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Gestaltungsraum Hochschullehre : Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen / Benjamin Klages, Marion Bonillo, Stefan Reinders, Axel Bohmeyer

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Format:
Book
Contributor:
Klages, Benjamin, Editor.
Bonillo, Marion Dr., Editor.
Reinders, Stefan, Editor.
Bohmeyer, Axel Dr., Editor.
Language:
German
Subjects (All):
Hochschullehre.
opening of universities.
non-traditional students.
Studienreform.
alternative Hochschule.
working class students.
higher education.
social inequality.
Local Subjects:
Hochschullehre.
opening of universities.
non-traditional students.
Studienreform.
alternative Hochschule.
working class students.
higher education.
social inequality.
Physical Description:
1 online resource (298)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Leverkusen Budrich UniPress 2015
Language Note:
German.
Biography/History:
Die HerausgeberInnen: Benjamin Klages, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Hochschulentwicklungsprojekt PONTS an der KHSB Dr. Marion Bonillo, Koordinatorin Hochschulentwicklungsprojekt PONTS an der KHSB Stefan Reinders, Leitung Hochschulentwicklungsprojekt PONTS an der KHSB Prof. Dr. Axel Bohmeyer, Leitung Hochschulentwicklungsprojekt PONTS an der KHSB und Vizepräsident
Summary:
Mit der „Öffnung der Hochschulen“ für „nicht traditionell Studierende“ sind bildungspolitische Forderungen nach tiefgreifenden Reformen an bundesdeutsche Hochschulen adressiert. Wie stellen sich Hochschulen diesen Anforderungen und welche curricular-didaktischen Überlegungen folgen daraus? Die Autor_innen greifen diese Frage als produktives Moment in entwicklungsorientiertem, hochschuldidaktisch begründetem Handeln auf und loten das Potenzial – sowohl für Veränderungen als auch für Stabilisierungen im Gestaltungsraum Hochschullehre – exemplarisch aus. Vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen einer Hochschule für angewandte Wissenschaft diskutieren sie die Möglichkeiten einer zielgruppenspezifischen, curricular-didaktischen Weiterentwicklung berufsbegleitender, sozialwissenschaftlich ausgerichteter Studiengänge und legen weiterführende Reflexionen vor. With the "opening of universities" to "non-traditional students", education policy demands for far-reaching reforms are addressed to German universities. How do universities meet these demands and what curricular-didactical considerations result from them? The authors take up this question as a productive moment in development-oriented action based on didactics of higher education and explore the potential - both for changes and for stabilisations in the area of higher education teaching - in an exemplary manner. Against the background of the framework conditions of a university of applied sciences, they discuss the possibilities of a target group-specific, curricular-didactic further development of part-time, social-scientifically oriented study programmes and present further reflections.
„Gestaltungsraum Hochschullehre“ widmet sich der Hochschullehre aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Orientierung an gesundheitsbezogenen Studiengängen birgt viele Impulse für dieses zukunftsträchtige Entwicklungsfeld, aber auch Übertragungsmöglichkeiten in andere Disziplinen, die heute und zukünftig einen hohen Anteil nicht-traditionell Studierender aufnehmen. Dieses Buch ist wertvoll für alle jene, die sich mit Hochschulentwicklung auseinandersetzen wollen oder müssen. socialnet.de, 28.04.2016
Contents:
Cover
Gestaltungsraum Hochschullehre. Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen
Inhalt
Vorwort
Gestaltungsraum Hochschullehre. Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen - Zur Einleitung
Der Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" im Kontext der(inter-)nationalen Diskussion um lebenslanges Lernen
1 Entwicklung der hochschulpolitischen Diskussion um lebenslanges Lernen
2 Reflexion des programmatischen Begriffs „Offene Hochschule"
3 Demographischer Wandel, Studiennachfrage und Arbeitskräfteangebot
4 Zielsetzungen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"
5 Bisheriger Verlauf und Stand des Wettbewerbs
6 Schlussbetrachtung: Ergebnisse und Bedeutung des Wettbewerbs
Heterogenität - Potenziale der Unterscheidungen
Widersprüche im Bologna-Prozess. Positionierungen zum Thema „Gute Lehre"
