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Tugend und Gemeinwohl : Grundzüge hermeneutischen Denkens in der postklassischen koranischen Ethik am Beispiel der maqasid-Theorie von as-Satibi / Mohammed Nekroumi.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Nekroumi, Mohammed, author.
- Series:
- Diskurse der Arabistik ; 0949-6807 Band 25.
- Diskurse der Arabistik, 0949-6807 ; Band 25
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Qurʼan--Ethics.
- Qurʼan.
- Ethics.
- Shāṭibī, Ibrāhīm ibn Mūsá, -1388.
- Shāṭibī, Ibrāhīm ibn Mūsá.
- Maqāṣid (Islamic law).
- Istiṣlāḥ (Islamic law).
- Islamic law--Interpretation and construction.
- Islamic law.
- Physical Description:
- xviii, 227 pages ; 24 cm.
- Distribution:
- Wiesbaden : Harrassowitz Verlag, 2018.
- Summary:
- Die moderne Debatte um Bedeutung und Anliegen des Begriffs Sari'a ging seit Beginn des 20. Jahrhundert mit der Frage nach Beständigkeit, Allgemeingültigkeit und Wandelbarkeit koranischer Moralnormativität einher. Während sich eine Vielzahl unsystematischer populärwissenschaftlicher Erklärungsansätze mit der vermeintlichen Krise islamischer Moralität beschäftigten, blieb der theologisch-akademische Diskurs zu den grundliegenden zeitgenössischen Fragen islamischer Ethik weitgehend unterentwickelt, mit der Begründung, er sei angesichts der Bildungsferne des muslimischen Empfängers nicht kommunikabel. Und bis heute findet man kaum Studien, die sich ideengeschichtlich und epistemologisch mit Blick auf die ganze Bedeutungstiefe islamisch-ethischer Begriffe und den Wandel des normativen Konzepts der Sari'a in den unterschiedlichen Epochen der islamischen Geistesgeschichte befassen.0Ausgehend von einer erkenntnistheoretischen Auseinandersetzung mit der Ethiktheorie der sogenannten maqasid, die die Ziele der Sari'a bzw. die Intentionen des Gesetzgebers zum Gegenstand hat, unternimmt Mohammed Nekroumi einen Rekonstruktionsversuch zur Verhältnisbestimmung zwischen islamischer Moralität und Ethikfragen der Moderne wie Gewissen, Freiheit, Verantwortlichkeit, Tugend oder Glückseligkeit.
- Contents:
- Vorwort
- Fragestellung und erkenntnistheoretische Grundfragen
- Fragestellung
- Die Verortung der Ethikfrage in der islamischen Theologie
- Kontroversen der islamischen Ethikdebatte
- Die vorzügliche Ethik und die Frage der Rezeption des griechischen Erbes
- Erkenntnistheoretische Grundfragen
- Die ethischen Wurzeln der islamischen Rechtstheorie : entstanden aus dem Konflikt der Interpretationen
- Die Ethikfrage im Lichte der maqāsịd-Theorie : šarīʻa fiqh, ahl̮āq
- Glaubensorientierte Lebensführung im Verhältnis von Anerschaffenheit (fitṛa) und Vernunft ( ʻaql )
- Aš-Šātịbīs Ethik im Verhältnis von Pflicht und Ausrichtung
- Zur Methodenfrage
- Das ethische Prinzip der Fürsorge als Ort zur Begründung der Pflicht
- Die Frage von Hierarchie und Organisation im Verhältnis von maqāsịd und ahḳām
- Grundfragen rationaler Begründbarkeit der Moraltheologie der šarīʻa^^^zung mit der Ethiktheorie der sogenannten maqasid, die die Ziele der Sari'a bzw. die Intentionen des Gesetzgebers zum Gegenstand hat, unternimmt Mohammed Nekroumi einen Rekonstruktionsversuch zur Verhältnisbestimmung zwischen islamischer Moralität und Ethikfragen der Moderne wie Gewissen, Freiheit, Verantwortlichkeit, Tugend oder Glückseligkeit. Offenbarungsintention als Begründungsort moralischer Pflicht
- Diskursethische Argumentation im Verhältnis zur rationalen Urteilsfindung
- Rechtliche Analogie, Absicht und diskursethische Moralbegründung
- Moralnormen im Kontext teleologischer Begründungsansätze
- Moralbegründung der maqāsịd im Lichte der theologischen Hermeneutik
- Von expliziter Bedeutung zum impliziten Aufforderungsakt : Absicht im Spannungsfeld zwischen Wille und Grund
- Die rhetorischen Wurzeln von aš-Šātịbīs diskursethischer Moralbegründung
- Zur Verstrickung von Finalität und Kausalität bei der ethischen Urteilsfindung
