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Zwischen Wienerlied und Der Kleine Kohn : Juden in der Wiener populären Kultur um 1900 / Klaus Hödl.

Van Pelt Library DS135.A9 H635 2017
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Format:
Book
Author/Creator:
Hödl, Klaus, 1963- author.
Series:
Jüdische Religion, Geschichte und Kultur ; Bd. 27.
V & R academic
Jüdische Religion, Geschichte und Kultur ; Band 27
V&R Academic
Language:
German
Subjects (All):
Jews in popular culture--Austria--Vienna.
Jews in popular culture.
Jewish musicians--Austria--Vienna--20th century.
Jewish musicians.
Popular music--Austria--Vienna--20th century.
Popular music.
Jews--Austria--Vienna--History--20th century.
Jews.
History.
Austria--Vienna.
Genre:
History.
Physical Description:
206 pages ; 24 cm.
Other Title:
Juden in der Wiener populären Kultur um 1900
Place of Publication:
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, [2017]
Summary:
How Jews engaged in popular culture in Vienna around 1900 is an area of study that has not received as much attention in the scholarly literature as it deserves. Klaus Hodl hopes to remedy this situation with this study, which investigates various aspects of Jewish cultural engagement in the entertainment culture of Vienna around 1900, with a particular emphasis on the Jewish folk singers and vaudevillian players. The central assertion of this work is that so-called popular culture in Vienna around 1900 was shaped both by Jewish and non-Jewish persons. Through a series of concrete example, Hodl shows how closely the two groups worked together, in a variety of ways, in public as well as the private sphere. Despite such collaboration, Vienna was still a place where antisemitism was a reality, although it was less rampant in some social circles than in others. On the one hand, Jewish folksingers reacted to antisemitism through performative engagement of ethnic and cultural belonging as opposed to looking at ethnic origins or lines of descent. On the other hand, they also reflected on Jewish existence in the past. They struggled to create with words what we might call in contemporary language a concept of a "shared" or "entangled" history. German description: Die Untersuchung des Engagements von Juden in der Wiener Popularkultur um 1900 ist ein in der Forschung bisher vernachlassigtes Vorhaben. Daher widmet sich Klaus Hodl eingehend ausgewahlten Aspekten judischer Beitrage in der Unterhaltungskultur um 1900 und legt seinen Schwerpunkt auf judische Volkssanger und Varietes. Die zentrale Aussage des Manuskriptes ist, dass die sogenannte Popularkultur in Wien um 1900 von Juden und Nichtjuden gemeinsam gestaltet wurde. An einer Reihe konkreter Beispiele zeigt Hodl auf, dass die Kooperationen zwischen ihnen mannigfaltig und ihre Beziehungen auch auf privatem Gebiet sehr eng waren. Trotzdem gab es aber auch Antisemitismus. Allerdings scheint er weniger ausgepragt und radikal als in anderen gesellschaftlichen Bereichen gewesen zu sein. Judische Volkssanger reagierten auf ihn, indem sie einerseits die Grundlage fur eine ethnische und kulturelle Zugehorigkeit im performativen Engagement anstatt in Herkunft und Abstammung sahen. Andererseits schrieben sie judische Existenz in die Vergangenheit ein. Sie bemuhten sich mit anderen Worten um das gegenwartig sehr populare Konzept der shared oder entangled history.
Contents:
Vorwort
Einleitung
Zur Tradition jüdischer Unterhaltungskünstler in Wien
Fragestellungen
Juden in der Wiener Populärkultur um 1900 als Forschungsdesiderat
Zur Identifizierung jüdischer Kulturschaffender in der Populärkultur
Die subversive Dimension der Populärkultur
Die Akkulturationsgeschichtsschreibung
Beispiele der Konstruktion des Jüdischen in der populären Literatur
Auslassungen in jüdischen Zeitungen
Zur Abgrenzung jüdischer von nichtjüdischen Zeitungen
Gründe für die selektive Berichterstattung der jüdischen Presse
Die Rezeption allgemeiner Zeitungen durch Juden
Unterschiede in der Deutung von Ereignissen
Jüdische Volkssänger und Artisten in Wien um 1900
Die Nestroysäle
Die Folies Comiques
Die Lemberger Singspiel-Gesellschaft
Die Verdrängung von Jiddisch durch den Jargon
Die Gesellschaft Fischer
Die Gesellschaften Hirsch und Kassina
Die Budapester Orpheumgesellschaft
Grenzziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Gruppen
Das Etablissement Apollo und das Danzer's Orpheum
Das Kriterium der jüdischen Differenz
Zusammenfassung
Jüdisch-Sein unter den Wiener Volkssängern
Exkurs : der "Volkssängerkrieg" im frühen 20. Jahrhundert
Konflikte in der Welt der Wiener Volkssänger
Die Volkssängerversammlung im "Goldenen Luchsen" am 27. Dezember 1901
Fazit der Versammlung im "Goldenen Luchsen"
Die 'Polnischen' in Wien
Erster österreichischer Volkssänger- und Gesangs-Artisten-Tag (27. Oktober 1902)
Zur Krise des Volkssängerstandes
Die Volkssänger im Kontext der Moderne
Der Übergang vom Konflikt zum "Krieg"
Der 'Verrat' von Albert Hirsch an seinen Volkssängerkollegen
Von den polnischen Artisten zu den polnischen Juden
Performative Teilhabe als Kriterium der Zugehörigkeit
Der "Volkssängerkrieg" vor Gericht
Nachwirkungen des "Volkssängerkrieges"
Die Deutung des Konfliktes unter den Volkssängern
Annäherungen an Albert Hirschs Jüdisch-Sein
Jüdische Fluchtorte um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
Der Rückzug in die Vergangenheit
Jüdische Differenz im Topos von Alt-Wien
Der Übergang von der Vergangenheit zur Gegenwart
Von der Vorstadt zum Prater
Zwei Arten von Gegenwart
Die flüchtige Gegenwart
"Der kleine Kohn"
Zum Inhalt von Der kleine Kohn
Die verharrende Gegenwart
Die Reise nach Grosswardein
Von der Differenz zur Ähnlichkeit
Der Kampf gegen den Antisemitismus
Die Sprache als Indiz des Jüdisch-Seins
Die Physis der Juden
Das Verschwimmen von Realität und Fiktion
Eine Antwort auf den zeitgenössischen Antisemitismus
Aspekte der anti-zionistischen Persiflage
Artikulationsformen von Jüdisch-Sein
Inklusivität, Individualität, Interaktionalität, Performanz
Das Konzept der Ähnlichkeit
Schlussbemerkungen
Bibliographie
Internetquellen
Abkürzungen.
Notes:
Includes bibliographical references (pages 193-206).
ISBN:
9783525570524
352557052X
OCLC:
993775976
Publisher Number:
99976154341

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