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Evangelienbuch. Band II, Edition nach der Heidelberger Handschrift P (Codex Pal. Lat. 52) und der Handschrift D Codex Discissus (Bonn, Berlin/Krakau, Wolfenbuttel). Teil 2, Einleitung und Apparat / Otfrid von Weissenburg ; herausgegeben und bearbeitet von Wolfgang Kleiber unter Mitarbeit von Rita Heuser.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

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Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Otfrid, von Weissenburg, 9th cent.
Contributor:
Kleiber, Wolfgang, 1929-
Heuser, Rita.
Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Germany). Geistes- und Sozialwissenschaftliche Klasse.
Series:
Evangelienbuch ; Band II/2
Language:
German
Subjects (All):
German language--Old High German, 750-1050--Texts.
German language.
Philology.
Physical Description:
1 online resource (220 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Edition nach der Heidelberger Handschrift P (Codex Pal. Lat. 52) und der Handschrift D Codex Discissus (Bonn, Berlin/Krakau, Wolfenbuttel). Teil 2, Einleitung und Apparat
Evangelienbuch. Band II, 2
Place of Publication:
Berlin ; New York : De Gruyter, 2010.
Language Note:
German
Summary:
Als einmaliger Glücksfall innerhalb der frühmittelalterlichen Textüberlieferung ist schon früher die Erhaltung des Otfridschen Handexemplars in Gestalt der Wiener Handschrift (Cod. 2687) gewürdigt worden. Die Heidelberger Handschrift (Pal. Lat. 52) setzt dazu eine weitere Pointe. Sie stammt nicht nur aus Otfrids Skriptorium, sie ist sogar von den gleichen Hauptmitarbeitern wie in V direkt kopiert und in vielfacher Hinsicht verfeinert und künstlerisch weiterentwickelt worden. Dies geschah wohl noch zu Lebzeiten Otfrids im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts, allerdings ohne Korrekturen des Dichters. Otfrid selbst hat Anfertigung und Ausgestaltung der Abschrift samt Rubrikation dem Hauptmitarbeiter des Vindobonensis, Hand V1 (= P1) übertragen, ihm die Hand V2 (= P2) als Mitarbeiter zugewiesen. Prinzip war die absolute Genauigkeit in der Textübernahme aus V. Eigenständige Texteingriffe wurden vermieden, d.h. Änderungen wurden auf formale und künstlerische Aspekte beschränkt. Das Schreiberkonsortium hat auf die Herausarbeitung struktureller Formindizien besonderen Wert gelegt. Deren Funktion als Sinngruppen, von Wichtigkeit auch für den musikalischen Vortrag, war den Mitarbeitern bekannt. Die Einsicht in die Sinnstruktur dieser Initialen ging in der Folgeüberlieferung der Otfridhandschriften (D/F) verloren. Dies gilt auch für sämtliche moderne Herausgeber und Editionen.
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Einleitung zu P/D
1 Zur Geschichte der Heidelberger Handschrift und der Fragmente des Codex Discissus von ihrer Wiederentdeckung bis zu Graff / Kössinger, Norbert
2 Kodikologie der Handschrift P (Heidelberg, UB, Cod. Pal. lat. 52) / Schlechter, Armin
3 Die Schmuckinitialen / Sauer, Christine
4 Die Auszeichnungsschriften / Sauer, Christine
5 Die Stiftvorzeichnungen / Sauer, Christine
6 Die Heidelberger Handschrift P als erste Rezeptionsstufe des Wiener Otfridoriginals V / Kleiber, Wolfgang
7 Das Neumennotat in der Handschrift P I 5,3-4, fol. 17v / Klaper, Michael
8 Codex Discissus (D) = Hs D / Milde, Wolfgang
Textkritischer Apparat zu P/D / Mottausch, Karl-Heinz
Backmatter
Notes:
"Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse, Kommission fur Deutsche Philologie".
Includes bibliographical references and indexes.
ISBN:
1-282-91206-2
9786612912061
3-484-97160-6
OCLC:
813301985

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