- Schlussbetrachtung
- Masḷahạ als "Schlussstein" ethischer Ausrichtung
- Vorbemerkungen : Masḷahạ : ein historischer Überblick
- Masḷahạ als Prinzip deduktiven Schliessens
- Masḷahạ als Schöpfungsprinzip
- Masḷahạ als Methode der Rechtsfindung^^^logie der šarīʻa^^^zung mit der Ethiktheorie der sogenannten maqasid, die die Ziele der Sari'a bzw. die Intentionen des Gesetzgebers zum Gegenstand hat, unternimmt Mohammed Nekroumi einen Rekonstruktionsversuch zur Verhältnisbestimmung zwischen islamischer Moralität und Ethikfragen der Moderne wie Gewissen, Freiheit, Verantwortlichkeit, Tugend oder Glückseligkeit. Ethische Ausrichtung im Verhältnis von Pflicht und Verantwortung
- Rechtschaffenes Handeln aus dem Blickwinkel der Pflichtmoral
- Masḷahạ und Freiheitsbegriff der Rationaltheologie
- Ausrichtung auf masḷahạ im Horizont des taklīf-Begriffs
- Im Spannungsfeld zwischen Rationaltheologie und Rechtstheorie
- Masḷahạ mu ʻtabara : Glaubensorientierte Urteilsfindung im Verhältnis zur rationalen Güterlehre
- Masḷahạ im Kontext abwägender Vernunft gemäss situationsabhängiger Urteilsfindung
- Zuordnung von masḷahạ-Kategorien zur Güterabwägung
- Ethische Ausrichtung als identitätsstiftend
- Verantwortungsethik als Grundlage religiöser Identitätsbestimmung
- Zur Verhältnisbestimmung grundlegender Zielsetzungen der šarīʻa
- Vom Schutz der Seele zur sozialen Verantwortung des Selbst
- Schlussbetrachtungen
- al-Ahḳām at-taklīfiyya : Grundfragen der Pflichtmoral der maqāsịd^^^t der Ethiktheorie der sogenannten maqasid, die die Ziele der Sari'a bzw. die Intentionen des Gesetzgebers zum Gegenstand hat, unternimmt Mohammed Nekroumi einen Rekonstruktionsversuch zur Verhältnisbestimmung zwischen islamischer Moralität und Ethikfragen der Moderne wie Gewissen, Freiheit, Verantwortlichkeit, Tugend oder Glückseligkeit. Leitendes Erkenntnisinteresse
- Zusammenwirken von maqāsịd und ahḳām
- Selbstständige Urteilsfindung zwischen Verstandesreflexion und geistiger Sinnsuche
- Menschliche Willensfreiheit im Verhältnis zur göttlichen Pflicht
- Aš-Šātịbīs theologische Moralnormativität (ahḳām šar ʻiyya) im Horizont göttlicher Gemeinwohlideale
- Die konstitutiven Elemente moralischer Normativität
- Pflichtnormen : Ahḳām taklīfiyya : Kategorien moralischen Verhaltens
- Intermediäre Verhaltensnormen : Empfehlenswertes und Verwerfliches als Abstufungsmerkmale des moralischen Urteils
- Verortung des Erlaubten innerhalb der Verpflichtungsnormen
- Das Erlaubte als Grundstein moralischer Erfindung
- Das Erlaubte als Vorbeugung vor sündhaftem Verhalten
- Normativität unter dem Aspekt des sozialen Handlungsumfelds
- Die jussive Form der Moralpflicht : Deontologie im Horizont von Sprechhandlungen^^^sịd^^^t der Ethiktheorie der sogenannten maqasid, die die Ziele der Sari'a bzw. die Intentionen des Gesetzgebers zum Gegenstand hat, unternimmt Mohammed Nekroumi einen Rekonstruktionsversuch zur Verhältnisbestimmung zwischen islamischer Moralität und Ethikfragen der Moderne wie Gewissen, Freiheit, Verantwortlichkeit, Tugend oder Glückseligkeit. Hụkm als Sachmoment im sittlichen Urteil : Pflichtmoral im Horizont sittlicher Urteilsfindung (šarīʻa ʻarabiyya)
- Al-Ahḳām al-wad ̣ʻiyya als konstitutive Regeln des sittlichen Handelns
- Ethikrelevante handlungsinterne Regeln der Glaubenspraxis
- Das Verhältnis von Anlass und Ergebnis bei der ethischen Urteilsbildung (asbāb vs. musabbabāt)
- Hermeneutik der Handlung im Horizont teleologisch-ethischer Urteilsfindung : von Ursache und Wirkung
- Perspektiven und Ausblick : ahḳām und der moderne Begriff der Gerechtigkeit
- Schlusswort und Ausblick
- Anhang
- Literaturverzeichnis
- Personenverzeichnis
- Glossar
- Arabische Kontextbelege.
- Notes:
- Includes bibliographical references (pages 201-210), glossary and index.
- ISBN:
- 9783447109581
- 3447109580
- OCLC:
- 1025280320
- Publisher Number:
- 9783447109581
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