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Vernehmungscoaching für die anwaltliche praxis / Bertil Jakobson.

Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Jakobson, Bertil, author.
Language:
German
Subjects (All):
Questioning.
Preliminary examinations (Criminal procedure).
Physical Description:
1 online resource (827 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Hamburg, [Germany] : disserta Verlag, 2015.
Summary:
Wie kann man Menschen beeinflussen und manipulieren?Woran erkennt man Hinweise für eine Lüge?Welche praktische Bedeutung besitzt nonverbale Kommunikation?Wieso treffen Menschen vorhersagbar irrationale Entscheidungen?Die menschliche Kommunikation ist ein hochkomplexer Vorgang, der nicht nur aus dem gesprochenen Wort alleine besteht. Lautlose Signale wie Körperhaltung, Gestik, Mimik, Emotionen und Gefühle beeinflussen ein Gespräch nachhaltiger, als das gesprochene Wort es alleine vermag. Menschen treffen vorhersagbar irrationale Entscheidungen, erliegen kognitiven Täuschungen und sind für Manipulationen wie Suggestionen empfänglich.Mit dem vorliegenden Buch erläutert ein Rechtsanwalt anhand real geschehener und fiktiver Sachverhalte die mannigfachen Möglichkeiten, mittels Fragen und anderer Gesprächstechniken steuernden Einfluss auf die zwischenmenschliche Kommunikation auszuüben. Zu den Inhalten des Buches gehören u.a.: •Aktive und passive Gesprächstechniken•Vernehmungstaktische Fragetechniken•Die Bedeutung und Auswirkung nonverbaler Kommunikation•Der Einfluss von Emotionen und Gefühlen auf Kommunikation •Kognitive Täuschungen•Aussagepsychologische Grundlagen•Manipulationstechniken•Gedächtnisfehlleistungen•Gerichtliche Beweiswürdigung und Tatsachenfeststellung •Sprachproduktion und Psycholinguistiku.v.m.
Contents:
Vernehmungscoaching für die anwaltliche Praxis
Vorwort zur 1. Auflage
Vorwort zur 2. Auflage
Übersicht
Inhaltsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Prolog
El-Al
Simonides
Monica
O.J.
Kypselos
Der erste Eindruck
Vernehmungscoaching für die anwaltliche Praxis
Vernehmung
Coaching
Die vier Bereiche des Vernehmungscoachings
Teil 1: Vorbereitung der Vernehmung
1.1 Vernehmungsziele
Die Definition des Vernehmungsziels
Individuelle Vernehmungsziele definieren
Mit Wiederholungsfragen taktieren
Vernehmungsalternativen
Zusammenfassung &amp
Praktische Tipps
1.2 Aktenarbeit
Akteneinsicht
Aktenstudium
Inhaltsangaben
Checkliste
Aktenrücksendung
Lagerbildung
1.3 Fragetechniken
Taktische Vorüberlegungen
Vernehmungsbereitschaft schaffen
Die Begrüßungsfrage
Grundregeln für eine erfolgreiche Vernehmung
Weniger ist mehr
Sukzessiv fragen
Fragen werden nicht erläutert
Einfachheit
Verständlichkeit
Geduldig sein
Die verschiedenen Fragearten
Offene Fragen
Leerfragen
Anstoßfrage
Auswahlfragen
Geschlossene Fragen
Alternativfragen
Ja/Nein-Fragen
Suggestivfragen
Negative Fragen
Voraussetzungsfragen
Sonstige Fragen
Zirkuläre Fragen
Situationsfragen
Weiche Fragen
Filterfragen
Provokationsfragen
1.4 Prozesstaktische Fragenkataloge
Prozesslogistik
Vorhalte
Vorprägungstechniken
Die verschiedenen Fragenkataloge
Die Trichtermethode
Praktische Tipps zur Trichtermethode
Die inversive Befragung
Praktische Tipps zur inversiven Befragung
Das kognitive Interview
Die kontrastierende Befragung
Praktische Tipps zur kontrastierenden Befragung
Die sprunghafte Befragung.
