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»Verworfene Frauenzimmer« Geschlecht als Kategorie des Wissens vor dem Strafgericht Melanie Grütter

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Format:
Book
Author/Creator:
Grütter, Melanie <p>Melanie Grütter, Basel/Zürich, Schweiz</p>, Author.
Contributor:
Swiss National Science Foundation (SNSF), Funder.
Series:
Gender Studies
Language:
German
Subjects (All):
Geschlechterforschung.
Gender Studies.
Wissensgeschichte.
History of Knowledge.
Violent Crime.
Gewaltkriminalität.
Mord.
Murder.
Abweichung und Gender.
Deviance and Gender.
Delikt.
Crime.
Konstruktivismus.
Constructivism.
Gender.
Gewalt.
Violence.
Sociology of Crime.
Kriminalsoziologie.
Biopolitics.
Biopolitik.
Cultural Studies.
Kulturwissenschaft.
Local Subjects:
Geschlechterforschung.
Gender Studies.
Wissensgeschichte.
History of Knowledge.
Violent Crime.
Gewaltkriminalität.
Mord.
Murder.
Abweichung und Gender.
Deviance and Gender.
Delikt.
Crime.
Konstruktivismus.
Constructivism.
Gender.
Gewalt.
Violence.
Sociology of Crime.
Kriminalsoziologie.
Biopolitics.
Biopolitik.
Cultural Studies.
Kulturwissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (284)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Grütter, »Verworfene Frauenzimmer« Geschlecht als Kategorie des Wissens vor dem Strafgericht
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2017
Language Note:
German.
Biography/History:
Melanie Grütter (Dr. phil.) promovierte am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. Sie lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und wurde mit dem Posterpreis für wissenschaftliche Grafik der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften SGGMN ausgezeichnet. Für ihre Forschung erhielt sie ein MHV-Stipendium vom Schweizerischen Nationalfonds SNF und eine Förderung der Freien Akademischen Gesellschaft FAG. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Devianz, Macht und Geschlecht sowie Körperwissen in Tanz und Performance.
Summary:
Frauen begehen kaum Gewaltverbrechen – Mord ist ein vorwiegend von Männern verübtes Delikt. Am spektakulären Einzelfall bilden sich normative Vorstellungen zu Macht, Gewalt, Sexualität und Geschlecht anhand der Konstruktion eines abnormalen Anderen ex negativo ab: Er führt vor, was die normale Frau, der normale Mann nicht sein kann.Melanie Grütter zeigt, dass die Definition von krimineller Abweichung in Wissensdiskursen ausgesprochen wirkmächtig in Bezug darauf ist, wie Geschlecht gedacht wird. Ihre historische Analyse stützt sich auf bisher kaum oder gar nicht erschlossene Primärquellen und eröffnet Einblicke auf die Permanenz und den Wandel von Geschlechterverhältnissen bis in die gegenwärtigen Diskurse.
Besprochen in:WeiberDiwan, Sommer 2018DHIVA, 3-6 (2018), Ulrich Brömmling
»Melanie Grütter gelingt es mit ihrer Studie, den Blick auf einen bisher wenig erforschten Aspekt der Kriminologie- und Kriminalitätsgeschichte zu öffnen. Damit legt sie – nicht zuletzt dank ihrer ausführlichen theoretischen Überlegungen – auch eine Basis für weitere Forschung zum Thema weiblicher Kriminalität und vor allem auch in Bezug darauf, wie Weiblichkeit innerhalb von Strafrechtssystemen verhandelt und definiert wird.«
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Dank 9 I. Einleitendes 11 II. Rahmengebungen - Theoretisches und Methodisches 21 III. Empirisches 79 IV. Abschließendes 253 V. Abbildungsverzeichnis 261 VI. Literatur 263
Notes:
How the construction of female sexuality in connection with criminal acts still (re)produces gender stereotypes in law and the judicial system even today.
This eBook is made available Open Access under a CC BY-NC-ND 4.0 license: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 http://www.transcript-verlag.de/open-access-bei-transcript
ISBN:
9783837640588
3837640582
OCLC:
1024046312
Access Restriction:
Unrestricted online access

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