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Vorgriffe auf das schöne Leben : Weimarer Klassik und Pariser Mode um 1800 / Boris Roman Gibhardt.

Van Pelt Library PT311 .G53 2019
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Format:
Book
Author/Creator:
Gibhardt, Boris Roman, author.
Series:
Ästhetik um 1800 ; Bd. 14.
Ästhetik um 1800 ; Bd. 14
Language:
German
Subjects (All):
German literature--18th century--History and criticism.
German literature.
German literature--19th century--History and criticism.
Classicism--Germany--Weimar (Thuringia).
Classicism.
German literature--Germany--Weimar (Thuringia)--History and criticism.
Fashion.
History.
Weimar (Thuringia, Germany)--Intellectual life.
Weimar (Thuringia, Germany).
Fashion--France--Paris--History--18th century.
Fashion--France--Paris--History--19th century.
Intellectual life.
France--Paris.
Germany--Weimar (Thuringia).
Genre:
Criticism, interpretation, etc.
History.
Physical Description:
583 pages : illustrations, portraits ; 24 cm.
Place of Publication:
Göttingen : Wallstein Verlag, [2019].
Summary:
Goethe war nie in Paris. Die Kultur der im späten 18. Jahrhundert tonangebenden französischen Metropole scheint am klassischen Weimar insgesamt vorbeigegangen zu sein: Die Klassiker, so schien es bislang, bezogen ihre literarische Inspiration und künstlerische Bildung in erster Linie aus dem 'antiken' Süden, etwa Rom. Mit dieser Vorstellung aber, so zeigt Boris Roman Gibhardt, ist das Bild der Weimarer Klassik unvollständig. Vielmehr wurde im beginnenden urbanen Zeitalter das Pariser Leben nirgendwo so akribisch als ästhetisches Phänomen studiert wie im klassischen Weimar; fast leidenschaftlich stilisierte man sich als Gegenpol zur Großstadt. Doch dass eine kategorische Abwehr der Pariser Populärkultur - Mode, Konsum, Kunst fürs Publikum - nicht die Antwort auf die längst greifbaren epochalen Veränderungen der Kultur sein konnte, stand auch und gerade Goethe schon früh deutlich vor Augen.00Boris Roman Gibhardt zeichnet nicht nur das deutsche Paris-Bild um 1800 am Weimarer Beispiel nach, sondern er deckt auch auf, dass der abwehrende wie faszinierte Einblick in das Dazwischen von Kunst und Konsum die geheime Triebfeder war, mit deren Wirkung sich vom Werther-Roman bis zu Faust II Goethes Begriff des Schönen in seiner bis heute gültigen Gestalt erst entfalten konnte.
Notes:
Includes bibliographical references (pages [499]-575) and index.
ISBN:
9783835333925
3835333925
OCLC:
1086335160

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