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Vergleichsweise menschlich? : Ambulante Sanktionen als Alternative zur Freiheitsentziehung aus europäischer Perspektive / von Christine M. Graebsch, Sven-Uwe Burkhardt.
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- Book
- Author/Creator:
- Graebsch, Christine M., Author.
- Burkhardt, Sven-Uwe., Author.
- Series:
- Schriftenreihe des Strafvollzugsarchivs, 2365-5178
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Criminology.
- Social service.
- Social sciences.
- Criminal law.
- Criminology and Criminal Justice, general.
- Social Work.
- Methodology of the Social Sciences.
- Criminal Law and Criminal Procedure Law.
- Local Subjects:
- Criminology and Criminal Justice, general.
- Social Work.
- Methodology of the Social Sciences.
- Criminal Law and Criminal Procedure Law.
- Physical Description:
- 1 online resource (xv, 144 pages) : illustrations, charts
- Edition:
- 1st ed. 2015.
- Place of Publication:
- Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer, 2015.
- Language Note:
- German
- System Details:
- text file
- Summary:
- Ambulante Sanktionen gelten oftmals als menschliche Alternative zur Freiheitsentziehung. Der eigene Eingriffscharakter, die Perspektive der Betroffenen und die Erweiterung des Netzes sozialer Kontrolle werden übersehen. Die Übertragung von Sanktionspraktiken zwischen Rechtskulturen erfordert menschenrechtliche Minimalstandards. Zudem fehlen Kontrollgruppen-Studien und insbesondere ein Vergleich zur Non-Intervention. Anstelle naiver Übertragung einer (vermeintlichen) „best practice“ wird empfohlen, den Blick von „nothing works“ auf eine Auseinandersetzung mit der Möglichkeit zu richten, dass „nothing works“. Der Inhalt · Ambulante und stationäre Sanktionen · Menschenrechtliche Minimalstandards für den Vergleich ambulanter Sanktionen in der Europäischen Union · Ambulante Sanktionen aus Sicht der Betroffenen · Ambulante Sanktionen und Net-Widening · Alternativen zur Freiheitsentziehung: Perspektiven aus mehreren europäischen Ländern Die Zielgruppen · Lehrende, Studierende sowie Forschende und PraktikerInnen aus den Bereichen Kriminologie, (Straf-)Recht und Soziale Arbeit, Bewährungshilfe, Kriminalpolitik Die AutorInnen Prof. Dr. Christine M. Graebsch ist Hochschullehrerin für Recht der Sozialen Arbeit (Strafrecht, Kriminologie, Migrationsrecht) und Leiterin des Strafvollzugsarchivs an der Fachhochschule Dortmund. Dr. Sven-U. Burkhardt ist Rechtsanwalt und Vertretungsprofessor/Lehrbeauftragter an der FH Dortmund.
- Contents:
- Intro
- Geleitwort zur Schriftenreihe des Strafvollzugsarchivs
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- A Einleitung
- B Ambulante Sanktionen im Vergleich zwischen europäischen Ländern
- I Ambulante oder nicht-freiheitsentziehende Sanktionen
- 1 Anknüpfung an strafrechtlich relevantes Verhalten
- 2 Ambulante Sanktionen als Alternative zur Freiheitsstrafe
- II Menschenrechtsstandards als Maßstab für den Vergleich von ambulanten Sanktionen in der Europäischen Union
- 1 Menschenrechtsstandards des Europarats
- 2 Gegenseitige Anerkennung von Sanktionen in der Europäischen Union
- 3 Menschenrechtliche Mindeststandards für ambulante Sanktionen
- C Ambulante Sanktionen im Vergleich der experimentellen Evaluationsforschung
- I Vergleich der Wirkungsweise verschiedener Sanktionen und das Problem der Kausalität
- II Randomisierte Kontrollgruppenstudien außerhalb Europas
- III Natürliches Experiment in den Niederlanden: Freiheitsstrafe im Vergleich zur Bewährungsstrafe
- IV Randomisierte Kontrollgruppenstudie in der Schweiz: Gemeinnützige Arbeit im Vergleich zu (sehr) kurzen Freiheitsstrafen
- V Vergleich von randomisierten zu Matched-Pair-Design-Studien und von Sanktionen zur Nicht-Intervention
- VI Hawthorne und Placebo: Nur im Auge des Betrachters?
- VII Natürliches Experiment: Ausnutzung zufallsgesteuerter Zuweisung bei Gerichten
- D Ambulante Sanktionen und das Problem des Net-Widening
- I Net-Widening
- II Eine europäische Perspektive auf Net-Widening aus den Niederlanden und Deutschland
- E Ambulante Sanktionen Resozialisierung und Zivilgesellschaft
- I Resozialisierung und ambulante Sanktionen
- II Verstärkung der Rolle der Zivilgesellschaft bei ambulanten Sanktionen
- 1 Restorative Justice
- 2 Zivilgesellschaftliche Kontrolle ambulanter Sanktionen.
- F Ambulante Sanktionen Ansichten aus den Projektländern und einige bemerkenswerte Praxen
- I Ambulante Sanktionen in den beteiligten Ländern
- 1 Diversion ohne weitere Reaktion
- 2 Aussetzung der Entscheidung über Sanktionen
- 3 Aussetzung der Vollstreckung einer (bestimmten)Sanktion/Strafaussetzung
- 4 Bewährung („probation")
- 5 Intensive Bewährungsüberwachung
- 6 Gemeinnützige Arbeit
- 7 Geldstrafe
- 8 Tagessätze
- 9 Hausarrest (Freizeit)
- 10 Mittels elektronischer Überwachung kontrollierte Ausgangssperren
- 11 Elektronische Überwachung mittels GPS
- 12 Drogentherapie (stationär oder ambulant)
- 13 Anderweitige Therapie
- 14 Boot Camps
- 15 Wiedergutmachung
- 16 Täter-Opfer-Ausgleich
- 17 Familien-/Gruppen-Konferenzen
- 18 Circles of Support and Accountability
- 19 Ausweisungsverfügung
- 20 Abschiebung
- 21 Zeitweiser Freiheitsentzug/Offener Vollzug
- 22 Weitere Beispiele
- II Bemerkenswerte Praxen
- 1 Belgien
- 2 Bulgarien
- 3 Deutschland
- 4 Litauen
- 5 Spanien
- G Zusammenfassung
- H ANNEX Daten über Bewährung / gemeinnützige Arbeit und Gefangenenzahlen
- Literaturverzeichnis.
- Notes:
- Bibliographic Level Mode of Issuance: Monograph
- Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 International CC BY-NC 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/legalcode
- Description based on print version record; resource not viewed.
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Other Format:
- Print version:
- ISBN:
- 9783658089658
- 3658089652
- OCLC:
- 1005817332
- Access Restriction:
- Unrestricted online access
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