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Der Islam auf dem Konzil von Basel (1431-1449) : eine Studie mit Editionen und Übersetzungen unter besonderer Berücksichtigung des Johannes von Ragusa / Jacob Langeloh.
Van Pelt Library BX830 1431 .L354 2019
Available
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Langeloh, Jacob, author.
- Series:
- Corpus Islamo-Christianum. Series Latina ; 10.
- Corpus Islamo-Christianum. Series Latina, 2194-2986 ; Band 10
- Language:
- German
- Latin
- Subjects (All):
- Council of Basel (1431-1449 : Basel, Switzerland).
- Council of Basel.
- Christianity and other religions--Islam.
- Christianity and other religions.
- Islam.
- Islam--Relations--Christianity.
- Relations.
- Christianity.
- Stojković, Ivan.
- Interfaith relations.
- Physical Description:
- xv, 551 pages, 12 unnumbered pages of plates : illustrations ; 25 cm.
- Place of Publication:
- Wiesbaden : Harrassowitz Verlag, 2019.
- Language Note:
- Some text in Latin with facing German translation.
- Summary:
- Auf dem Konzil von Basel (1431?1449) trafen sich die wichtigsten Kirchengelehrten ihrer Zeit. Sie wollten die Westkirche reformieren, Frieden schaffen und das Schisma mit den Ostkirchen überwinden. Sollten sie die bedrängende Herausforderung des Islam, der schon seit geraumer Zeit vor der Haustür stand, dabei völlig vernachlässigt haben? Jacob Langeloh zeigt in seiner Studie erstmals auf, wie präsent der Islam auf dem Konzil war: Wenn die Beschäftigung der lateinischen Kirche mit dieser Religion nach dem Fall Konstantinopels 1453 einen Hochpunkt erreichte, dann nur, weil in Basel dafür die Grundlagen gelegt wurden.0Gezielt wurden Informationsquellen über den Islam gesucht, nach Basel gebracht und dort weiterverbreitet. Selbst innerkirchliche Diskussionen etwa in der Ekklesiologie und Mariologie griffen auf dem Islam basierende Argumente auf. In Form des Osmanischen Reichs erschien der Islam auch als politisch-militärische Bedrohung. Wie dieses Feindbild zur Beschäftigung mit der Religion führte, zeigt sich besonders an Johannes von Ragusa OP, der 1435?1437 als Abgesandter des Konzils in Konstantinopel weilte. Seine Lageberichte und Informationen u. a. über eine zum Martyrium bereite Gruppe Franziskaner inspirierten nachweislich die Konzilsväter. Hervorzuheben sind zwei an Muslime gerichtete Bekehrungsschreiben. Diese und weitere Texte werden hier erstmals als Edition und Übersetzung vorgelegt und in ihren Kontext eingeordnet.
- Contents:
- Danksagung
- Abkürzungen und Siglen der Textzeugen
- Abbildungsnachweis
- Studie
- Einleitung
- Dokumente und Texte
- Einführung
- Der Islam und Muhammad in weithin zugänglichen Werken : Die Legenda aurea und das Speculum historiale
- Antijüdische Schriften und ihre Verwendung des Islam
- Der Koran auf dem Konzil : Manuskripte des Corpus Islamolatinum
- Riccoldo da Monte di Croces Contra legem Sarracenorum und seine Rezeption
- Die Rede des Demetrios Hyaleas
- Zusammenfassung
- Themen
- Die Unbefleckte Empfängnis Marias
- Vorstufen bei Nikolaus von Lyra und Marquard von Lindau
- Der Koran als Argument für die Unbefleckte Empfängnis auf dem Basler Konzil
- Die Relatio 'Pulchra es amica mea' des Johannes von Rouvroy
- Johannes von Segovia : Septem allegationes et totidem avisamenta
- Dominikanische Gegenargumente
- Johannes von Montenigro
- Juan de Torquemada