Praktische Tipps zur sprunghaften Befragung
1.5 Strategische Vernehmungspausen
Vorüberlegungen
Interdependenz
Prozesstaktisch pausieren
Persuasive Kommunikation
1.6 Weitere Informationsgewinnung
Rechte und Pflichten
Ampelphasenplan
Verkehrsrechtliche Auskünfte
Bonitätsauskünfte
Unternehmensregister
1.7 Besondere Vernehmungs- und Gesprächssituationen
Zweitsprachige Personen
Kulturelle Besonderheiten
Die Gerichtssprache ist deutsch
Dolmetscher müssen wörtlich übersetzen
Dolmetscher sollen nur übersetzen
Dolmetscher müssen die richtigen Dialekte sprechen
Mit Kindern reden
Protrahierte Kommunikation
Das Konzept Kausalität
Selbstkonzept vs. Fremdkonzept
Vernehmung von Polizeibeamten
Gezieltes Schweigen
Zirkuläre Befragung
Kontrastierende Befragung
Teil 2: Analyse der Vernehmungssituation
2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen der Vernehmung
Gesetzliche Struktur des Zeugenbeweises
Grundsatz der Einzelvernehmung
Feststellung der Personalien
Belehrung des Zeugen
Zeugnisverweigerungsrechte aus persönlichen Gründen
Zeugnisverweigerungsrechte aus sachlichen Gründen
Die ergänzende Regelung des 53a StPO
Die Regelungen des 54 StPO
Die Auskunftsverweigerungsrechte nach 55 StPO, 384 Nr. 2 ZPO
Die Unterrichtung des Zeugen gem. 69 I S.2 StPO, 396 I ZPO
Zeugenbericht und ergänzender Bericht
Verhör des Zeugen
Frageberechtigte
Reihenfolge der Befragung
Rechtliche Grenzen des Fragerechts
Die Zurückweisung einer Frage als ungeeignet
Die Frage wird als Wiederholungsfrage zurückgewiesen
Die Frage wird als nicht zur Sache gehörig zurückgewiesen.
Beschränkungen des Fragerechtes aus Rechtsnormen
Fragen an Zeugen bestimmter Altersgruppen werden zurückgewiesen
Die Frage wird als Suggestivfrage zurückgewiesen
Die Verteidigung des Fragerechts
Entlassung von Zeugen
2.2 Beweiswürdigung und Fragetechniken
Allgemeine Fragen des Beweisrechts
Beweisbedürftigkeit
Zeugenaussage und Tatsachen
Beweiserleichterungen
Anscheinsbeweis
Befund-, Anknüpfungs- und Zusatztatsachen
Erfahrungssätze
Innere Tatsachen
Negative Tatsachen
Beweiswürdigung
Beweislast
Indizienbeweis und Ausforschungsbeweis
Indiztatsachen, der Zweifelssatz &amp
nichtlineare Reaktionen
Beweiskette und Beweisring
Abschließende Betrachtung und taktische Überlegungen
2.3 Psycholinguistik und Sprachproduktion
Sprachproduktion
Ebenen der Sprachproduktion
Konzeptualisierung
Formulierung
Mentales Lexikon
Artikulation
Sequenzierung
Sprechen und Schreiben
Ellipsen
Intonation
Der Ereignishorizont
Kontextabhängige Ereignisdarstellung
Selektive Ereignisdarstellung
Konzepte und Skripte
Metaphorische Konzepte
Sprechfehler
Framingtechniken
Primingtechniken
Psycholinguistische Aspekte
Allgemeine Tendenzen
Die Stimme
Einzelne Beispiele
Partikel
Modalwörter
Weichspüler und Hartmacher
2.4 Sozialpsychologie und Recht
Einleitung
Homöostatische Mechanismen
Bewusstes und unbewusstes Denken
Reaktives und kreatives Verhalten
Korrelation und Kausalität
Selbstwertdienlichkeit
Impressionsmanagement
Attributionsdilemma/Akteur-Beobachter-Divergenz
Self-handicapping
Soziale Kognition
Relativität
Kognitive Dissonanz
Mentale Abkürzungen
Stereotype und Vorurteile.
