerruf
1 Allgemein.
2 Problem im Schweizer Gesetz
VI Zwischenergebnis
G UMSETZUNG DER PATIENTENVERFÜGUNG
I Adressat der Patientenverfügung
1 Deutschland
2 Schweiz
II Verbindlichkeit
2 Unkenntnis der medizinischen Möglichkeiten bei der Erstellung
III Medizinische Indikation
IV Der Patientenverfügung Geltung verschaffen
V Überprüfung der Patientenverfügung
1 Vorüberlegung
2 Überprüfung gem. 1901a BGB in Deutschland
3 Betreuerbestellung notwendig?
4 Vorgehensweise
5 Umgang mit medizinischen Neuerungen
6 Schweiz
VI Folgen der Überprüfung
1 Grundsätzliches zur Betreuung
2 Haftungsfragen
3 Verschulden
4 Schaden
5 Kausalität
6 Beweis
7 Gläubiger des Schadensersatzanspruches
8 Schmerzensgeld/Deutschland
9 Genugtuung/Schweiz
VII Ergebnis
H VERFAHREN IN DEUTSCHLAND
I Vorüberlegung
1 Grundsätzliches
2 Gesundheitssorge
3 Genehmigung
II Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)
1 Genehmigungsverfahren
2 Verfahrenspfleger
3 Sachverständigengutachten
4 Wirksamwerden der Genehmigung
5 Ergebnis
6 Kontrollbetreuer
I VERFAHREN IN DER SCHWEIZ
I Behördenaufbau
II Einschreiten der Erwachsenenschutzbehörde im Rahmen des Vorsorgeauftrages
III Einschreiten der Erwachsenenschutzbehörde im Rahmen der Patientenverfügung
IV Anordnung einer Vertretung
J WIE HAT MAN VORZUGEHEN, WENN KEINE PATIENTENVERFÜGUNG VORHANDEN IST?
I Deutschland / 1901a BGB
II Natürliche Stellvertretung
III Wer ist zur Vertretung berechtigt?
K ERGEBNIS
L ANHANG
I Neues Gesetz Deutschland
II Gesetzesentwürfe Deutschland
1 Entwurf Stünker vom 06.03.2008
2 Entwurf Bosbach vom 16.12.2008
3 Entwurf Zöller vom 18.12.2008
III Schweiz.
Notes:
PublicationDate: 20100910
Description based on print version record.
ISBN:
3-8325-9960-6
9783832599607
OCLC:
1021811402

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