- Zusammenfassung dieses Feindbild zur Beschäftigung mit der Religion führte, zeigt sich besonders an Johannes von Ragusa OP, der 1435?1437 als Abgesandter des Konzils in Konstantinopel weilte. Seine Lageberichte und Informationen u. a. über eine zum Martyrium bereite Gruppe Franziskaner inspirierten nachweislich die Konzilsväter. Hervorzuheben sind zwei an Muslime gerichtete Bekehrungsschreiben. Diese und weitere Texte werden hier erstmals als Edition und Übersetzung vorgelegt und in ihren Kontext eingeordnet. Der Koran als Stütze der Ekklesiologie : Heymericus de Campo
- Reisende, Händler, Gesandte und Spione : Nachrichten aus dem Osten und Planungen zu neuen Kreuzzügen
- Nachrichten aus dem Orient und ihre Ausformung : Beltramo de Mignanelli, Andrea Biglia und Pero Tafur
- Kreuzzugsträume : Emanuel Piloti, Ghillebert de Lannoy, Bertrandon de La Brocquère und der Plan des Giovanni Torcello
- Ein erbauliches Miraculum : Die Erzählung des Johannes-Hieronymus von Prag
- Johannes von Ragusa und seine Reise nach Konstantinopel
- Schwierigkeiten und Scheitern der Unionsverhandlungen
- Nebenaktivitäten führen zur Beschäftigung mit dem Islam
- Johannes von Ragusa und der Islam vor der Reise nach Konstantinopel : Konzilspredigten und De statu Christianorum terrarum sanctorum
- Zwei Predigten um das Konzil von Pavia-Siena
- Predigt vor dem Basler Konzil vom 9. Dezember 1431ng dieses Feindbild zur Beschäftigung mit der Religion führte, zeigt sich besonders an Johannes von Ragusa OP, der 1435?1437 als Abgesandter des Konzils in Konstantinopel weilte. Seine Lageberichte und Informationen u. a. über eine zum Martyrium bereite Gruppe Franziskaner inspirierten nachweislich die Konzilsväter. Hervorzuheben sind zwei an Muslime gerichtete Bekehrungsschreiben. Diese und weitere Texte werden hier erstmals als Edition und Übersetzung vorgelegt und in ihren Kontext eingeordnet. De statu Christianorum terrarum orientalium
- Lehren aus der Kaiserstadt : Die Briefe an das Konzil
- Brief 96 : Erste Einsichten und ihre möglichen Quellen
- Brief 101 : Konkretisierung des Horrors
- Brief 103 : Verzweifelte Hoffnung
- Zusammenfassung zu den Briefen
- Johannes von Ragusa und die Märtyrer : Tagebuchfragmente und Briefe
- Der Tractatus de martyrio sanctorum und der Islam
- Hintergrund und Quellenlage
- Die Frage der Autorschaft
- Inhalte und Rolle des Islam
- Paradiesvisionen und die Rolle Jesu Christi im Koran
- Die Lästerung Christi als Anlass zum Martyrium
- Der Erzähler als Vorbild
- Warum Muslime nicht mit Christen disputieren wollen
- Reflexionen zur Bekehrungsstrategie, Abgrenzung von den Märtyrern von 1391 und zwei eigene Entwürfe
- Die Bekenntnisschreiben des Johannes von Ragusa
- Vermischt, Beschnitten, Vergessen : Die Überlieferung
- Confessio fidei
- ng dieses Feindbild zur Beschäftigung mit der Religion führte, zeigt sich besonders an Johannes von Ragusa OP, der 1435?1437 als Abgesandter des Konzils in Konstantinopel weilte. Seine Lageberichte und Informationen u. a. über eine zum Martyrium bereite Gruppe Franziskaner inspirierten nachweislich die Konzilsväter. Hervorzuheben sind zwei an Muslime gerichtete Bekehrungsschreiben. Diese und weitere Texte werden hier erstmals als Edition und Übersetzung vorgelegt und in ihren Kontext eingeordnet. Strukturelle und inhaltliche Gemeinsamkeiten zwischen der Confessio fidei und den Entwürfen aus De martyrio
- Besonderheiten der Confessio fidei
