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Praxis der Individualisierung : Wie multiprofessionelle Klassenteams Fördersituationen für Kinder im Schulalltag etablieren / Patrik Widmer-Wolf
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Widmer-Wolf, Patrik Dr., Author.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Interprofessional Cooperation.
- Interprofessionelle Zusammenarbeit.
- Individualisierung.
- Individualization.
- Besonderer Bildungsbedarf.
- Special Educational Needs.
- Local Subjects:
- Interprofessional Cooperation.
- Interprofessionelle Zusammenarbeit.
- Individualisierung.
- Individualization.
- Besonderer Bildungsbedarf.
- Special Educational Needs.
- Physical Description:
- 1 online resource (324)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Leverkusen Budrich UniPress 2014
- Language Note:
- German.
- Biography/History:
- Patrik Widmer-Wolf, lic. phil., Dozent für Integrative Pädagogik, Pädagogische Hochschule, Fachhochschule Nordwestschweiz
- Summary:
- How do individualised support arrangements for children with special educational needs come about in integrative/inclusive teaching? The author describes how different understanding of cooperation between occupational groups goes hand in hand with different concepts of individualisation and is anchored in different institutional experiences: a differentiated analysis for the reconstruction of action orientations in the reform process at the school entry level. Wie kommen individualisierte Förderarrangements für Kinder mit besonderem Bildungsbedarf im integrativen/inklusiven Unterricht zustande? Der Autor stellt dar, wie unterschiedliche Kooperationsverständnisse zwischen Berufsgruppen mit verschiedenen Individualisierungskonzepten einhergehen und in unterschiedlichen institutionellen Erfahrungen verankert sind: eine differenzierte Analyse zur Rekonstruktion von Handlungsorientierungen im Reformprozess in der Schuleingangsstufe.
- Die Untersuchung wird anschaulich dokumentiert[...]Das theoretische Konzept und die empirischen Befunde zeigen [...] auf, wie Forschungpraxisbezogen gestaltet werden kann. PÄDAGOGIK 6/2015 ... für Forschung und Praxis hoch relevant. Erziehungswissenschaftliche Revue 4/2015
- Contents:
- Cover
- Praxis der Individualisierung. Wie multiprofessionelle Klassenteams Fördersituationen für Kinder im Schulalltag etablieren
- Inhalt
- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
- Vorwort
- 1 Einleitung
- 1.1 Schulversuch Grundstufe und seine Evaluation
- 1.2 Fragestellungen und Forschungsdesign der Studie
- 1.3 Theoretische Perspektiven und Begriffsklärungen
- 1.4 Aufbau der Arbeit
- 2 Diskussions- und Forschungsstand
- 2.1 Reform- und Differenzierungsprozesse
- 2.1.1 Systemgrenzen und lose Koppelungen
- 2.1.2 Persistenz von Grammatiken
- 2.1.3 Reproduktion und Transformation von Strukturen
- 2.1.4 Professionsstatus vs. Professionalisierung
- 2.1.5 Zusammenfassung
- 2.2 Interprofessionelle Zusammenarbeit in der integrativen/inklusiven Schuleingangsstufe
- 2.2.1 Herausforderungen und Gelingensbedingungen
- 2.2.1.1 Zwischen beruflicher Zufriedenheit und Belastung
- 2.2.1.2 Persönliche Dispositionen
- 2.2.1.3 Klärung der Aufgabenteilung
- 2.2.1.4 Organisationale Rahmenbedingungen
- 2.2.1.5 Differente berufliche Orientierungen
- 2.2.2 Kindergarten und Schule: Zwei differente Bildungskulturen
- 2.2.2.1 Forschungsbefunde
- 2.2.3 Zwischen Regelschullehrpersonen und Fachpersonenfür Sonderpädagogik
- 2.2.3.1 Verhältnisbestimmung zwischen Regel- und Sonderpädagogik
- 2.2.3.2 Forschungsbefunde
- 2.2.3.3 Logopädie im integrativen/inklusiven Unterricht
- 2.2.4 Zusammenfassung
- 2.3 Konstruktion von besonderem Bildungsbedarf
- 2.3.1 Bildungspolitische Bezeichnung
- 2.3.2 Zwang zur Unterscheidung und Bezeichnung
- 2.3.3 Von einem relativen zu einem relationalen Verständnisvon Behinderung
- 2.3.4 Ontologisierung als Problem der Theoriebildung
- 2.3.5 Behinderung in sozial-konstruktivistischer Sichtweise
- 2.3.6 Behinderung unter integrationspädagogischer Perspektive
- 2.3.7 Zusammenfassung
- 3 Methodologische Grundlagen.