Die Verlustaversion
Der Benjamin Franklin-Effekt
Reziprozität
Der Schläfer-Effekt
Der Einzelopfereffekt
Die Ich-Erschöpfung
Der Fehlschluss der versunkenen Kosten
Der Mere-Exposure-Effekt
2.5 Kognitive Täuschungen
Die Urform aller fatalen Fehlschlüsse
Vernachlässigung der Basisrate
Sich selbst erfüllende Prophezeiungen
Das falsche Vertrauen in das Positive
Der fundamentale Attributionsfehler
Nichtlineare Reaktionen
Singuläre Ereignisse
Selbstüberschätzung
Der Ankereffekt
Regression zum Mittelwert
Der Rückschaufehler
Der Hofeffekt
Der Unterlassungseffekt
Der Konjunktionsfehlschluss
2.6 Der Einfluss räumlicher Gegebenheiten
Das Gesprächssetting
Verschiedene Sitzpositionen
Das Blickpunktproblem
Akustik
Presse
2.7 Eigenes Auftreten und Situation des Mandanten
Eigenes Auftreten
Situation des Mandanten
Steuerungsmöglichkeiten
Tonische Kommunikation
Oxytocin
Ein Lob auf die Eitelkeit
Mandant und Dritte
Teil 3: Durchführung der Vernehmung
3.1 Aktive Gesprächstechniken
Prosodie
Praktische Tipps zum Einsatz Ihrer Stimme
Stimmhygiene
Die Broken-Record-Technik
Via negativa
Der Gesprächsbeginn
Menschen anreden
Schweigen ist Gold
Den Überblick behalten
Stimmigkeit
Plädoyer
Vergleichsverhandlungen
Praktische Tipps für Vergleichsverhandlungen
3.2 Passive Gesprächstechniken
Das Maulesel-Prinzip
Zuhörtechniken
Passives Zuhören
Semiaktives Zuhören
Paraphrasierung
Verbale Spiegelung
3.3 Gesprächs- und Kommunikationsfallen.
Der Brokaw-Fehler
Der Projektionsfehler
Der Übertragungsfehler
3.4 Suggestionstechniken
Ich- und Du-Botschaften
Diffuse Formulierungen
Falsche Suggestionen
Positive Formulierungen
Der Endowement-Effekt
Vertrauensvoller Umgang
3.5 Manipulationstechniken
Abwehrmaßnahmen gegen Manipulationsversuche
Verwendung der Broken-Record-Technik
Manipulation ignorieren
Manipulation konfrontativ ansprechen
Passive Manipulationstechniken
Die Traditionstaktik
Der definitorische Rückzug
Irrelevanz-/Vernebelungstaktik
Der Angriff auf die Person
Der Einsatz von Emotionen
Unklare Ausdrucksweisen
Aktive Manipulationstechniken
Der Columbo-Effekt
Die Turgot-Technik
Die Sokrates-Technik
Der Zirkelschluss
Der Fehlschluss der unerreichbaren Vollkommenheit
Die Mehrheitstaktik
Die Brunnenvergiftung
Falsches Schmeicheln
Der Fehlschluss der Faktenverneinung
Die Expertentaktik
Retroaktive Manipulation
3.6 Emotionale Kommunikation
Emotionen &amp
Gefühle
Motivations- und Belohnungssysteme
Vorgänge im Körperinneren
Das Auftreten von Emotionen und Gefühlen
Emotionale Auslöser
Die Subjektivität von Belastungsreaktionen
Die Ambivalenz emotionalen Verhaltens
Der Othello-Fehler
Die Refraktärphase
Mimik &amp
Emotionen
Mikroexpressionen
Der Kontext der Mikroexpression
Der Zeitpunkt des Erscheinens einer Mikroexpression
Die Kongruenz zwischen Emotion und Mikroexpression
Die Emotion Überraschung
Die Emotion Verachtung
Die Emotion Zorn
Die Emotion Furcht
Die Emotion Trauer
Die Emotion Ekel
Die Emotion Freude
Praktische Tipps.
3.7 Nonverbale Kommunikation.
Notes:
Description based upon print version of record.
Includes bibliographical references and index.
Description based on online resource; title from PDF cover (ebrary, viewed September 27, 2016).
ISBN:
9783954259977
3954259974
OCLC:
958548560

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