- De conditionibus legum, scilicet Alchorani et Evangelii
- Überlieferung und Vollständigkeit des Werkes
- Gliederung und Ausführung des Traktats
- Argumentationsweise und Quellenverwendung
- Übergänge von De conditionibus legum zur Confessio fidei
- Die ausführliche Behandlung der Schriftverfälschung (Tahrīf)
- Abschluss der Prüfung des Propheten und möglicher Schlussappell
- Zusammenfassung : Johannes von Ragusa und der Islam
- Quellenauswahl und Editionsprinzipien
- Zur Auswahl der edierten Texte
- Manuskripte und Vorlagen
- Basel, Universitätsbibliothek, E I 1k
- Confessio fidei
- Fragmentum de conditionibus legum scilicet Alchorani et Evangelii
- Eragmentum de statu Christianorum terrarum orientalium
- Kleinere Schriftstücke
- Die Briefe 96,101 und 103 des Johannes von Ragusa
- Der Tractatus de martyrio sanctorum
- Auswahl und Quellenlage der edierten Texte tigung mit der Religion führte, zeigt sich besonders an Johannes von Ragusa OP, der 1435?1437 als Abgesandter des Konzils in Konstantinopel weilte. Seine Lageberichte und Informationen u. a. über eine zum Martyrium bereite Gruppe Franziskaner inspirierten nachweislich die Konzilsväter. Hervorzuheben sind zwei an Muslime gerichtete Bekehrungsschreiben. Diese und weitere Texte werden hier erstmals als Edition und Übersetzung vorgelegt und in ihren Kontext eingeordnet. Generelle Anmerkungen
- In den Editionen verwendete Handschriften und Drucke
- Gedruckte Quellen
- Editionen
- Opuscula Johannis de Ragusio de fide Saracenorum
- Johannes de Ragusio : Christianae fidei confessio coram Saracenis
- Johannes de Ragusio : Eragmentum de conditionibus legum, scilicet Alchorani et Evangelii
- Litterae Johannis de Ragusio
- Littera 96 ad lulianum cardinalem Cesarini
- Littera 101 ad concilium Basiliense
- Littera 103 ad concilium Basiliense
- Fragmenta varia Johannis de Ragusio de legatione in Constantinopoli
- Fragmentum litterae probabiliter luliano cardinali Cesarini destinatae
- Fragmenta diarii
- Fragmentum diarii I
- Fragmentum diarii II
- Fragmentum diarii III
- Litterae fratrum minorum
- Littera 1
- Littera II
- Littera III
- De martyrio sanctorum
- Incipit tractatus de martyrio sanctorumnlage der edierten Texte tigung mit der Religion führte, zeigt sich besonders an Johannes von Ragusa OP, der 1435?1437 als Abgesandter des Konzils in Konstantinopel weilte. Seine Lageberichte und Informationen u. a. über eine zum Martyrium bereite Gruppe Franziskaner inspirierten nachweislich die Konzilsväter. Hervorzuheben sind zwei an Muslime gerichtete Bekehrungsschreiben. Diese und weitere Texte werden hier erstmals als Edition und Übersetzung vorgelegt und in ihren Kontext eingeordnet. De praemiis martyrii et paradiso Moameth
- Refutationes argumentorum, quae contra huius temporis martyrium fieri solent
- De impedimentis retrahentibus nos de martyrio
- Qui sunt habiles ad martyrium
- Quis modus habendus his, qui ignorant linguam eorum infidelium, ad quos caritatis et martyrii ardore accedere cupiunt
- Excusatio eius, qui libellum hunc composuit
- Bibliographie
- Fontes
- Studia
- Indices
- Index fontium et locorum similium
- Index nominum
- Tafeln.
- Notes:
- Includes bibliographical references (pages [509]-536) and indexes.
- ISBN:
- 9783447113243
- 3447113243
- OCLC:
- 1132882772
- Publisher Number:
- 9783447113243
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