- 3.1 Die Verwurzelung von Wissen und Handeln im Sozialen
- 3.2 Die Doppelstruktur von Wissen und Verständigung
- 3.2.1 Kommunikative Verständigung
- 3.2.2 Konjunktive Verständigung
- 3.3 Kollektive Orientierungen in Gruppendiskussionen
- 4 Forschungsprozess
- 4.1 Zusammensetzung der Fallgruppe
- 4.1.1 Forschungsprojekt INTEGRU
- 4.1.2 Klassenteams und organisationale Rahmenbedingungen
- 4.1.3.1 Grundstufen
- 4.1.2.2 Unterstufen
- 4.1.3 Kinder mit besonderem Bildungsbedarf
- 4.2 Durchführung und Aufbereitung der Gruppendiskussionen
- 4.2.1. Durchführungszeitpunkte
- 4.2.2 Prinzipien der Gesprächsleitung
- 4.2.3 Transkription
- 4.3 Analyseschritte der Dokumentarischen Interpretation
- 4.3.1 Formulierende Interpretation
- 4.3.2 Refl ektierende Interpretation
- 4.3.2.1 Diskursbewegungen herausarbeiten
- 4.3.2.2 Textsorten differenzieren
- 4.3.2.3 Vergleichshorizonte identifizieren
- 4.3.2.4 Eigene Standortgebundenheit einklammern
- 4.3.2.5 Komparative Sequenzanalysen
- 4.3.3 Typenbildung
- 4.3.3.1 Sinngenetische Typenbildung
- 4.3.3.2 Institutioneller Erfahrungshintergrund
- 4.3.3.3 Relationale Typenbildung
- 4.3.4 Geltungsbereich und Generalisierbarkeit der Ergebnisse
- 4.3.5 Darstellung der Fallanalysen
- 5 Empirischer Teil I: Individualisierte Förderung etablieren
- 5.1 Vorbemerkungen zum empirischen Teil
- 5.1.1 Bezeichnung der Akteurinnen und Akteure und Begriffe
- 5.1.2 Typologie im Überblick
- 5.1.3 Einbezug der Analysen zu den Gruppendiskussionen auf der Unterstufe
- 5.1.4 Quellenangaben
- 5.1.5 Basistypen und institutionelle Erfahrungen
- 5.2 Domänen separieren (Basistypus I)
- 5.2.1 Bildungskulturen
- 5.2.1.1 Herkömmliche Domänengrenzen bewahren
- 5.2.1.2 Domänengrenzen verlagern
- 5.2.2 Schulische Heilpädagogik
- 5.2.2.1 Domäne separieren und kompensieren
- 5.2.2.2 Domäne durch Beauftragung definieren.
