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Heisig malt Schmidt : eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik / Kristina Volke.
Fine Arts Library ND588.H476 V65 2018
Available
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Volke, Kristina, 1972- editor.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Heisig, Bernhard, 1925-2011.
- Heisig, Bernhard.
- Schmidt, Helmut, 1918-2015.
- Schmidt, Helmut.
- Art--Political aspects--Germany--History--20th century.
- Art.
- Portrait painting, German.
- Portraits.
- Art--Political aspects.
- History.
- Germany--Officials and employees--Portraits.
- Germany.
- Portrait painting, German--20th century.
- Employees.
- Genre:
- History.
- Portraits.
- Physical Description:
- 224 pages : illustrations (chiefly color), facsimiles, portraits ; 25 cm
- Edition:
- 1. Auflage.
- Place of Publication:
- Berlin : Ch. Links Verlag, 2018.
- Summary:
- "Wenige Wochen nach Ende seiner Kanzlerschaft wurde Helmut Schmidt 1982 gebeten, einen Maler für sein offizielles Porträt zu benennen. Schmidt hatte die Galerie im Kanzleramt 1976 selbst gegründet. Er entschied sich für Bernhard Heisig, einen der bedeutendsten Maler aus der DDR, der von den Feuilletons der Bundesrepublik jedoch zumeist als 'Staatskünstler' angesehen wurde. Schmidt ließ sich davon nicht beirren, auch wenn der Vorgang im Kanzleramt für erhebliche Unruhe sorgte. Nach längeren, diplomatisch heiklen Vorbereitungen reiste er 1986 zwei Mal nach Leipzig, um dem Maler Modell zu sitzen. Seine Besuche wurden von der Staatssicherheit in der Operation 'Mütze' aufwändig überwacht. 'Heisig malt Schmidt' ist die Rekonstruktion einer höchst ungewöhnlichen Geschichte aus dem geteilten Deutschland. Sie erzählt von zwei Männern, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können und die sie trotzdem zu Wesensverwandten machten. Zugleich zeigt sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten"--Back cover.
- Contents:
- Dossier
- Vorwort
- Helmut Schmidts Kanzlerbesuch in Güstrow, Bernhard Heisigs letzte Ausstellung zu Lebzeiten und die Bedeutung von Kunst als Symbolpolitik
- Der Kanzler und die Kunst : Wie ein Jugendtraum politikfähig wird
- Helmut Schmidts Kindheit an einer Reformschule, seine Bekanntschaft mit den expressionistischen Künstlern von Worpswede, die Entdeckung der Nachkriegskunst Hamburgs, die Kanzlerfeste in West-Berlin und die ersten grossen kunstpolitischen Zeichen : die Ausstattung des neuen Kanzleramts in Bonn mit der Kunst der Moderne im Inneren und der Durchsetzung von Henry Moores Skulptur im Aussenbereich
- Die Entstehung Der Kanzlergalerie : die Aneignung eines Anachronismusisig malt Schmidt' ist die Rekonstruktion einer höchst ungewöhnlichen Geschichte aus dem geteilten Deutschland. Sie erzählt von zwei Männern, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können und die sie trotzdem zu Wesensverwandten machten. Zugleich zeigt sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten"
- Back cover. Helmut Schmidts Idee einer Kanzlergalerie und die Schwierigkeiten, angemessene Porträts für demokratische Herrscher zu finden; die ungleichen Bildnisse Konrad Adenauers, Willy Brandts Begegnung mit Andy Warhol und sein Insistieren auf den abstrakten Maler Georg Meistermann; die anderen Kanzlerporträts
- Die Suche Nach Einem Maler : Schmidt "findet" Heisig
- Helmut Schmidts Besuche bei Kokoschka und in Worpswede, seinen Entschluss für Bernhard Heisig und dessen künstlerischer Werdegang, über Heisigs Auftreten im Westen und seine umstrittene Rolle als "Staatskünstler" der DDR, über den Stand der kulturellen Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten und die Diskussion um bildende Kunst aus der DDR an den Beispielen der documenta 6 und dem Versuch eines künstlerischen "Zeitvergleichs"
- Wie Ein Kanzlerportrat Entsteht : der Husarenstreichnicht unterschiedlicher hätten verlaufen können und die sie trotzdem zu Wesensverwandten machten. Zugleich zeigt sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten"
- Back cover. Die Übermittlung des Auftragsersuchens, bürokratische Hürden dies- und jenseits der Grenze, die Reisen Helmut Schmidts nach Leipzig und Bernhard Heisigs Reisen nach Hamburg, die hilflosen Berichte der Staatssicherheit, die Angriffe anderer Maler auf Heisig, das Ausbleiben eines allseits erwarteten Skandals und schliesslich eine spitzbübische Übergabe des Bildnisses
- Nachwehen : der (nicht) nachgeholte Skandal
- Der deutsch-deutsche Bilderstreit in der Nachwendezeit, die nachträgliche Rolle der Staatssicherheit als Kronzeugen der Vergangenheit, ein Spiegel-Artikel und der Versuch, Helmut Schmidts Kanzlerbildnis im Nachhinein zu skandalisieren, um Heisigs Beteiligung an der Ausgestaltung des Reichstagsgebäudes zu verhindern
- Anhang
- Dank : eine persn̲liche Schlussbemerkung
- Abkürzungsverzeichnis
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Personenregister. sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten"
- Back cover.
- Notes:
- Includes bibliographical references (pages 209-221) and index.
- ISBN:
- 9783962890155
- 3962890157
- OCLC:
- 1054109698
- Publisher Number:
- 9783962890155
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