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Humanistische Antikenübersetzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620) / herausgegeben von Regina Toepfer, Johannes Klaus Kipf und Jörg Robert.
- Format:
- Book
- Series:
- Frühe Neuzeit ; Band 211.
- Frühe Neuzeit, 0934-5531 ; Band 211
- Language:
- German
- Subjects (All):
- German literature--Early modern, 1500-1700--History and criticism.
- German literature.
- Classical literature--Translations into German--History and criticism.
- Classical literature.
- Humanism--Germany.
- Humanism.
- Physical Description:
- 1 online resource (584 pages) : illustrations, tables.
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Berlin, [Germany] ; Boston, [Massachusetts] : De Gruyter, 2017.
- Language Note:
- In German.
- Summary:
- Die Beiträge des Sammelbands untersuchen den Zusammenhang zwischen den deutschen Antikenübersetzungen des Zeitraums von 1450 bis 1620 und der frühneuzeitlichen Rhetorik und Poetik. Dabei wird der Beitrag der Übersetzungskultur, die unter dem Einfluss der humanistischen Bildungsbewegung entsteht, für die Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur der Frühen Neuzeit neu bestimmt.
- In der beginnenden Frühen Neuzeit zeichnet sich unter dem Einfluss der humanistischen Bildungsbewegung im Verhältnis zur antiken Literatur ein Umbruch im Vergleich zur mittelalterlichen Antikenrezeption ab: Die Schriften der Autoren des klassischen Altertums werden zum Teil wiederentdeckt, ediert und kommentiert; zahlreiche Übersetzungen werden angefertigt. In der Auseinandersetzung mit dem inhaltlichen und stilistischen Vorbild der antiken Werke ergeben sich in der Volkssprache vielfältige Veränderungen im Literatursystem, die den programmatisch an die antike Literatur anknüpfenden Neuansatz der frühneuzeitlichen Poetik durch Martin Opitz und andere vorbereiten, von diesen aber zugunsten französischer und niederländischer Vorbilder verschwiegen werden. In fünf Sektionen (Übersetzungsreflexion und Sprachbewusstsein, Institutionen und Funktionen, Intermedialität, Poetik und Rhetorik, Literaturvarianten und Gattungstransfer) wird der Beitrag der Übersetzungskultur für die Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur der Frühen Neuzeit neu bestimmt.
- Contents:
- Frontmatter
- Vorwort
- Inhalt
- Einleitung: Humanistische Antikenübersetzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450–1620)
- Einleitung: Übersetzungsreflexion und Sprachbewusstsein
- Parameter des Übersetzens
- Widererwaxsung
- Erasmus als Übersetzer
- wie das ein grosser vnderscheyd seye zwischen disen Teütschen vnd den vorigen Lateinischen Josephis
- Einleitung: Institutionen und Funktionen
- Übersetzen im deutschen Frühhumanismus
- Vergil zü tütsch
- Vergilrezeption im deutschen Humanismus am Beispiel von Stephan Reichs Bucolica-Übersetzung
- Lateinische Texte der Humanisten Hutten, Reuchlin, Erasmus und ihre volkssprachigen Übersetzungen in der Reformationszeit
- Einleitung: Intermedialität und Paratextualität
- Humanistische Transpositionen
- Bildschrift im Kontext
- Metáphrasis und Metaphorá
- Einleitung: Poetik und Rhetorik
- Antikenübersetzung, frühneuzeitliche Poetik und deutscher Prosastil
- Luthers Lieder als Antikenübersetzung?
- Veranschaulichungspoetik in der frühneuhochdeutschen Ovid-Rezeption
- Trügerische Antikenübersetzung
- Einleitung: Literaturvarianten und Gattungstransfer
- Poetologische Transformationen bei Heinrich Steinhöwel
- Ein deutscher ,Sueton‘
- Ciceros Somnium Scipionis in volkssprachigen Übersetzungen des frühen 16. Jahrhunderts (Cammerlander, Janot, Brucioli)
- Heliodor unter der Tarnkappe
- zugfallen dem gemeinen man, Der sonst doch nicht viel mores kan
- Kann kein Latein, hat nie studiert
- Register
- Notes:
- Includes bibliographical references and index.
- Description based on print version record.
- ISBN:
- 3-11-052634-4
- 3-11-052723-5
- OCLC:
- 1004190926
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