- 5.2.2.3 Domänengrenzen mit Ambivalenz bearbeiten
- 5.2.3 Logopädie
- 5.2.3.1 Disziplinäre Domänengrenzen setzen
- 5.2.3.2 Autonomie durch disziplinären Grundauftrag aufrechterhalten
- 5.2.4 Institutionelle Erfahrungen zur Arbeitssituation
- 5.2.4.1 Grundstufenteam A-Dorf
- 5.2.4.2 Grundstufenteam B-Dorf
- 5.2.4.3 Grundstufenteam E-Stadt
- 5.2.4.4 Grundstufenteam F-Stadt
- 5.2.4.5 Unterstufenteams A-Dorf (Thomas)
- 5.2.4.6 Unterstufenteam B-Dorf (Damian) und C-Dorf (Barbara)
- 5.2.4.7 Unterstufenteam E-Stadt (Diana)
- 5.2.5 Zusammenfassung
- 5.3 Domänen verbinden (Basistypus II)
- 5.3.1 Bildungskulturen: Herkömmliche Domänengrenzenaufheben und lernen
- 5.3.2 Schulische Heilpädagogik: Autonom und flexibel agieren
- 5.3.3 Logopädie: Domänenübergänge gestalten
- 5.3.4 Institutionelle Erfahrungen zur Arbeitssituation
- 5.3.4.1 Grundstufenteam C-Dorf
- 5.3.4.2 Grundstufenteam D-Dorf
- 5.3.4.3 Unterstufenteam D-Dorf (Orlando)
- 5.3.5 Zusammenfassung
- 5.4 Institutionelle Erfahrungen: Zusammenschau
- 5.4.1 Aspekte positiver und erschwerender Erfahrungen zur Arbeitssituation
- 5.4.2 Unterschiedliche institutionelle Erfahrungsmuster
- 5.4.3 Zusammenhang mit organisationalen Rahmenbedingungen
- 5.4.3.1 Ressourcen für die Schulische Heilpädagogik
- 5.4.3.2 Klassengrösse
- 5.4.3.3 Anteil Kinder mit fremdsprachigen Eltern
- 5.4.3.4 Pensensituation der Klassenlehrpersonen
- 5.4.3.5 Bedeutung des Reformprozesses für die Grund- und Unterstufe
- 5.4.3.6 Zusammenfassung
- 5.5 Relationierte Typen
- 5.5.1 Zeitliche Etappierung der Förderarrangements
- 5.5.1.1 Fördermoratorium
- 5.5.1.2 Homogenisierung des Leistungsniveaus
- 5.5.1.3 Zusammenfassung und Relationierung mit den Basistypen
- 5.5.2 Zuwendungszeit aufteilen
- 5.5.2.1 Präsenzzeiten gleichmässig aufteilen
- 5.5.2.2 Anzahl Kinder in Förderarrangements beschränken.
- 5.5.2.3 Verrechnung anderer Fördermassnahmen
- 5.5.2.4 Zusammenfassung und Relationierung mit den Basistypen
- 5.5.3 Stigma-Management
- 5.5.3.1 Vermeiden individueller Stigmatisierung durch Diskretion
- 5.5.3.2 Positive Deutung der institutionellen Separierung
- 5.5.3.3 Zusammenfassung und Relationierung mit den Basistypen
- 5.6 Zusammenfassung: Wie man sich bettet, so liegt man
- 5.6.1 Etablieren von Fördersituationen über Abgrenzungpädagogischer Domänen
- 5.6.2 Etablieren von Fördersituationen über Verknüpfungpädagogischer Domänen
- 6 Empirischer Teil II: Besonderen Bildungsbedarf begründen
- 6.1 Erwartungswidriger Umgang mit Lernzeit
- 6.2 Erwartungswidrige Partizipation
- 6.3 Erwartungswidrige Responsivität
- 6.4 Zusammenfassung: Passungsschwierigkeiten mit der Unterrichtspraxis
- 7 Diskussion
- 7.1 Im Transformationsprozess lernen können
- 7.2 Die lose Kopplung über Auftragslogiken erkennen
- 7.3 Ressourcen-Einsatz reflektieren
- 7.4 Ökonomischer Arbeitsteilung hinterfragen
- 7.5 Einen Blick für Stigma-Management entwickeln
- 7.6 Begründungsmuster als Potenzial für Unterrichtsentwicklung verstehen
- 8 Anhang
- 8.1 Regeln für die Transkription
- 8.2 Leitfaden für Gruppendiskussionen
- 8.3 Exemplarische Interpretation
- Detaillierte formulierende Interpretation
- Reflektierende Interpretation
- 9 Literaturverzeichnis.
- ISBN:
- 9783863882433
- 3863882431
- OCLC:
- 1287287753
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