1 Der Weg zur Fragestellung
2 Hochschuldidaktische Forschungsperspektiven
3 Die Ökonomisierung des Studiums
4 Positive Utopie: Demokratische und soziale Hochschule
Was wird wozu beobachtet: Studieren ermöglichen und Qualität sichtbar machen
1 Studierendenbefragungen und Qualitätsmanagement
1.1 Soziokybernetisch modellierte Prozesssteuerung
1.2 Beobachtungsgegenstände und Qualitätskriterien
2 Erziehungswissenschaftliche Theoriebestände und Perspektiven
2.1 Nicht-Technologisierbarkeit
2.2 Bildung durch Wissenschaft und der Gemeinschaftsbezug von Lehren und Lernen an Hochschulen
2.3 Umgang mit dem utopischen Potenzial von Bildung
3 Lehr-Lernkultur und Studierverhalten
5 Was wird wozu beobachtet?
5.1 Programmatische Leitbegriffe: Evaluation, Feedback und Assessment
5.2 Beobachtung von Lehr- und Lernkultur
5.3 Selbstvergewisserung als Zweck der Beobachtung.
Educational Diversity: Anlass und Potenzial für Lehrkompetenzentwicklung
1 Educational Diversity: Ein hochschulweites Programm zum Umgang mit Lernerverschiedenheit
2 Ergebnis einer hochschulinternen Studie: Diversitätd urch Lehre nivelliert
2.1 Nachweisorientierung trifft auf fachliche Weiterentwicklung
2.2 Berufsbezug müssen Studierende selbst herstellen
2.3 Beratungen und Sprechstunden als doppelseitige Lerngelegenheit
3 Hochschuldidaktische Maßnahmen für eine diversitätssensible Lehr- und Lernkultur
4 Lehrkonzepte verändern sich diversitätsgerecht
5 Diversity und Lehrkompetenz in der hochschulischen Qualitätsdiskussion
Zwischen Komfort- und Panikzone - Wie sind Gender- und Diversitätsansätze als Querschnittsperspektive in der Lehrentwicklung im Bereich Sozialwesen zu realisieren?
1 Welche Heterogenität? Begrifflich-konzeptionelle Überlegungen zur Zielgruppe „nicht-traditionell Studierende" im Fokus von Hochschulentwicklungund -didaktik
2 Zwischen Diversifizierung von Lernwegen und inklusiven Settings: Potenziale und Kehrseitenzielgruppenspezifischer Lehr- und Beratungsangebote
3 Nicht-traditionell Studierende vs. traditionell Lehrende? Leerstellen im hochschuldidaktischenDiskurs
4 „Muss Gender immer noch explizit genannt werden?":Warum es bei der Verankerung von Gender- und Gleichstellungs-Perspektiven als Querschnitt auch in SAGE-Fächern nicht ausreicht von Diversität, Intersektionalität oder Inklusion zu sprechen
5 Kooperation statt Koexistenz: Wie Gleichstellungsstrategien mit Studiengangentwicklung verbunden werden können … und warum dies immer wieder so schwer erscheint
Ausblick
Differente Paradigmen digitalen Lernens als Grundlage für die Gestaltung akademischer Lehre
1 Einleitung
2 Paradigmen digitalen Lehrens und Lernens.
2.1 E-Learning und Online-Learning als Paradigma individuellen Lernens
2.1.1 Kernelemente des Paradigmas
2.1.2 Spannbreite praktischer Umsetzungen
2.2 Computer-Supported Collaborative Learning (CSCL) als Paradigma kollaborativen Lernens
2.2.1 Kernelemente des Paradigmas
2.2.2 Spannbreite praktischer Umsetzungen
2.3 Massive Open Online Courses (MOOCs) als Community oder„Massen"-Paradigma
2.3.1 Kernelemente des Paradigmas
2.3.2 Spannbreite praktischer Umsetzungen
3 Konzeptuelle Integration digitalen Lernens
3.1 Rahmenmodelle auf institutioneller Ebene
3.2 Adaptive Expertise für Lehrende
4 Schlussfolgerungen
Heterogenität und forschendes Lernen: Hochschuldidaktische Möglichkeiten und Grenzen
1 Heterogenität als hochschuldidaktischeHerausforderung
1.1 Studentische Heterogenität
1.2 Lernrelevante Heterogenität
2 Forschendes Lernen als eine Variante forschungsnahen Lernens
2.1 Ein Modell für forschungsnahes Lernen und Lehren
2.2 Die Besonderheiten forschenden Lernens
3 Potenziale forschendes Lernens für den Umgang mit Heterogenität
3.1 Variation forschenden Lernens als Antwort auf Heterogenität
3.2 Kombination forschungsnaher Lernformen zur Reduktion von Heterogenität
3.3 Umdeutung von Heterogenität durch forschendes Lernen
4 Grenzen forschenden Lernens für den Umgang mit Heterogenität
Vom Stressor zum Lernanreiz -Diversitätssensibilität als Lernziel einer hochschuldidaktischen Weiterbildung
Wer sind meine Studierenden? Ein Redebeitrag als Einleitung
Von welcher Verschiedenheit im Zusammenhang von Studium und Lehre sprechen wir?
Der Kontext - Das BZHL und seine Zielgruppen
Modellierung des Lernzieles „Diversitätssensibel Lehren"
Methodische Ansatzpunkte als hilfreiche Verfahrensweisen zum Erreichen des Lernziels
Stressoren zu Lernanreizen machen - Fazit.
Hochschullehrentwicklung - exemplarische Konkretionen
Kollegiale Formate als Gelegenheitenakademischen Mitstreitens - Lernräume für Lehrende?
1 Neue Räume fordern neue Orientierungsanstrengungen
2 Zur professionellen Hochschullehre
2.1 Momente pädagogischer Reflexion
2.2 Souveränität in Autonomie und Kollegialität
2.3 Gelegenheiten des akademischen Mitstreitens für die Ausgestaltung von Hochschullehre
2.3.1 Teamteaching
2.3.2 Entwicklergruppen
2.3.3 Kollegiale Lehrentwicklung
2.3.4 Revisionsgruppen
3 Potenziale und Grenzen geteilter Arbeitszusammenhänge
3.1 Die Organisation im Blick
3.2 Das Lehr- und Lernhandeln im Blick
3.3 Relativierung und Chance
Studiengangentwicklung entlangzu differenzierender Bedarfe
1. Vielseitige Bedarfe als Grundlage für eine differenzierte Planung von Curricula
1.1 Bedarfsbestimmungen in der Bildungsplanung
1.2 Nutzung sozialwissenschaftlich begründeten Wissens für Entwicklungsvorhaben
2 Bedarfslagen bei der Gestaltung eines Studienangebots im gerontologischen Bereich
2.1 Empirische Analysen zur Studiengangentwicklung
2.2 Zielgruppenbestimmung
2.3 Zeitpunkte und Formen der Erhebungen
3 Vielseitige Bedarfe zur Studiengangentwicklung nutzen oder Bildung durch Wissenschaft?
Die hochschuldidaktische Arbeit mit authentischen Fällen in berufsbegleitenden Studiengängen
1 Fallarbeit als hochschuldidaktisches Konzept - eine Einführung
2 Begründungslinien für die Arbeit mit authentischen Fällen in berufsbegleitenden Studiengängen
2.1 Bildungsbiographien der Studierenden
2.2 Professionsstrukturelle Begründungslinien
2.3 Lerntheoretische und empirische Begründungslinien
2.4 Bezugspunkte der Curriculumentwicklung
3 Die Ziele und die Auswahl geeigneter Fälle
4 Die Arbeit mit Fällen in Lehrveranstaltungen.
4.1 Das Grundmuster beim Arbeiten mit Fällen
4.2 Weitere Reflexionsfragen zur Identifikation von Lerngegenständen
4.3 Zwischenhalt: Der phänomenologische Ansatz
4.4 Die methodische Umsetzung der Fallarbeit
5 Ein verkürztes Beispiel - Frau Mertens kommt ins Pflegeheim
5.1 Der Fall
5.2 Zentrale Phänomene, ausgewählte Deutungen und Selbstauslegungen
5.3 Ausgewählte anzubahnende Kompetenzen
5.4 Bearbeitungsbeispiele für einzelne Veranstaltungen
6 Ausblick: Der (ungeklärte) Zusammenhang zwischen Handlungs- und Fachsystematik
Kompetenzreflexion - Impulse hochschulischer Praxis zur Förderung kompetenzorientierter und partizipativer Lehr - Lernsettings in der Studieneingangsphase berufsbegleitender Studiengänge
1 Ausgangslage
1.1 Öffnung der Hochschulen
1.2 Spezifische Kompetenzen praxiserfahrener Studierender und ihre Bedeutung für die Lehre
2 Die propädeutische Seminareinheit „Kompetenzreflexion" als Willkommenskultur an der KHSB
2.1 Die Zielsetzung
2.2 Konzept und didaktisches Design
3 Die Umsetzung eines Konzepts in hochschulischer Praxis - erste Erfahrungswerte
3.1 Begegnungen unter Berufskolleg_innen
3.2 Reflexion als „Trockenübung"
4 Reflexion aus Sicht des Lehrenden
5 Bezug zu inhaltlich-fachwissenschaftlichen Aspekten Sozialer Arbeit
Theorie-Praxis-Verhältnisse oder wie Fragenberuflicher Praxis mit einer Praxis der Theorie bearbeitbar sind
1 Welches Wissen ist im Studium gefragt und was gilt es damit zu tun?
2 „Studentische Forschungsarbeiten aus der Praxis für die Praxis" - eine Onlineplattform als Schnittstelle
3.1 Zur potenziellen Vielfalt von Theorie-Praxis-Verhältnissen
3.2 Theorie(-arbeit) als spezifische Praxis
3.3 Der Wert des Nicht-Nutzen-Müssens von Theorie
4 Relationierungsanspruch.
Herausforderungen und Potenziale in der Vermittlung akademischer Schlüsselkompetenzen in berufsbegleitenden Studiengängen: Entwicklung und Erprobung der propädeutischen Lehr-Lerneinheit „Wissen schafft Praxis".
Notes:
CC BY-NC-ND
ISBN:
9783863882747
3863882741
OCLC:
1100490279

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